GPS Bluetooth UMTS GPSDrive Linux VM…

… und das alles gleichzeitig, ah, fein.
Auf der Heimfahrt von Frankfurt gestern habe ich das endlich alles unter einen Hut gebracht.
Das Ergebnis: Im virtuell laufenden Linux konnte ich die Strecke mit meinem alten Kartensatz in GPSDrive nachverfolgen, gleichzeitig auf einer anderen Arbeitsfläche aber auch als 3D-Schrägansicht in Google Earth für Mac OS X mit Life-Internetverbindung, und das alles auf meinem kleinen feinen MacBook, welches damit noch lange nicht ausgelastet war, nicht mal zu 25%. Sehr fein.
So geht’s:
Wenn das Linux auch Internet-Zugang haben soll, zB weil man sich mit GPSDrive life Karten nachladen will, muss vorher in Mac OS X Internet-Sharing entsprechend eingerichtet sein, wie früher hier beschrieben.
Dann:
Den Mac auf die Netzwerkumgebung „Automatisch“ einstellen, das UMTS-Modem anstecken und verbinden.
Der Demon gpsdX sollte schon laufen – wie früher schon erwähnt mit gpsdXconfig lässt sich das ein- für allemal einrichten. Und gestern gab es auch keine Abstürze oder sonstige Probleme. – Damit kann man auch Google Earth starten und mit gps2geX mit dem Demon verbinden, wenn man will. Um den Akku zu schonen, kann man in den gps2geX-Einstellungen die Refresh-Rate heruntersetzen, alle 10 sec reicht durchaus. Auch die Einstellungen für die automatische „Kamera“-Sicht in Google Earth muss man in den gps2geX-Einstellungen vornehmen.

Die Parallels-VM muss diesmal auf „host-only networking“ eingestellt werden, also haben wir auch für diese dritte Netzwerkvariante mal eine sinnvolle Anwendung gefunden. 😉
Im Linux (ich habe hierfür mein openSUSE verwendet, aber jedes andere Linux, auf dem man GPSDrive installiert bekommt, geht natürlich gleich gut) habe ich dann auf DHCP umgeschaltet. (Alternativ könnte man auch per Mac-Netzwerkeinstellungen herausfinden, was der „Parallels Host-Guest Adapter“ für einen IP-Adressbereich verwendet und eine Adresse darin fest einstellen, was aber nichts bringt. Als Server kann man das Linux bei host-only networking ohnehin nicht verwenden, also wozu?)
In einem Terminal kann man dann die Verbindungen testen:

  • zum Internet: > ping artm-friends.at
  • zum gpsdX-Demon: > telnet 192.168.3.1 2947
    dann sollte p <enter> die aktuelle Position zurückgeben
    (das ist also eine interaktive Telnet-Session zum gpsdX-Demon)

Wenn das alles funktioniert, in einem Terminal eingeben
> export LANG=C
> gpsdrive -b 192.168.3.1

Und GPSDrive startet und zeigt gleich die aktuelle Position auf der passenden Karte, sehr gut.

Gleichzeitig lässt sich in der Linux-VM oder in Mac OS X selber Internet surfen, chatten, emailen etc.
Da dürfte die Reise gleich nochmal so lange dauern, ohne dass einem fad werden kann…

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.