)( once more

wardriving – das war mal mein Hobby.
Jetzt habe ich mal die neueste Version von KisMac ausprobiert, weil es in einer Übersichtsseite über GPS-basierte Kartenprogramme lobend erwähnt worden war.
Interessant. Während ich für Google-Earth zwei Hilfsprogramme starten muss, um die Kartenansicht in Echtzeit wandern zu sehen während der Fahrt, und für die Verbindung zu der Bluetooth-GPS-Maus, kann KisMac das alles ganz alleine. Und es kann (per Menübefehl) dazu Karten downloaden und inzwischen auch selber kalibrieren bzw. kalibriert anzeigen. Das ist ja wirklich ein Fortschritt.
Dann habe ich bei einer Fahrt ins benachbarte Wels das Scannen nach WLANs eingeschaltet, und war überrascht. Selbst die einsameren Gegenden sind ja von Netzen gepflastert. 300 Netzwerke in 20 min Autofahrt, Wahnsinn.
Und das alles nur mit der im MacBook eingebauten Antenne, nix externes, nix spezielles.
Was das Kartenmanagement angeht, ist das alte GPSDrive dem KisMac allerdings noch um Lichtjahre voraus. In KisMac muss man selber die richtige Karte laden, und auch speichern, Namen vergeben, und so alles selber im Kopf haben. GPSDrive zeigt von Tausenden von gespeicherten Karten immer die richtige an, sogar den Maßstab kann man in weiten Grenzen wählen. Verlässt man den Bereich einer Karte, wird automatisch die richtige Nachbarkarte geöffnet. Davon ist KisMac noch weit entfernt.
Aber was nicht ist, das kann ja noch werden.
Was die Integration der GPS-Funktion über Bluetooth oder was immer angeht, ist KisMac dafür weit voraus. Wenn ich denke, wie lange ich damals in Linux herumgedoktert habe, bis )( endlich reproduzierbar funktioniert hat…
Ich wünsche mir eine Version von KisMac, bei der die in vielen Ländern illegalen Crack-Routinen weggelassen werden, und dafür das Kartenmanagement (vielleicht auf Google Maps aufbauend) automatisch funktioniert, so wie in GPSDrive!

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