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WAS
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Eine Karte repräsentiert einen Ausschnitt der realen oder virtuellen Welt in einer
vereinfachten, grafischen Darstellung, die auf einem zweidimensionalen (Bildschirm,
Papier) ausgegeben werden wird. Jeder Karte liegt eine spezifische Struktur zugrunde,
die entweder physisch-räumlicher Natur (z.B. Koordinatensystem) oder abstrakter Natur
(z.B. Organisations- oder Vernetzungsschema) sein kann. Auf der Grundlage dieser
Struktur (Kontext) werden Informationsobjekte in Form von Symbolen, Farben, Formen,
Texten oder Bildern in eine Karte projiziert (Mapping). Eine Karte zeigt dann komplexe
Objekte und Objektbeziehungen in einer vereinfachten und abstrakten Form.
Wissenskarten sind virtuell und veranschaulichen in grafischer Form abstrakte
Konzepte, Ideen und Assoziationen.
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WARUM
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Ziel von Wissenskarten ist es, sowohl explizites (bewusstes, zugreifbares) als auch
implizites (weniger bewusstes, intuitives) Wissen rasch zu erfassen und den Zugriff auf
benötigtes Wissen zu erleichtern und zu beschleunigen. Karten machen dabei von
unseren Wahrnehmungs- und Kognitionsfähigkeiten Gebrauch, komplexe
Zusammenhänge und große Datenmengen grafisch-visuell schneller und exakter
erfassen zu können, als dies verbal oder mit Hilfe von Zahlenwerten möglich ist.
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WIE
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Die Erstellung von Wissenskarten umfasst folgende fünf Schritte:
1. Erfassung der wissensintensiven Prozesse
2. Ableiten der relevanten Wissensbestände und -träger
3. Transformation in eine passende Darstellung der Bestände und Träger
(= Kodifikation)
4. Integration der kodifizierten Wissenskarten in ein Navigationssystem
5. Einrichtung von dezentralen Aktualisierungsmechanismen
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Referenzen
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Folgende Arten von Wissenskarten lassen sich unterscheiden:
Copyright 1998-2005 Angelika Mittelmann. Letzte Änderung am 09.01.2005.