openSUSE 11.0

Zuerst habe ich openSUSE 11 in VirtualBox installiert, eher schnell, nur um es mal gesehen zu haben. Ich kam schlecht zurecht, denn das CD-Wechseln in VB ist ein bisschen doof oder Glücksache. Und ich brauchte die Installations-DVD und die Gasterweiterungs-CD (beide natürlich nur virtuell, als ISO-Image) abwechselnd, nervig. Das gab ich wieder auf.
Dann die „richtige“ Installation in Parallels Desktop. Das war ein Theater. Ich legte eine neue Festplatte an in der VM von openSUSE 10.3, und installierte das neue Linux auf die neue Platte, mit beibehaltenem /home-Laufwerk von der alten Platte. So soll es doch sein. Leider kam GRUB damit gar nicht zurecht und konnte nicht booten. Ich probierte das ganze ein zweites Mal, wieder das gleiche, auch „installiertes System reparieren“ auf der Installations-DVD brachte nichts. Kein Fehler gefunden. GRUB wollte trotzdem nicht.
Schließlich legte ich eine neue VM an, und da verlief die Installation von 11.0 problemlos. Nur die VMTools ließen sich nicht installieren, genau wie in Ubuntu. Das ist ein mittlerweile vieldiskutierter, bekannter Fehler von Parallels. Die können mit X.org 1.4 einfach nicht umgehen. Dabei gibt es das seit mehr als einem halben Jahr!
Heute habe ich spaßeshalber nochmal die VirtualBox-Installation angeschaut, die Medien hin- und hergewechselt, und siehe da, die Gasterweiterungen ließen sich einwandfrei installieren. Sogar Copy&Paste zwischen Mac und Linux geht, beliebige Bildschirmauflösungen gehen, und Mauswechsel geht auch einwandfrei. Faszinierend. Schade nur, dass es den „bridged“ Networking-Mode immer noch nicht gibt bei VirtualBox, dann würde ich ganz umsteigen von Parallels. Aber so, ich brauche einfach das Linux u.a. als AppleTalk Server. Und das ist bei NAT-Networking natürlich nicht drin.

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