Gossen Starlite

Noch so ein Gadget…
Vor ein paar Jahren habe ich mir einen neuen Belichtungsmesser geleistet, für die Großformatfotographie. Der alte (Gossen Polysix von 1979) war einfach zu ungenau geworden, nachdem die Batterie ausgelaufen war und die Reinigung des Graukeils sehr schwierig war.
Ich hatte mich ausführlich informiert, was es da (noch) so gibt auf diesem schrumpfenden Markt, und es kam doch erstaunlich viel zutage, von Minolta, Sekonic, Gossen…
Mir schien der Gossen Starlite unwiderstehlich: vernünftiger Preis, 1° Spotmeter, aber auch als echter Lichtmesser zu gebrauchen, und noch (Studio-)Blitzlichtmessung, und sogar Fotometrie-Messmöglichkeit (für die Dunkelkammerarbeit interessant)… am besten aber: mit Unterstützung für Ansel Adams‘ geniales Zonensystem. Zonensystem ohne viel Nachdenken… faszinierend klang das.
Nun habe ich das Gerät seit ein paar Jahren, und es kann ja wirklich viel.
Allerdings ist die Bedienung nicht so einfach, wie ich mir das wünschen würde: ohne Handbüchlein echt ein Problem, vor allem, wenn man das Gerät so wie ich nur alle paar Monate mal verwendet. Da habe ich die Feinheiten längst vergessen – und das Gerät auch: jedesmal ist nach so einer Pause die Batterie leer…
Eine kleine Referenzkarte ist auch dabeigewesen, aber da steht gerade vom Zonensystem nix drauf, überhaupt steht nicht das drauf, was ich bräuchte.
Da habe ich mir jetzt endlich (Tipp meiner Geliebten) selber eine Kurzanleitung geschrieben. Wer eine kleine Gedächtnisstütze zur Benutzung des Starlite zum Photographieren braucht, kann sie vielleicht brauchen, hier ist sie.

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