Reiser

Hans Reiser, der das Dateisystem ReiserFS entwickelt hat, soll nun zugegeben haben, seine Frau im Kampf getötet zu haben.
Schade. Lieber wäre es mir gewesen, wenn sich seine Unschuld in dem Mordfall herausgestellt hätte.

Hoffentlich wird das Reiser-Dateisystem trotzdem weiterentwickelt. Denn für Notebooks ist es einfach das beste. Insbesondere die jetzt auch von openSUSE wieder voreingestellten Ext2fs und Ext3fs nerven total mit erzwungenen Dateisystemchecks, alle paar Wochen mal, das mag für Server okay sein, aber für ein vielleicht vom Akku laufendes Notebook, das man eben schnell booten möchte, um etwas nachzusehen unterwegs, ist das eine volle Katastrophe. Denn dann hängt das System minutenlang in diesem Check, lange bevor irgendeine Oberfläche laufen würde, so dass man auch keine Chance hat, die Zeit wenigstens sinnvoll zu nutzen. Irgendeines meiner zahlreichen Linuxe hat mir immerhin angeboten, den Check mit einer Tastenkombination abzubrechen, ohne freilich irgendwelche Infos dazuzuliefern, was dann passiert, ob das dann nachgeholt wird oder übergangen, oder was, sehr unprofessionell.
Lang lebe ReiserFS!

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