18. September 2011
18. September 2011 1:40
Das 11″ MacBook Air ist wirklich super zum Mitnehmen, überall hin, sogar aufs Klo…
Wir waren zwei Tage unterwegs, und ich hatte es immer im Rucksack. Leicht und klein, man merkt es kaum.
Aber vielleicht ein bisschen zu luftig, die Sache… Wie war das mit der Siemens-Luftleitung?
Denn es gibt ein Problem mit der WLAN-Sicherheit. (Im neuen Apple-Deutsch heißt WLAN jetzt Wi-Fi.)
Ich wollte den Ethernet-Internetzugang per WLAN für das Air meiner Frau freigeben.
Also brav wie früher auch erst mal ein AdHoc-WLAN angelegt, mit WEP-Verschlüsselung, die ist zwar lausig aber besser als nichts, und WPA kann der Mac nicht selbst anlegen, warum auch immer.
Dann in der Systemeinstellung “Freigaben” (früher: Sharing) den USB-Ethernet Zugang über Wi-Fi freigegeben – fertig, denkt man.
Allerdings, es funktioniert – nur ohne jegliche Verschlüsselung.
In Lion muss man es richtig anders herum machen:
Zuerst in die Systemeinstellung Freigaben, dort unter Internetfreigabe den USB-Ethernet Zugang über Wi-Fi freigegeben anklicken, dann auf Wi-Fi Optionen (darunter) klicken, und dort die WEP-Verschlüsselung einstellen.
Soweit so gut, aber es hat einfach nicht funktioniert, der Client-Mac konnte sich mit diesem so angelegten WLAN nicht verbinden (angeblich wegen Zeitüberschreitung).
Ich habe es mit der längeren Verschlüsselung mehrfach versucht, das ging jedenfalls nicht. Mit der kürzeren (40bit) Variante habe ich es dann auch noch versucht, und es ging nicht, aber da bin ich mir nicht sicher, das muss ich bei Gelegenheit nochmal prüfen. Ohne Verschlüsselung geht es gut, aber das ist dann doch in einem Hotel nicht gerade sinnvoll, da kann ja jedes Smartphone und jedes beliebige Notebook gleich mit rein. Da muss Apple noch nachbessern!
Noch eine Beobachtung dazu: wenn man zuerst das AdHoc-WLAN anlegt, entsteht wirklich ein AdHoc Netz. Sobald man aber die Internetfreigabe benutzt, macht Mac OS X dann ein normales WLAN draus (”managed”-Mode oder AccessPoint Mode, wie man es halt nennen will). Das wäre ja auch gut, nur die Verschlüsselung sollte schon funktionieren…
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14. September 2011
14. September 2011 16:59
moderne Zeiten… die Kinder haben ein iPad, und wir 2 MacBook Airs.

Meins ist das kleinere – äußerlich klein, innen aber fett: 1,8GHz Core i7, 4GB RAM, 256GB Flash.
Auspacken und “migrieren” von den jeweiligen MacBook Pros war leicht, und man hat dann ein fertig eingerichtetes Arbeitsgerät, abgesehen von den vielen Stunden, die so was dauert.
Und abgesehen von den paar Kleinigkeiten, die beim Migrieren nicht mitkommen. ZB die Bluetooth-Geräteverknüpfungen, Time Machine Einstellungen und ein paar weniger wichtige Systemeinstellungen.
Was bei meinem 11″ MacBook Air nicht richtig funktioniert, ist das Bluetooth-Pairing: es geht zwar, aber wenn ich die Systemeinstellungen schließe und wieder öffne, sind die Paarungen wieder vergessen, warum auch immer. Trotzdem kann ich über mein Nokia N900 per UMTS ins Internet, also auch nicht so schlimm.
Vielleicht wird der Fehler dann in 10.7.2 behoben…
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23. August 2011
23. August 2011 20:59
Eine Macke des Lion ist seine Unwilligkeit, einzuschlafen. Zumindest solange ein Mac am Netzteil hängt, mag er oft nicht in den Ruhezustand gehen, weder beim Schließen des Displaydeckels, noch beim Menü-Aufruf “Ruhezustand” aus dem Apfelmenü.
In diesem Apple-Forum habe ich nun Tipps gefunden, wie man dem Problem auf die Spur kommen kann, und in bestimmten Fällen auch auf eine Lösung. Einfach ist es nicht.
In einem Terminal gibt man den Befehl ein: “pmset -g”
Die Ausgabe könnte so ähnlich aussehen:
rmMacBook:~ rm$ pmset -g
Active Profiles:
Battery Power -1
AC Power -1*
Currently in use:
womp 0
autorestart 0
halfdim 0
sms 1
panicrestart 157680000
gpuswitch 2
hibernatefile /var/vm/sleepimage
networkoversleep 0
disksleep 10
sleep 0 (imposed by 51, 14681)
hibernatemode 3
ttyskeepawake 1
displaysleep 0
acwake 0
lidwake 0
Von dem ganzen Wust ist hier nur der Wert hinter sleep interessant. Steht da 10, sollte das MacBook (oder anderer Mac) problemlos einschlafen.
Hier steht da aber eine Null, auch nicht schlimm, aber dahinter nach “imposed by” die Prozessnummern der das Schlafen blockierenden Prozesse.
Um die herauszufinden, kann man zB ps und grep verwenden:
rmMacBook:~ rm$ ps aux | grep 51
... (irrelevante Zeilen gelöscht)
root 51 0,0 0,1 2462648 4016 ?? Ss Sa11pm 0:00.86 /usr/sbin/cupsd -l
... (irrelevante Zeilen gelöscht)
rmMacBook:~ rm$ ps aux | grep 14681
rm 16270 0,1 0,0 2426700 336 s001 R+ 8:22pm 0:00.00 grep 14681
root 14681 0,0 0,4 2481524 15168 ?? Us 2:56pm 0:15.77 /System/Library/CoreServices/backupd
Es gibt also gleich zwei Probleme: einerseits cupsd, der Demon des CUPS Drucksystems. In meinem Fall gab es noch einen alten Druckauftrag in der Druckerwarteschlange, den ich mithilfe der Druckerwarteschlangenverwaltung bequem löschen konnte – diese ist in den Systemeinstellungen unter Drucken&Faxen zu finden.
Blöder ist das zweite Problem, der Prozess backupd gehört wohl zur TimeMachine, dh immer wenn die TimeMachine läuft, geht der Mac nicht freiwillig in den Ruhezustand? Das ist ja extrem lästig, zumal diese Sicherungsvorgänge übers WLAN, das neuerdings Wi-Fi heißt, ja geradezu ewig dauern… Bäähhhh!
Aber es könnten noch ganz andere Dinge zum Vorschein kommen, so haben andere User in dem genannten Forum berichtet, dass bestimmte Musiksoftware, Kodakdrucktreiber, Passwortverwaltungssoftware, Internetfreigaben, und sogar das laufende Mail-Programm hier blockierend wirken können. All dies müsste mit der oben geschilderten Methode herauszufinden sein, aber vieles davon lässt sich nicht wirklich lösen, da muss wohl Apple selber ran…
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23. August 2011 15:44
meine persönliche Liste:
+++ Pluspunkte von Lion
+ Blättern innerhalb von laufendem Screensaver (Diashow)
+ Versionen von Dateien, ähnlich TimeMachine, aber einfacher, direkt aus der App heraus bedienbar
+ Vollbildmodus für neuere Programme
+ Airdrop (nur für relativ neue Macs)
+ bessere Gestenunterstützung
+ alle Fensterecken und -ränder können zum Vergrößern/Verkleinern von Fenstern verwendet werden – womit eine Macintosh-Macke vom allerersten Mac 1984 behoben ist – nach 27 Jahren!
— Minuspunkte von Lion
- MS Office 2004 geht nicht mehr
- alle Programme mit PowerPC Code gehen nicht mehr (da Rosetta gestrichen wurde)
- Mission Control für neue User eher verwirrend als vereinfachend (Exposé+Spaces)
- man sieht nicht mehr auf Anhieb, auf welchem Space man ist
- kein iSync mehr – Fremdhandys ausgesperrt (aber das alte iSync lässt sich u.U. zurückholen)
- iCal: selten hässlich, und das Kalenderpopup, das die Seitenleiste ablöst, ist unpraktisch
- Adressbuch: extrem umständlich zu bedienen, eine Katastrophe bzgl. Usability
- Safari-Downloadmanager: kann man nicht mehr neben Safari offenhalten
- Einschlafverhalten von MacBooks ist seltsam bzw. unzuverlässig bei Netzbetrieb
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23. August 2011 15:40
hier mal meine gesammelten Anpassungen nach der Lion-Installation:
Mail:
Menü Darstellung/Postfachliste einblenden
Menü Darstellung/Symbolleiste anpassen… Anzeigen: Symbol und Text
Menü Mail/Einstellungen…: Darstellung: Listenansicht 1 Zeile (oder wie auch immer)
bzgl. Autokorrektur siehe weiter unten…
Finder:
Menü Finder/Einstellungen: Allgemein: Neue Finder-Fenster zeigen: Macintosh HD (oder Homefolder)
Menü Finder/Einstellungen: Seitenleiste: wegklicken ‚ÄûAlle meine Dateien”
iSync:
wenn nötig aus TimeMachine zurückholen zB für Nokia Phones
- aber das muss man baldigst machen, denn später will Lion die alten TimeMachine Backups löschen, und beginnt ganz von vorne mit dem Sichern – dann ist iSync unwiderruflich weg!
Programme zu bestimmtem Space zuordnen: (Spaces = Schreibtische)
zuerst mit Mission Control (drei Finger nach oben oder im Dock) auf gewünschten Space wechseln –
dann per Rechtsklick im Dock auf das Programmsymbol, Untermenü Optionen, an den aktuellen Space binden
Adressbuch:
man beachte den roten Umschalter zwischen Gruppen und Kontakten
Kalender:
Zweifingergesten links-rechts für zB Monatsblättern: Animation sieht genauso gut aus, wie das Kalenderfenster scheußlich aussieht…
Safari:
Download-Manager: bei laufendem Download kommt rechts neben Suchfeld oben rechts ein kleines Icon, ein Klick darauf öffnet den neuen Downloadmanager
Text zoomen: wenn der Text zum Lesen zu klein ist, machen der Menübefehl ‚Äûnur Text zoomen” und anschließendes Zweifinger-Pinchen das Falsche. Stattdessen muss man mit Befehl-+ und Befehl– (Befehl+Plustaste, Befehl+Minustaste) arbeiten, damit der Text richtig umbrochen wird
Safari, Mail, TextEdit und vielleicht noch in anderen Programmen
unter
Menü Bearbeiten/Rechtschreibung und Grammatik/Rechtschr. automatisch korrigieren
abschalten! Sonst gibt es böse Effekte… man schreibt was und plötzlich steht was anderes da… tztztz! Wer sich das ausgedacht hat muss ein Analphabet gewesen sein!
Besonders blöd in Safari, wenn man was in eine Web2.0 Site reinschreibt (Twitter, Foursquare, FaceBook, eBanking, Skype, iChat) was sich nachher dann nicht oder kaum ändern lässt (wenn man es erst nach dem Abschicken bemerkt hat).
Ich merke grad, in Mail gibt‘s dann immer noch eigenmächtige Änderungen, man muss ‚ÄûTextersetzung” auch noch abschalten… Sapperlot. Aufstand der Maschinen… es geht schon los!
Java:
Java wird nicht mehr mitinstalliert mit OS X. Aber sobald ein Programm Java braucht (zB Neooffice) bietet der Mac an es nachzuinstallieren, sehr praktisch.
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21. August 2011
21. August 2011 22:33
Nach einem Monat mit Lion muss ich sagen, feine Sache. Ein paar kleinere Bugs hier und da, aber im Großen und Ganzen schnurrt die Raubkatze sanft und zufrieden vor sich hin.
Und nun noch ein erstes Update auf 10.7.1 – aber von eher theoretischem Nutzen. Wenn sie jetzt noch die Cloud so hinkriegen, wie sie sein sollte, wärs richtig gut.
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26. Juli 2011
26. Juli 2011 14:11
Ich musste heute zu meinem Entsetzen feststellen, dass ich meine TrueCrypt-verschlüsselte Datei nicht als Volume mounten konnte.
Nach kurzem Surfen fand ich im TrueCrypt-Forum den Tipp, wie man die fehlende 64-bit Version von MacFUSE nachinstalliert: Download von
http://static.caurea.org/MacFUSE/MacFUSE-2.1.7.dmg, dann normal installieren.
Nachher geht TrueCrypt 7.0.1 wie gewohnt, auch mit Mac OS X 10.7 Lion.
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24. Juli 2011
24. Juli 2011 22:05
Auf mehreren Sites (u.a. MacTechNews.de, heise.de) gibt es Fragen und Antworten bzw. FAQs zu Lion. Nicht immer richtige Antworten, allerdings. Mir kommt vor, die schreiben voneinander ab, ohne es auszuprobieren.
- persönliche Library im Finder anzeigen:
Es ist nicht nötig, die Alt-Taste zu drücken, wenn man den Finderbefehl “Gehe zu…” verwenden will. Es reicht, im “Gehe zu”-Menü den Befehl “Gehe zu Ordner…” aufzurufen, dort dann zB eintippen: “~/Library”
Die Library wird angezeigt, solange man das Finderfenster offen hat, zwar grau, aber funktionsfähig.
- Dashboard per Tastendruck aufrufen:
Zumindest auf MacBooks kann man nach wie vor die Taste Dashboard verwenden (das ist F4), um Dashboard aufzumachen – dazu braucht man nichts an den Mission Control Einstellungen zu ändern, man kommt also auch durch Trackpad-Rechtswischen mit drei Fingern hin, nach wie vor.
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22. Juli 2011
22. Juli 2011 11:35
(wichtige HowTo Regel am Ende des Artikels.)
Gestern habe ich mir den Lion (Mac OS X 10.7) heruntergeladen, fette 3,5 GByte, mit dem von mir bisher ungenutzten Programm “App Store”.
Am Ende hatte ich ein neues Icon im Dock, wie ein laufendes Programm sah das aus. Und wo hat mir der Snow Leopard das Lion-Archiv hingeladen? Ich konnte die riesige Datei nirgends finden auf der Festplatte…
(Lösung: das neue Programm “Mac OS X Lion Installer” *ist* die heruntergeladene Datei, nämlich Installationsdatei und Archiv in einem! Thx an TM für den Tipp…)
Dieses Programm angeklickt, und schon geht ein spezielles kleines Programmfenster auf. Man klickt auf Weiter oder so was in der Art, und stellt sich innerlich auf eine Wartezeit ein. Ich zum Beispiel ging zur Maschine, mir einen Café aufbrühen… Doch gleich kam ein Neustart. Ich zurück zum Rechner. Dort ein grau-texturierter Bildschirm, mit oben dem gewohnten Menüstreifen, und in der Mitte einem kleinen Fensterchen mit vier Einträgen. So weit ich mich erinnere, waren das
- Festplattendienstprogramm
- Onlinehilfe
- Neuinstallation von Lion mit löschen aller alten Accounts und Daten
- alten Zustand mit TimeMachine wiederherstellen
also alles nicht das, was ich wollte: einfach das bestehende 10.6.8 auf 10.7 updaten. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich bin stolz drauf, dass mein OS X von 10.2.7 beim PowerBook G4 17″ damals, September 2003, bis heute durchgehend durch Updates aufgerüstet worden ist, über den Architekturwechsel von PowerPC zu Intelchips, zu Mehrkernprozessoren, alles hat mein Betriebssystem nahtlos mitgemacht, ohne dass ich jemals wirklich von vorne anfangen musste. Und nun weigert es sich? Das darf nicht sein!
Ich hab dann die Onlinehilfe aufgerufen, und ja, dort konnte ich zu den Diskussionsforen navigieren, und fand da Leute, denen es ähnlich ergangen ist.
Es geht wohl um Probleme mit der Festplatte. Also Festplattendienstprogramm und “Volume reparieren”.
Allein, das Festplattendienstprogramm vom Lion fand vier Fehler und gab dann auf! “Volume kann nicht repariert werden. Sichern Sie soviel wie möglich und formatieren Sie die Platte neu.”
Na toll. Immerhin, gesichert hatte ich vorher, dh ich hatte darauf geachtet, dass TimeMachine komplett durchgelaufen war am Morgen.
Ich dachte, das kann’s doch nicht sein. Dann probier ich es nochmal mit dem Festplattendienstprogramm vom Snow Leopard.
Um zum alten System zurückzukommen, reichte es aber nicht, Neustart aufzurufen. Ich landete immer wieder in dem kleinen Mini-Lion Lifesystem, eine Technik, die sich Apple wohl von Linux abgeschaut hat. Eigentlich genial, wenn das enthaltene Dienstprogramm entsprechend fähig gewesen wäre… war es aber nicht. Pfui.
Mit dem Apfelmenübefehl “Startvolume…” konnte ich dann die interne Festplatte auswählen, der nächste Neustart brachte mich zurück in mein altes System.
Von dort die Snow Leopard DVD gestartet, mit dessen Festplattendienstprogramm das Volume repariert, was geschlagene 45 min gedauert hat, und fertig, alles in Ordnung.
Und nochmal den Lion Installer gestartet, diesmal lief er durch wie er sollte.
Ufff!
Allerdings nahm er sich statt der angekündigten 33 Minuten dann doch lieber 63 Minuten.
Aber genau um fünf vor zwölf war es soweit, und mein fettes 17″ MacBook Pro bootete mit Lion.
Merkregel / HowTo:
Vor der Installation von Lion unbedingt per Festplattendienstprogramm
- Zugriffsrechte reparieren
- Volume reparieren (wozu man meist von der Snow Leopard DVD starten muss, dann aber nicht installieren sondern Menü Dienstprogramme/Festplattendienstprogramm benutzen)
- und natürlich darauf achten, dass ein vollständiger TimeMachine Sicherungslauf mit den aktuellen Zuständen vorliegt
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22. Juli 2011 10:56
Wirklich das interessanteste Handy, was ich je hatte, ein unerschöpfliches Feld zum Spielen mit Shellbefehlen, Skripten, Apps, Netzwerkhacken, etc. etc., mit einem Wort: Linux, ein richtiges Linux für die Hosentasche.
Leider braucht es alle paar Tage einen Neustart, weil der Hauptspeicher zu knapp ist und der Swapbereich anscheinend suboptimal genutzt wird, so dass das Gerät nach 5 oder auch 8 Tagen ziemlich zäh zu reagieren anfängt, Zeit für ein Reboot.
Gestern war die uptime 8 Tage, aber es lief noch gut – bis ich eine Webseite mit Flash-Inhalten aufrief: nach ein bisschen hin- und herblicken in der Flash-basierten Bildergalerie eines franz. Hotels stürzte es ab – nicht nur Flash, auch der Browser, ja gar das ganze Linux fror komplett ein, nicht mal mehr über das Netz zu erreichen. (Sonst, wenn “nur” die Oberfläche eingefroren ist aber nicht der Kernel, kann man sich über SSH von einem anderen Computer einloggen und das Maemo-Linux geordnet herunterfahren, statt einfach nur den Akku herauszureißen…).
Interessant: seit Monaten kämpfe ich mit der Foursquare-App “FourCircle”, die zwar eigentlich sehr spartanisch, reduziert und somit schnell und sparsam daher kommt, genau was mir gefällt, da ich für UMTS keine Flatrate habe. Aber diese App stürzt bei mir von drei search-venue/check-in-Versuchen bei zweien ab, durchschnittlich, was den Geschwindigkeitsvorteil und die Datensparsamkkeit doch sehr reduziert, bzw. in eine Nervenprobe ausartet. In letzter Zeit bin ich dann immer öfter auf den Webclient Cotchin ausgewichen.
Vor einer guten Woche habe ich aber ein paar andere Programme (Neudeutsch: Apps) aus dem extras-devel Katalog heruntergeladen, zB Sociality und noch zwei andere, und seitdem ist mir FourCircle kein einziges Mal mehr abgestürzt. Ob das an den aktualisierten (Qt/QML, …)-Libs liegt, die die anderen neuen Apps mitgeschleppt haben?
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8. Juni 2011
8. Juni 2011 21:00
Nach der Keynote der WWDC habe ich die Mitschrift von heise.de gelesen und war leicht schockiert. Was da über iOS drinstand, war mir ja (noch) ziemlich egal, bzw es hat mich mal wieder amüsiert, wie Apple Features als weltbewegende Neuerungen verkauft, die auf anderen Plattformen längst vorhanden sind und gut funktionieren, wie zB das Exposé-artige Umschalten zwischen laufenden Apps, oder dem Nachschauen aufgelaufener Benachrichtigungen: auf meinem 2 Jahre alten Nokia N900 mit Maemo war das immer so und bei anderen Systemen (WebOS, Android, …) zumindest teilweise.
Aber was da über Mac OS X Lion stand, klang für mich nicht gut: alles Vollbildmodus, Gesten statt Scrollbar, Daten in der iCloud, das klang mir allzusehr nach vollkommener Bevormundung à la iOS, statt dem User die Freiheit zu lassen, was er wo haben will und wie er mit seinen Daten umgehen will.
Aber nun habe ich die Original-Feature-Liste gelesen auf Apple.com, und siehe da, es klingt alles sehr vernünftig und durchaus spannend.
Da kommt Vorfreude auf.
Wenn man bei manchen Features doch schmunzeln muss: Das Versioning im Dateisystem hatten wir doch schon in den Sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts auf zB DEC-Computern?
Und das LaunchPad ist doch einfach nur vom iPhone übernommen. Ach ja, mal sehen wie sich das am großen Bildschirm, und ohne Touch, dann anfühlt.
Aber sonst: Auf geht’s in die neuen Zeiten.
Wirklich skeptisch bin ich nur bzgl. der iCloud. Aber wir werden sehen. Vielleicht haben die Künstler bei Apple ja doch was gelernt.
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30. April 2011
30. April 2011 21:18
Da regen sich die einen fürchterlich auf, wie schlimm doch Apple ist, per iPhone Bewegungsprofile seiner Kunden zu sammeln. Ohne ihnen das zu sagen, ohne es abschaltbar zu machen… Inzwischen ist bekannt, das war hauptsächlich heiße Luft, von Bewegungsprofil kann man auf keinen Fall sprechen. Die gespeicherten und unverschlüsselt zugänglichen Datenpunkte enthalten Koordinaten, an denen der Benutzer vielleicht mal war, vielleicht aber auch nicht – und schon gar nicht zu dem gespeicherten Zeitpunkt. Also beweist so eine Datei weder, dass man an einem bestimmten Ort war, noch dass man an einem nicht vorkommenden Ort nicht war, und über die Zeit sagt es auch nichts aus – es sagt letzten Endes gar nichts verwertbares aus.
Jetzt wird auch Google wieder gejagt, die machen das ja auch, und Microsoft natürlich… ach du liebe Güte.
Das sind also die einen.
Die anderen posten ihre Bewegungsdaten öffentlich ins Internet, vor allem über die Social Networking Site FourSquare, und sind noch stolz darauf, und haben viel Spaß damit. (Ich weiß, wovon ich spreche…) Dazu habe ich kürzlich irgendwo gelesen “Privatspäre ist doch sowas von gestern!”
Wer ist nun dümmer, die einen oder die anderen? Hmm… wenn ich mal gaaanz viel Zeit habe, denke ich mal drüber nach…
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29. April 2011
29. April 2011 14:58
Hab mir gestern das neue Ubuntu 11.04 auf mein MacBook Pro geladen, unter VirtualBox, das inzwischen bei Version 4.0.6 angekommen ist.
Funktioniert im Prinzip einwandfrei, extrem nervig war nur das schneckenlangsame Nachladen von aktuellen Dateien aus dem Internet während der Installation. Da kamen nur Byte-weise ein paar Megabyte daher, nach einer Stunde habe ich das übersprungen. Dafür gibt es immerhin einen Knopf.
Zuerst startete Ubuntu im Kompatibilitätsmodus, weil ich vergessen hatte, 3D-Beschleunigung einzuschalten in der VM. Nachdem ich das nachgeholt hatte, dann die große Überraschung. Ubuntu kommt ja jetzt mit Unity daher, nicht mehr mit Gnome.
Ob ich da jetzt diverse Dinge verwechsle, die ich in letzter Zeit über Unity und Gnome 3.0 gelesen habe, oder nicht, ich weiß nicht.
Jedenfalls ist Unity super! Man muss sich schon Zeit nehmen, es brauchbar einzurichten, aber schwer ist das nicht. Vor allem muss man die gewünschten Programme in die Startleiste (”Starter”) reinschieben, und die nicht benötigten entfernen. Im Großen und Ganzen funktioniert der Starter ganz gleich wie das Dock in Mac OS X: Es nimmt ein paar Icons für Programme als Schnellstartknopf auf, es zeigt die gerade benutzten Programme an, und bietet noch ein paar Sonderfunktionen, wie den berüchtigten Papierkorb. Alles wie beim Mac.
Einige Arbeit sollte man auch in die “Systemeinstellungen” stecken, um diverse Kleinigkeiten anzupassen. Mich zum Beispiel macht es fertig, wenn ich nach 5 min bereits wieder mein Passwort eingeben soll, um den Bildschirm zu entsperren.
Leider zeigen sich auch schon bald ein paar Kinderkrankheiten, so heißen die Systemeinstellungen teilweise auch Kontrollzentrum, und noch beim Installieren kam eine Fehlermeldung des Paketsystems dpkg, was für neue User bestimmt ziemlich abstoßend ist. Auch die Bildschirmfoto-App produziert nur Mist, nämlich das Default-Hintergrundbild, ohne sonstwas drauf, egal was gerade auf dem Screen zu sehen ist. Seltsam auch, dass Empathy zum Chatten als eigenständiges Programm behandelt wird, während Gwibber zum Twittern in die Oberfläche integriert ist, in dem Sinne, dass man das Programm-Icon nicht im Starter als “laufend” angezeigt bekommt, und auch nicht selbst hineinziehen kann. Etwas inkonsistent.
Aber solche kleinen Macken verzeiht man einem System, das einen bewährten Unterbau mit einer wirklich neuen Oberfläche versieht, eher gerne.
Viel wird geschimpft über Unity, ich finde das komplett daneben. Erstens kann man sehr viel anpassen, zweitens passt sich Unity sehr wohl perfekt in meinen Riesenbildschirm (1920×1200 Pixel) ein, drittens funktioniert 3D-Desktop mit Unity auch innerhalb einer virtuellen Maschine wunderbar, womit das meiste, was ich an Kritik gelesen habe, widerlegt ist.
Und wenn man wirklichen Fortschritt will, muss man auch bereit sein, mit alten Gewohnheiten aufzuräumen. Ich finde, mit Unity ist ein großer Schritt nach vorne gelungen.

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26. April 2011
26. April 2011 17:30
Heute nachmittags:
keine Möglichkeit per mobile.me auf den iCal-Kalender zuzugreifen,
keine Möglichkeit das lokale iCal zu synchronisieren,
keine Möglichkeit, zwischen Macs zu syncen.
Wieder mal ist die iCal-Cloud von Apple auf me.com komplett kaputt. Und wir User sind davon abhängig.
Willkommen in der Zukunft der IT!
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21. April 2011
21. April 2011 21:56
Heute habe ich mich geärgert, weil ich in einer bestimmten Location nicht in foursqare einchecken konnte. Weder mit der feinen Webapp Cotchin! noch mit der Maemo-App Barriosquare kam ich rein.
Jetzt habe ich auf heise.de gelesen, dass Amazon heute gröbere Probleme in einem für die Cloud zuständigen Rechenzentren hat, und einer der Großkunden ist eben – foursqare!
Pech, Pech auch für mich.
Um so weniger begeistert es mich, wenn Apple seine Dienste mehr und mehr in die Cloud verlegen will… Siehe meinen letzten Beitrag zu dem Thema.
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20. April 2011
20. April 2011 21:50
Das bisherige iCal-Synchronisieren über mobile.me wird bald abgeschaltet, weshalb die letzten beiden Familienmitglieder auf das schon seit vielen Monaten angebotene neue iCal-Widget umgestiegen sind. Freilich, das neue beherrscht keineswegs alle Funktionen des alten, was für unsere Power-Userin mit ihren Dutzenden Kalendern ein großes Problem ist: die neuen Kalender kann man nicht mehr in Gruppen (Ordnern) zusammenfassen.
Von solchen ärgerlichen Rückschritten mal abgesehen, ist das eigentliche Problem dann erst die wirkliche Umstellung gewesen. Denn da krachte es gewaltig: bei dem einen Account stürzte das Umstellen schon life in der Cloud ab, der Safari zeigte dann Stücke des leeren Kalenders und brach mit Fehlermeldung ab. Interner Serverfehler… Apple empfahl, das ganze später nochmal zu versuchen… Aber das brachte nichts. Dann halt die manuelle Umstellung laut Apples Anleitung. Auch da krachte der neue Kalender in der Cloud. Wir gaben das erst mal auf.
Am nächsten Tag kam der Kalender auf me.com hoch, war aber komplett leer. Also nach Anleitung die umständliche Prozedur: Jeden einzelnen Kalender in iCal exportieren in eine lokale Datei, dann einen neuen Kalender auf mobile.me anlegen, und dahinein die gesicherte Datei importieren. Auch die Farbe musste händisch gesetzt werden. Meine Frau hatte 10 Kalender, da artet das in echte Arbeit aus, aber nach einer Stunde war ich fertig. Und dann – Blubb – waren 8 von den 10 neuen Kalendern einfach wieder weg!
Ich kam dann drauf, dass man nach jedem neu angelegten und per Import mit Ereignissen geladenen Kalender warten muss, bis das Rädchen sich nicht mehr dreht, also die Synchr. abgeschlossen ist. (Ich hatte einfach weitergearbeitet und darauf vertraut, dass die Synchr. irgendwann mal fertig wird…) Aber wenn ein Fehler auftaucht, fallen alle weiteren Aktionen, sogar neuangelegte Kalender und Farbzuordnungen, einfach weg! Sowas nennt man Datenverlust.
Und es kamen Fehler, Dutzende, Hunderte! So ähnlich wie: “Zugriff auf Ereignis ‘Besuch in Korbach’ nicht möglich: Server meldet keine Leserechte auf …” und dann kann man nichts anderes machen, als eben diesen Eintrag finden, löschen und nochmal versuchen… und warten bis es fertig ist. Wenn kein neuer Fehler kommt, kann das mehrere Minuten dauern.
Insgesamt habe ich 4 Stunden mit diesem einen iCal-Update verbracht.
Apple, Apple! So viele katastrophale Fehler:
- keine Tools, um fehlerhafte Datensätze zu finden/reparieren
- alle fehlerhaften Datensätze waren von Apple-eigener Software erstellt worden
- es gibt keine Hilfe für die neue iCal-Version
- selbst die aktuellen Supportseiten verweisen früher oder später auf die veralteten Dokumente
- es gibt keine zuverlässige Methode mehr, die Daten zu sichern – auch die TimeMachine ist sinnlos geworden
- es gibt keine Möglichkeit mehr, die Daten in der Cloud von einem eigenen Rechner zu überschreiben
Und da will Apple angeblich sehr viel mehr als iCal in der Wolke machen, gerüchtweise die Musik dort speichern und die Fotos und wer weiß was noch alles?
Nein danke!
Haben die denn da bei Apple nur Stümper zum Cloud-Programmieren?
Ein Kalender-Eintrag ist kein so kompliziertes Ding, geradezu ideal geeignet für klassisches objektorientiertes Programmieren. Ob die da schonmal was von gehört haben? So wie sich iCal mit den Hilfsprogrammen verhält, könnte man denken, die haben davon keine Ahnung.
Schlechtere Software habe ich seit mindestens zehn Jahren nirgends gefunden.
2011, und fahrlässiger Datenverlust auf Kosten der Kunden! Also wirklich, nein danke.
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16. April 2011
16. April 2011 21:53
seit langem verwende ich nur noch die freien Office-Pakete, auf dem Mac NeoOffice und auch OpenOffice.org.
Nun gibt es nach den Querelen mit dem Sun-Verkauf an Oracle noch die abgespaltete Version LibreOffice.
Auch die hab ich nun installiert. Zunächst funktionierte dieses neueste Office ganz schlecht, meine bestehenden Text-Dateien wurden mit seltsamen Fonts angezeigt und noch schlimmer, die Befehle für das Ändern der “Formatvorlagen” (eigentlich: Styles) fehlten komplett!
Ich gab das sofort wieder auf.
Interessanterweise, nach ein paar Tagen startete ich doch nochmal LibreOffice, und da waren erstens alle Texte wieder im gewohnten Look und zweitens auch die Befehle zum Ändern der Styles wieder da. Ob ich dazwischen einen Neustart gemacht habe, weiß ich nicht mehr… egal, jetzt funktioniert LibreOffice einwandfrei.
Und was noch besser ist, mein alter Test, ob ein Office-Word-Ersatz was taugt, nämlich eine Überschrift “ausschneiden” (Cut) und woanders “einfügen” (Paste), funktionierte auf Anhieb, womit ein uralter Fehler von OpenOffice endlich behoben ist.
Sehr gut!
Damit ist LibreOffice das beste Office-Paket, was ich auf dem Mac bisher ausprobiert habe. Empfohlen!
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13. April 2011
13. April 2011 22:00
Back to the roots!
Mit SuSE Linux 7.0 habe ich seinerzeit (1999?) meine ersten Erfahrungen in Linux gemacht, viele Jahre früher hatte ich allerdings schon einiges mit anderen Unix-Systemen zu tun.
Jetzt hab ich die neue Version 11.4 geladen.
Während das Installieren immer leichter geht, und Hardware-Erkennung bei einer virtuellen Installation (VirtualBox) sowieso kein Thema ist, bleibt einfach der Zustand der Software in der Distribution zu bewundern oder zu bemängeln, je nach dem. Und da kommt mir 11.4 nach den ersten Stunden weitaus unfertiger vor als die letzten Releases.
Ein Beispiel: Choqok ist ein netter Client für zB Twitter. Allein, er lässt sich nicht einrichten, da er für die Accountverifikation den Firefox starten möchte, aber nicht finden kann.
Warum nicht? Choqok sucht “MozillaFirefox”, die Binary heißt aber “firefox”. Tja, so wird das nix. Hat das niemand getestet bei opensuse.org? Seltsam, Choqok ist doch eine vorinstallierte, offizielle Anwendung, genau wie Firefox.
Übrigens, die einfach Abhilfe ist ein Softlink, den man im Terminal schnell einrichten kann:
cd /usr/bin
sudo ln -s firefox MozillaFirefox
Aber andere Flüchtigkeitsfehler sind mir auch aufgefallen. Für Neulinge dürften solche Problemchen unüberwindliche Hürden darstellen.
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22. März 2011
22. März 2011 22:37
hier eine Anleitung, wie man dem neuen Skype 5 auf Mac OS X bessere Manieren beibringt bzgl. Platzverbrauch auf dem Bildschirm:
http://www.aptgetupdate.de/2011/03/21/mit-brief-zum-besseren-skype/
So wirkt das gleich ganz anders! Danke an aptgetupdate.de für den guten Tipp.
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18. März 2011
18. März 2011 23:12
Der Siegeszug der “PC”s, personal computer, begann so richtig mit dem Apple II. Späte siebziger Jahre, lange vor dem IBM PC.
Und zwar wegen des Spreadsheet-Programms Visicalc.
Das wollten die Manager haben. Zahlen erfassen, aufbereiten, präsentieren. Damit fing alles an.
Ich habe eine solche rechnende Tabelle vor langer Zeit angelegt, um unseren Kaffeekonsum und die Wartungstätigkeiten mit unseren Kaffeevollautomaten festzuhalten, inklusive Auswertung in diversen Diagrammen.
Ursprünglich im Tabellenkalkulationsprogramm vom Psion Revo, später übertragen auf MS Excel für Mac. Seit vielen Jahren konvertiert in NeoOffice/OpenOffice, erst noch als .sxc, später als .odt-Datei.
Jetzt wollte ich diese Datei in Gnumeric weiterverarbeiten. (Natürlich Gnumeric für Maemo auf dem N900, dem Hosentaschencomputer.) Gnumeric kann .odt öffnen, aber ich bekam eine Menge Warnungen, und als die Datei endlich offen war, waren Daten und Formeln okay, aber die bedingte Formatierung war verschwunden. Die Grafiken waren auch da, aber nicht ganz so wie im Original, immerhin brauchbar.
Da habe ich in OpenOffice die Datei mal als .xls, also als Excel 97 Datei gespeichert, und diese dann in Gnumeric geöffnet. Das hat seltsamerweise reibungslos funktioniert, mit auch den allerkleinsten Details. Bedingte Formatierungen, Farben, Diagramme, alles genau so da wie im Original.
Wenn das nicht verrückt ist: Zwei der besten Open Source Programme kommunizieren am besten über das kommerzielle Excel, bwz. dessen Fileformat!
Irgendwie tut das weh…
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17. März 2011
17. März 2011 22:35
Heute kam der letzten Samstag bestellte Geigerzähler. Inzwischen ist das Zeug ja österreichweit ausverkauft, heißt es in den Medien. Glück gehabt.
Das Gerät ist von gamma-scout.com bei Heidelberg. (Gekauft bei Conrad.)
Faszinierend, dass es viele Jahre (angeblich über zehn Jahre) von der eingebauten Batterie lebt, dauernd misst, und alles mitschreibt.
Dabei kann man es auch als normales Handmessgerät verwenden, aber eben auch als Langzeitlogger.
Die Auswertesoftware ist leider nur für Windows, so dass mein Sohn sein Win XP anwerfen musste. Das läuft auf Parallels auf einem MacBook Pro.
Ging ganz wie es sollte, trotz Installations-CD und USB-Schnittstelle keine Probleme. Für Windows auf Mac ist Parallels dann doch erste Wahl.
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12. März 2011
12. März 2011 23:07
Mein N900 kann so ziemlich alles, was man sich nur wünschen kann. Nur die Office-Programme sind mir hier und da abgegangen. Nicht oft, aber doch. Natürlich gibt es da auch ein paar Versuche, FreOffice ist aber noch nicht wirklich brauchbar. Und OpenOffice läuft in der easy-debian-Umgebung, aber schneckenlangsam und schlecht zu bedienen.
Kürzlich ist endlich das beste aller Spreadsheet-Programme, nämlich Gnumeric, für Maemo bzw. N900 fertig geworden. Sehr schön, nach ganz kurzer Einarbeitung kann man fein damit arbeiten. Zuerst mal die Impulszahlen vom Geiger-Müller-Zähler erfassen und auswerten… Nach dem Atomunglück heute morgen in Japan ist es gut, Vergleichswerte zu sammeln. Bei der Tschernobyl-Katastrophe vor 25 Jahren ging das nicht, weil wir damals erst viele Tage nach dem Unglück, und nachdem der erste radioaktive Regen längst angekommen war, von dem Desaster erfahren haben. Damals musste ich mich für die Grundeichung meines neugebauten Zählers auf das Datenblatt verlassen…
Jetzt freu ich mich erst mal über Gnumeric auf dem Superhandy. Ganz neue Möglichkeiten tun sich auf.
Ich hab Gnumeric auch gleich auf dem MacBook installiert, so dass ich die Tabellen im nativen Gnumeric-Format hin und her synchronisieren und in beiden Welten bearbeiten kann.
Großer Fortschritt.
Andererseits, auch ein bisschen wir back-to-the-past, denn damals (1999) auf dem Psion Revo war eine hervorragend gute Office-Suite dabei…
“alles schon mal dagewesen” – leider ja.
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11. März 2011
11. März 2011 21:38
Monatelang war die neue Control Station 2 von Märklin im zweiten Stock im Probebetrieb. Nachdem draußen im Garten endlich der Boden aufgetaut war, habe ich gleich die acht Sensoren als Rückmeldekontakte für das s88 Rückmeldemodul in der Strecke eingebaut und die Kabel vergraben.
Dann die CS2 in das Erdgeschoss auf den dafür bestimmten Platz umgebaut – und oh Schreck: Da ist ja gar kein LAN verlegt. LAN per Kabel gibt es nur im 2. Stock. Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Allzu selbstverständlich nutzen alle Geräte inwzischen das drahtlose WLAN. Nicht nur die Macs, die Smartphones, der iPod Touch, sondern auch der Multifunktionsdrucker und die Backupfestplatte Time Capsule, alles drahtlos zusammengehängt, sogar die Erweiterung der WLAN-Bereiche untereinander besorgen Airport Express Router drahtlos.
Nur die Märklin CS2, die hat zwar Ethernet, aber kein WLAN.
Eine Idee wäre gewesen, das LAN per PowerLink über die 230V-Netzinstallation nach unten zu verlängern. Aber die bezahlbaren Module sind nur DES-verschlüsselt, und da geht es ja nicht nur um die Eisenbahn, da würde ja unser ganzer Traffic drüber laufen, das war mir nicht sympathisch.
Da habe ich beim Conrad ein interessantes Gerätchen entdeckt: Mini-Router N150 nennt sich das. (Best.-Nr.: 972435 )
Das kann nicht nur Router sein, sondern auch genau das Gegenteil: sich nämlich passiv in ein vorhandenes WLAN einhängen und dieses an der Ethernetschnittstelle so zur Verfügung stellen, dass das angeschlossene Gerät glaubt, ganz normal in einem LAN zu hängen, während das WLAN glaubt, da hängt ein normales WLAN-fähiger Client drin. Perfekt!
So kann die CS2 jetzt vom ganzen Ruinen-LAN inkl. WLAN gesteuert werden, insbesondere von iPhone oder iPod draußen im Garten (mit der original Märklin App für iOS-Geräte).
Oder von Modellbahn-Software von irgendeinem Mac aus. Sehr fein. Zumal die CS2 ziemlich anspruchsvoll ist, die will zB mit Broadcasting arbeiten, das ist dann schon was, wenn das wirklich funktioniert…
(Andere Leute benutzen das N150 natürlich eher für andere Zwecke, zB um Sony PS3, andere Spielkonsolen, oder LAN-fähige Fernseher oder ähnliches ins WLAN zu integrieren.)
Die User bei Conrad haben zu einem großen Teil die schlechte Betriebsanleitung bemängelt. Meinem N150 war ein A2-großes Poster mit unbrauchbar vereinfachter, englischer Kurzanleitung beigelegt, sowie ein ebenso riesiges Papier mit einer sehr ausführlichen Anleitung für alle möglichen Anwendungsfälle, sogar in gutem Deutsch. Jede der drei Hauptanwendungen ist genau beschrieben, sogar ohne gegenseitige Verweise, so dass man nur das lesen muss, was man wissen will.
Fazit: Eine sehr gute Lösung, um Geräte mit nur LAN-Anschluss in ein WLAN zu integrieren.
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9. März 2011
9. März 2011 22:08
Mac:
Apple hat die letzten Tage neue Softwareversionen u.a. von Safari, iTunes und etlichen iLife-Komponenten herausgebracht.
Bald wird es auch eine neue Version von Mac OS X selber geben, 10.6.7 steht kurz vor der Freigabe.
iPhone, iPod, iPad:
Heute kam auch das neue iOS 4.3 heraus. Muss mit iTunes geladen und installiert werden.
Auf dem iPhone 4 bringt das die neue spannende Funktion, das iPhone als mobilen WiFi Hotspot zu verwenden, also unterwegs das Internet über UMTS zu empfangen und an andere WLAN-Geräte weiterreichen zu können. (Mein Nokia N900 kann das seit einem Jahr, nebenbei bemerkt…) Und das iPhone kann damit erstmals über Bluetooth “tethern”, also ebenfalls zum Internet über UMTS verbinden, diesmal aber ein anderes Gerät (Computer, Notebook, iPad, …) über Bluetooth anbinden. Diese Funktion können normale Billighandys (zB meine Handys: SonyErricsson T610, Motorola RAZR v3, Motorola Motokrzr, Nokia N81) seit ewigen Zeiten. Na gut, bei Apple dauert eben manches ein bisschen länger… dafür sind sie wieder in anderen Dingen weit voraus. Man braucht nur mal das iPad (2, oder gar 1) mit den auf der CeBit vorgestellten Ankündigungen der Konkurrenz vergleichen. Samsung hat sein für Sommer geplantes Gerät (Galaxy Tab 10.1) nach der iPad 2 Vorstellung gleich wieder zurück an die Zeichentische verwiesen und die Markteinführung verschoben… weiser Entschluss.
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8. März 2011
8. März 2011 15:22
Hab grad mal wieder, nach langer Zeit, in die Parallels-Foren für Linux Clients geschaut.
Da musste ich grinsen: Nichts hat sich verändert. Immer dieselben Klagelieder, Tools installieren für Linux xyz geht nicht/stürzt ab/macht Probleme.
Genau wie vor 2, 3, 4 Jahren.
Ich glaube, die werden das nie lernen, wie man aktuelle Linux-Systeme unterstützt, geschweige denn andere Unixe.
Für Windows-Guests mag Parallels das beste sein, da hat es sogar die edel-Profi-Konkurrenz hinter sich gelassen, aber für Linux ist und bleibt es eine Notlösung. Für Linux-Guests auf dem Mac ist VirtualBox so viel besser. Und dazu gratis.
Bei Parallels wird man als zahlender Kunde auf ein Update vertröstet, das dann viel zu spät kommt oder (meistens) gar nicht, dafür gibt es dann ein Upgrade auf die nächste Vollversion, und die kostet wieder. Und unterstützt dann das vorletzte Ubuntu oder Fedora oder openSUSE. Ach ja. Und immer wieder fallen die Leute drauf rein.
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