virtuelle Neuigkeiten

Sowohl bei Parallels als auch bei VirtualBox gibt es wichtige Neuerungen. Gut, wenn man mal in Urlaub geht: nachher ist alles besser.

Parallels war seit Januar (Preview von Ubuntu Hardy Heron 8.04) nicht in der Lage, eine modernisierte Version seiner „Tools“ für Parallels Desktop herauszubringen, peinlich war das dann seit April, als Ubuntu offiziell freigegeben worden war. Auch die neueren Distros von openSUSE und Fedora mussten ohne Tools, d.h. ohne vernünftige Graphik und ohne automatischen Mauswechsel zwischen Gast und Host betrieben werden, ohne Uhrzeitupdate nach Sleep vom Host, usw. Schrecklich.
Vor ein paar Tagen erschien endlich Build 5624 und jetzt geht es wieder. Bei mir läuft openSUSE 11 jetzt perfekt in Parallels, Ubuntu habe ich in Parallels aufgegeben.

VirtualBox konnte Ubuntu mit Tools (die da Gasterweiterungen heißen), aber auf dem Mac als Host nur mit sehr eingeschränktem Networking. Nur mit NAT Networking, d.h. von außen nicht ansprechbar, also auch keine Serverdienste im Gast.
Das neue VirtualBox 2.0 kann aber auch auf dem Mac „Host Networking“, also per Bridge. Es geht zwar nur unter gewissen Einschränkungen einwandfrei, bei mir muss sowohl der Host als auch der Gast mit fixen IP-Adressen arbeiten, aber immerhin.
Unter VirtualBox habe ich jetzt openSUSE 11 als Produktionssystem für Webentwicklung, aber auch Ubuntu 8.04 läuft sehr fein. Beide Linuxe sind sehr brauchbar.
Nur netatalk, die Linux-Implementierung von Apple’s AppleTalk, das ich für die Anbindung des alten G3 Macs immer noch brauche, das bekomme ich nur in openSUSE richtig hin – in Ubuntu ist es installiert und meldet keine Fehler, aber eine Verbindung von außen schlägt beim Anmelden fehl.
Fazit: Parallels geht endlich wieder mit Linux-Clients, aber diese kommerzielle Software brauche ich gar nicht mehr, denn das neue, freie VirtualBox 2.0 kann alles, was ich brauche. Super.

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