28. September 2012

wir ziehen um: neuer Webhoster

28. September 2012 14:04

Seit Ende der Neunziger Jahre sind wir unserem Webhoster treu geblieben.
Teils aus Trägheit, teils aus Sorge vor Problemen beim Domain-Umzug. Früher war das ja mal ziemlich riskant, dass einem ein Domaingrabber zwischendrin die Domain wegschnappt und nachher dafür kassieren will, dass er sie wieder hergibt. Aber das ist lange her und heutzutage kein Problem mehr.
Der neue Webhoster ist nicht nur um Häuser billiger, sondern bietet dazu auch weitaus mehr Features, auf die ich schon lange heiß gewesen bin: SSH-Zugriff alleine hilft schon so viel, kaum zu glauben dass wir solange ohne ausgekommen sind. Moderne Software (das ganze LAMP Zeugs eben), und viele Skriptsprachen, und und und…
Bisher hatten wir 512 MB Speicherplatz, jetzt 50 GB plus nochmal 50 GB für die Email-Postfächer – für WWW also das Hundertfache. Und das zu weniger als dem halben Preis. Der Webspace ist demnach etwa um den Faktor 220 billiger.
So weit, so schön.
Weniger schön war der Einzug in das neue Haus.
Während der statische Teil (HTML mit ein bisschen PHP) schnell angepasst war, machte das Wiedereinlesen der Blogs mit ihren MySQL-Datenbanken ziemliche Probleme. Nur bei zwei der Wordpress-Datenbanken klappte das Rücksichern so, wie es eben gehen soll, nach allerdings umständlichem Ersetzen von kryptischen Ersatzfolgen für Umlaute. Bei zwei anderen brach das Einlesen der SQL-Sicherung mittendrin ab, teilweise gar ohne Fehlermeldung, was ich am wenigsten verstehe. Letztlich wusste ich mir nicht anders zu helfen, als die Dateien stückweise aus dem Skripteditor (TextWrangler, sehr empfehlenswertes Programm!) über den SSH-Zugang in den geöffneten MySQL-Interpreter zu füttern, eine elendigliche Geduldsarbeit bei Sourcefilegrößen von knapp 2 MB.
Besser wäre es natürlich gewesen, ein Python-Programm zu schreiben, was den Prozess automatisiert hätte, aber das hätte ich auch erst lernen müssen…
Nur bei meinen beiden selbstprogrammierten Webapplikationen war das Einlesen der SQL-Dateien ganz problemlos möglich, denn ich habe nie einfach so Umlaute in die Datenbanken geschrieben, sondern immer passend umgewandelt und nach einer Abfrage wieder zurückgewandelt, daher entfallen diese Probleme völlig.
Muss ich mir selbst auf die Schulter klopfen…

20. September 2012

Mac OS X 10.8.2

20. September 2012 10:03

im App Store liegt das neue Update für den Mountain Lion auf 10.8.2 bereit.
Es handelt sich um ein richtiges Feature Update mit einer sehr langen Liste von Neuererungen, natürlich auch Fehlerbereinigungen und Sicherheitsverbesserungen.
Um die Liste durchzulesen, auf den Knopf “Mehr…” klicken im AppStore.

17. September 2012

Mac App Store Fehlermeldung: NSURLErrorDomain

17. September 2012 16:44

Neuerdings kommt manchmal eine seltsame Fehlermeldung, wenn man per App Store nach Updates sucht (in Mountain Lion).
”The operation couldn‘t be completed. (NSURLErrorDomain error -1100.)“
Die Nummer kann auch eine etwas andere vierstellige Nummer sein. Der Text kann auch auf Deutsch erscheinen.
Jedenfalls kann man dann keine Updates bekommen… Schlecht!

Jetzt habe ich in einer Comment-Diskussion auf TidBits gelesen, es könnte helfen, im Terminal einzugeben:

sudo killall -HUP mDNSResponder

Weil das den DNS-Cache löscht. Danach sollte es wieder funktionieren.
Bin gespannt, ob das bei mir funktionieren wird.
Nachbemerkung:
Wer als “normaler” User eingeloggt arbeitet, nicht als Administrator, der kann den Befehl nicht einfach so eingeben.
Sondern er muss zuerst eingeben:
su admin
wobei admin für den Kurznamen des Administrator-Accounts steht, danach wird er nach dem Admin-Passwort gefragt.
Erst dann kann man den oben angeführten sudo-Befehl eintippen.

iCloud-Email-Zugriff von nicht-Apple-Systemen

17. September 2012 10:23

Wenn man seinen Apple-Email-Account auch von Linux oder Windows Rechnern oder Handys verwenden will, muss man die Details des IMAP-Accounts kennen. Dann kann man auf dem Gerät den Mail-Account manuell einrichten.
Diese Details finden sich auf der Apple-Support-Seite zu diesem Thema.
Für mein Linux-Handy war der Hinweis im letzten Absatz sehr wichtig: Wenn es mit SSL Probleme gibt, dann mit TLS versuchen… genau das musste ich bei den SMTP Einstellungen (Mail senden) machen, während SSL beim Empfang (IMAP4) einwandfrei funktioniert.

11. September 2012

Jetzt pfeift das Brettl wieder…

11. September 2012 21:04

… besser denn je.
Nachdem Apple die 17″-Notebook-Linie anscheinend nicht mehr weiterentwickeln will, habe ich mir gedacht, mein 17er von Mitte 2009 ist zwar noch lange nicht zu alt, aber das ewige Starren auf den “spinning beach ball”, wenn mal wieder was von der langsamen Festplatte reingepaget werden muss, weil zuviele Programme offen waren, das geht mir doch langsam echt auf den Keks. Richtig stören tut mich das erst, seit dem ich das MacBook Air habe, wo das kaum je vorkommt, obwohl es auch “nur” 4GB RAM hat: aber es hat eben keine Festplatte, sondern eine schnelle SSD, das bringt sehr viel.
Einerseits weniger warten auf den spinning beach ball, andererseits ein weniger krasses Missverhältnis zwischen Prozessorgeschwindigkeit und Massenspeicher.
Also hab ich mir letzten Freitag zu Mittag vom Händler meines Vertrauens (McShark Linz) die Festplatte (500 GB) gegen eine SSD (512 GB) austauschen lassen, und wo wir schon dabei waren, auch gleich den Hauptspeicher von 4 auf 8 GB erweitern lassen. Nach einer Viertelstunde habe ich stolz wie Oskar mein aufgepepptes Aluminiumbrett heimgetragen. Natürlich, die SSD war so leer wie jede Whisky-Flasche bald mal wird. Nix drin. Gar nix.
Zuhause hab ich wie vom Händler empfohlen Befehl-R beim Neustart gemacht, kein Rettungssystem meldete sich. Na ja, eh klar, war ja auch keins drauf. Also noch ein Neustart, mit Befehl-Wahl-R. Nun hätte sich der Mac das Rettungssystem erst mal vom Internet holen sollen. Das tat er aber nicht.
Nochmal angerufen, x Varianten ausprobiert, egal, es ging nicht.
Dann eben mit DVD. Snow Leopard, OS X 10.6.
Vom Startbildschirm der DVD gleich die TimeMachine aufgerufen, aber oh weh, die Verbindung kam nicht zustande.
Also Snow Leopard installiert, dann online-Updates aufgespielt bis App Store und Rettungssystem da waren.
Und wieder probiert, und wieder verweigerte die Time Capsule die Verbindung. Also weiterinstalliert:
Nun den Lion über den Snow Leopard drüber. Jetzt also 10.7, und immer noch nix mit Time Machine.
Alle Lion Updates, dann Mountain Lion geladen und installiert, und noch das Update von 10.8 auf 10.8.1, letzteres wahrscheinlich überflüssig, aber das ging ja schnell.
Und wieder, Neustart mit Befehl-R, und ja, da war das Rettungssystem vom Mountain Lion. Erleichterung, denn:
Jetzt ließ sich endlich die Time Capsule verbinden, und nun konnte ich das letzte Backup aussuchen und einspielen.
Dabei wurde natürlich die vielstündige Installationsarbeit dieses Freitags in wenigen Sekunden komplett wieder zerstört.
Alles umsonst gewesen, bzw nur dafür gut, um an die Sicherung heranzukommen. Das hätte Apple wirklich gescheiter lösen können. Aber ich vermute, die wollen das gar nicht besser haben. Man soll ja immer das Neueste kaufen. Und man soll nicht Lion oder gar Mountain Lion installieren können, von einem Backup, wenn man nicht vorher im App Store mit seiner Apple-ID eingeloggt war!

Leider, nach ein paar Minuten brach das Rücksichern von der Time Capsule ab: Fehler!
Scheiße, dachte ich, jetzt ist alles aus. Nochmal stehe ich diese ganze Prozedur nicht durch.
Aber, als ich nochmal Neustart mit Befehl-R probierte, und diesmal ein fünf Stunden älteres Backup auswählte, lief es glatt durch, wenn auch schneckenlangsam (etwa 18 Stunden für 303 GB).
Am Ende hatte ich ein superschnelles 17″ MacBook Pro, alle meine Software, alle meine Konfigurationen, alle meine Daten, alles wie es vorher gewesen war, und wie es sein sollte. Super. Aber ich war ziemlich fertig.

Nachbemerkung: Was nicht mehr da war, waren die Bildchen der anderen User-Accounts. Sehr seltsam, warum gerade die fehlten. Und erst heute habe ich bemerkt, dass ich meine virtuellen Linux-Maschinen eingebüßt habe, klar, die habe ich ja bei der Sicherung absichtlich ausgenommen, also waren sie nicht dabei bei der Rücksicherung. Selbst Schuld und auch kein großes Problem, die wichtigeren habe ich auf dem MacBook Air.

6. August 2012

endlich oder warum das oder immer noch nicht

6. August 2012 22:46

Mountain Lion ist da, und hat mal wieder einige Änderungen gebracht.
Apple will offensichtlich die beliebten Elemente von iOS mehr und mehr in OS X zurückführen, klingt ja ganz gut. Allerdings ist ein Mac kein iPhone und auch kein Tablet, da führt kein Weg dran vorbei, und ein Mac ist doch ein richtiger Computer, oder?
Wenn man in 10.8 ein neues Dokument sichern oder ein altes öffnen will, kommt statt der altbewährten bzw. von naiven Usern gefürchteten Standard-Datei-Dialogbox einfach nur ein großer Knopf, der einen direkt in den flachen iCloud-Speicher führt – nichts mehr mit Ordnerhierarchie navigieren. Plus und Minus: neue User oder Leute, denen die Organisation einer Festplatte einfach nicht in den Kopf gehen, werden sich freuen. Power-User, die ihren Computer im Griff haben und sich von Apple nicht bevormunden lassen wollen, werden die Nase rümpfen. Als Trost-Zuckerl gibt Apple ihnen wenigstens den “Speichern unter…”-Befehl zurück – wenn man die Alt-Taste drückt zumindest.
Als reine Verschlechterung empfinde ich die neue Batterieanzeige, die im Menübar nicht mehr die Restlaufzeit anzeigen kann, und die jetzt nahezu unsichtbare Markierung von gerade laufenden Programmen in der dünnen Vorderkante des 3D-Docks.
Gewöhnungsbedürftig der systemweit neue Defaultfont für nichtproportionale Schriften.
Aber vieles ist auch einfach besser: insbesondere das neue Erinnerungs/Mitteilungssystem, die Mitteilungszentrale erreichbar durch ein neues Menübar-Symbol oben ganz rechts, oder durch Wischen von außerhalb rechts mit drei Fingern zur Mitte hin. Diese neue Geste verträgt sich bestens mit dem Dreifinger-Arbeitsflächenwechsel. Überhaupt kann ich nicht-MacBook-Usern nur wärmstens empfehlen, sich unbedingt (statt oder zusätzlich) ein magic Trackpad anzuschaffen, mit der Maus sind die ganzen Gesten nur halb so intuitiv und vor allem nicht mal ungefähr so entspannt zu nutzen.
Auch in den beigelegten Programmen (”Apps”) gibt es Neues, so wurde endlich mal “Vorschau” überarbeitet. Das war auch Zeit! Wieviel Jahre hat uns Apple mit den geradezu lächerlich schlecht übersetzten und genauso schlecht programmierten Scanbefehlen sekkiert? Endlich wurde das mal aufgeräumt und jetzt funktioniert scannen mit Vorschau so, wie es das schon seit 10 Jahren hätte tun sollen.
Auch der Kalender kann jetzt wieder wichtige Funktionen, die beim letzten Update verschwunden waren, und er kann endlich die Nummer der Woche anzeigen, endlich, nach all den Jahren…

Jetzt wünsche ich mir nur, dass auch iPhoto mal gründlich debuggt wird, ist ja eine Schande wieviel grässliche, fundamentale Fehler da immer noch drinstecken.

26. Juli 2012

Managing Mountain Lion Problems

26. Juli 2012 21:10

I found this interesting link how to deal with Mountain Lion problems.
I wonder if Apple or its users know about it? ;-)

24. Juli 2012

zugemüllt: es reicht!

24. Juli 2012 17:08

die ganzen Computerblogs und -News-Sites sind seit Monaten zugemüllt mit Nachrichten über diese unsäglichen Patent-, Gebrauchsmuster-, Copyright-Prozesse vor europäischen und amerikanischen Gerichten.
Kann man diese Patenttrolle nicht einfach abschaffen?
Und kann Apple nicht einfach so wie früher wieder die besseren Produkte machen und so die Nachäffer im Regen stehen lassen? Das ist doch bei weitem die bessere Strategie.
Einfach besser sein, statt dieses Geflenne vor den genervten Richtern: “Hey, der hat mir das nachgemacht! Der hat bei mir abgekupfert! Den musst du verhauen!”
Einem der US-Richter ist schon mehrfach der Kragen geplatzt, aber bis jetzt ohne nachhaltigen Erfolg.
Die Loser heulen und klagen immer noch. Jämmerlich.

18. Juli 2012

runderneuertes Hausnetz: Airport Express 2012

18. Juli 2012 14:27

Mit den Jahren ist unser Internetzugang immer gleich schnell geblieben, und somit inzwischen sehr langsam: 1MBit/s downstream, für heutige Verhältnisse wenig.
Unser Hausnetz bestand im Wesentlichen (außer der von der Post gestellten Elektronik) aus mehreren Airport Express und einer Time Capsule, die untereinander drahtlos verbunden waren. Das hat so einigermaßen gut funktioniert…
Außer wenn viele Stunden oder gar Tage Musik gestreamt wurde (eigentlich die Stärke der Airport Express Stationen, die diese Airplay-Technik des Musikstreamens schon seit vielen Jahren beherrscht haben, als das noch lange nicht Airplay geheißen hat bei Apple, sondern AirTunes).
Oder außer, wenn eine große Datei herunterzuladen war, zB eine neue openSUSE Installations-DVD.
Oder außer, wenn es zu heiß war im oberen Stock.
In all diesen Fällen begann das Netz zu spinnen, zB konnten sich 2 Computer plötzlich gegenseitig nicht mehr sehen, obwohl beide noch Internetzugang hatten – sehr seltsam. Und nach einem Reboot der Airport Express Geräte war alles wieder gut. “Thermisches Design-Problem”, sagten die Fachleute in den Support-Foren.
Ich hatte dann das Netz etwas zusammengeräumt, nur noch 1 statt 3 Airport Express, aber das half nichts.
Vor ein paar Monaten bekamen wir einen neuen Router von der Post, und jetzt auch den neuen Apple Airport Express. Der kann auf 2,4GHz und 5GHz gleichzeitig arbeiten und hat ein neues Gehäuse bekommen.
Und siehe da: trotz der kürzlichen extremen Hitzewelle, bei durchgehendem Musikstreamen und dazu großen Downloads, normaler Internetbenutzung und gleichzeitiger Steuerung der Garteneisenbahn – alles läuft bestens, keine Hänger, keine Frontalzusammenstöße im Garten, keine Hitzeprobleme mehr.
(Und wir können wieder Emails mit mehr als 3 MByte Anhängen absenden… das ist allerdings das Verdienst des neuen Post-Routers, hat nichts mit dem Airport zu tun.)
Die hundert Euro für den Airport Express und das Lästigwerden beim Telekom/A1-Support haben sich wirklich gelohnt.

Nur schneller geworden ist der Internetzugang natürlich nicht, klar, das ist ein anderes Problem. Das lässt sich innerhalb des Hauses nicht lösen…

28. Juni 2012

Spannungsgeladene Verhältnisse

28. Juni 2012 22:19

Nachdem Ende April endlich Ubuntu 12.04 erschienen war, habe ich mich mal wieder intensiver mit den großen Linux-Distributionen befasst.
Meine erste Distri überhaupt wäre damals diese seltsame Variante von Corel gewesen, die man in einer normalen Windows-Datei installieren und starten konnte. Damals in Windows 95… Lang ist’s her. Richtig funktioniert hat es nie.
1999 hab ich mir einen eigenen PC für Linux geleistet, mit Pentium III und SuSE 7.0. Auf diesem Rechner habe ich auch Mandriva und viele andere Distris ausprobiert, für die Arbeit bin ich aber bei SuSE geblieben.
Auf meinem Pentium4-Notebook von 2002 habe ich dann mit Debian begonnen, eigentlich mit guten Gefühlen, aber objektiv gesehen gab es viel Probleme einerseits mit zu neuer Hardware (WLAN) und andererseits mit nach Updates nicht mehr funktionierender X11-Oberfläche.
Aber auch SuSE lief ganz gut auf dem Notebook.

Später kamen die Mac OS X Rechner, und als die auf Intel umgestiegen waren, auch mit der Möglichkeit, Linux in virtuellen Maschinen zu fahren. Davon mache seither ausgiebig Gebrauch.
In den letzten Jahren habe ich immer die aktuellen Versionen von Ubuntu und openSUSE (unter VirtualBox) installiert, und ab und zu probiere ich auch was anderes aus.

So habe ich im Februar 2011 mal wieder Debian installiert, in Version 6.0.
Vor 2 Tagen hab ich das mal wieder gestartet und sich selbst aktualisieren lassen. Ach ja.
Allein schon die Tatsache, dass diese eineinhalb Jahre alte Distri immer noch die aktuelle ist… *seufz*
Immer noch ziemlich mixed-feelings zu dieser ehrwürdigen Distribution Debian, deren stabiler Zweig den einen schweren Makel hat: uralt. Es ist einfach immer uralt. Mindestens 12 Monate, oder auch viel mehr, hinter der aktuellen Entwicklung. Damit kann ich mich nicht wirklich anfreunden, wenn ich auch die Vorteile von Stabilität und (echter) Freiheit durchaus einsehe.

Und dann Fedora. Mit Fedora habe ich bisher immer Pech gehabt. In den USA die verbreitetste Distribution, und in Firmen die als zuverlässigste bekannte, hat bei mir immer schwerste Probleme gemacht. Probleme, die ich nicht lösen konnte.
Zuletzt Fedora 16 war die erste Version, die bei mir gelaufen ist, wenn auch nur mit Tipps aus Foren und ohne 3D-Graphik.
Und nun Fedora 17: wieder ein Reinfall. Nach der schön durchgelaufenen Installation neu booten und Blobb!!!!
nach dem Anmelden nur noch das Hintergrundbild auf dem Schirm, kein Menü, kein Icon, kein garnix. Kein Mausklick bewirkt irgendwas. Keine Tastendruck, einfach tot.
Dann 3D-Unterstützung in VirtualBox ausgeschaltet, und Fedora 17 startet durch. Toll. Toll? Na ja. Schön ist was anderes, vor allem der Font sieht grauenhaft aus, aber bitte. Immerhin läuft es.
Aber dann, ich muss die VirtualBox Gasterweiterungen installieren. Das sind im Wesentlichen Kernel-Module. Leider fehlt die Toolkette für Kernelmodul-Compilierung im installierten Image. Nach stundenlangem Suchen und Nachinstallieren hab ich es endlich, und die Gasterweiterungen sind installierbar. Endlich den ganzen Bildschirm nutzen können. Ach.
Muss das so kompliziert sein?

Ubuntu mag politische Nachteile haben, aber einen Vorteil hat es: Es läuft wie von selbst. Und das vielgeschmähte Unity finde ich in der aktuellen Version ziemlich genial. Und sehr stylisch, wenn auch stellenweise etwas spartanisch à la Apple.

In openSUSE hab ich auch suchen müssen, bis alles ging, aber erstens kenne ich mich in openSUSE eben schon aus, und zweitens: mit den 3D-Effekten sieht es toll aus und alles funktioniert bestens, dazu sehr schnell. Ein wirklich effizientes System, in dem man auch auf einem großen Bildschirm nicht das aktive Fenster suchen muss, weil es einem ins Auge springt…

Mit Fedora aber, da stimmt der Look nicht, da stimmt das Tempo nicht, und richtig auskennen tu ich mich auch nicht… das wird nix, mit Fedora und mir. Schade.

21. Juni 2012

Microsoft kommt ganz groß

21. Juni 2012 22:00

Wenn ich die Kommentare lese über Microsoft’s Ankündigung des Surface Tablets, dann denke ich mir, die Leute haben nichts verstanden. Nicht mal die Redakteure von heise.de (c’t) scheinen zu begreifen, was da unter der Oberfläche (”Surface”, haha!) abgeht oder abgehen wird.
Microsoft hat ein Tablet vorgestellt, und alle reden von Preisen, Lieferbarkeit, von Kompatibilität mit div. Altsoftware (=Altlasten) etc. etc. und vergleichen das mit Apple’s iPad, das allgemein als Gerät nur zum Spielen und Konsumieren wahrgenommen wird.
Oh weh!
Dabei hat Steve Jobs das von der ersten Vorstellung der iPads an doch so schön und deutlich gesagt, die Zukunft der herkömmlichen PCs geht zu Ende, die Zukunft sind mobile Geräte. Und wie recht er gehabt hat, ist nun eigentlich leicht zu sehen, aber die Leute ignorieren das. Das iPad kann auch zum Spielen verwendet werden, ja, aber es wird rund um die Welt als Arbeitsgerät genutzt. Vom Militär über die NASA, von der Industrie über Versicherungen und Handelsketten. Das iPad hat Tausende Produktivitäts-Apps (für Wirtschaft, Finanzen, Bildung, Medizin, Dokumentation…) und ersetzt nicht nur jetzt schon Millionen von PCs in der Arbeitswelt, sondern erschließt neue Anwendungsmöglichkeiten, die mit PCs gar nicht möglich gewesen wären.
So weit, so spannend.
Jetzt geht es aber erst richtig los.

Microsoft betritt die Bühne, mit Windows 8, Metro und Surface.
Das klingt so wie ein “ich will da auch mitmischen”, bei dem Welterfolg des iPad.
Aber es ist viel mehr.
Diesmal, vielleicht zum ersten Mal, denkt Microsoft groß.
Microsoft sind Kleinigkeiten wie Preise, Kompatibilität, Konkurrenz etc. diesmal egal.
Diesmal geht es ums Ganze.
Microsoft denkt die Arbeitswelt neu.
Das bezieht alles ein, was die (heutige Büro-) Arbeitswelt so ausmacht.
Von den Abläufen und Geschäftsprozessen in den Unternehmen und Organisationen angefangen, über die Architektur und die Innenarchitektur der Gebäude, die Gestaltung der Arbeitsverhältnisse, bis zu den informationstechnischen Werkzeugen (früher: PCs, ganz früher: Großrechner) – alles wird neu gedacht.
Dabei steht, wie in der Keynote zur Vorstellung von Surface vielfach betont, Mobilität und Flexibilität im Vordergrund, allein schon, weil es in dieser neuen Arbeitswelt keine festen Schreibtische oder zur Person zugeordneten Büros mehr geben wird – da machen herkömmliche PCs einfach keinen Sinn mehr. Also alles mobil, während bei der Hardware geradezu manischer Wert auf Perfektion und Ästhetik im kleinsten Detail gelegt wird.
Und die erste Manifestation dieser neuen industriellen und gesellschaftlichen Revolution ist eben das Tripel aus Windows 8, dem touch-orientierten Metro, und der Hardware Surface.
Bleiben zwei spannende Fragen:
1. Wird Microsoft’s Konzept aufgehen?
2. Was wird sich Apple einfallen lassen, um den gerade erst in die Tür gebrachten Fuß bei Arbeitsweltanwendungen nicht gleich wieder von Microsoft zertreten zu bekommen?

Und noch eine Nachbemerkung:
Wie lächerlich klingen in Anbetracht dieser Visionen die Fragen der ewigen Windows-Hardliner (um nicht zu sagen: der ewig Gestrigen) nach der Lauffähigkeit von XY-Legacy-Windowsprogrammen auf dem Surface… oder wie lächerlich ist die Frage, ob so ein Tablet 200 ‚Ǩ mehr oder weniger kostet…
Und: viel Spaß bei der Suche nach einem “PC” in einem Bürohaus von 2020 oder 2025… wenn es dann noch Bürohäuser gibt…

20. Juni 2012

Surface und Windows 8

20. Juni 2012 21:40

Ich hab mir die Keynote von Microsoft gegeben, vom Montag.
(Z.B. hier: http://www.theverge.com/2012/6/19/3096420/microsoft-surface-event-video-live/in/2859835 )

Ganz schön interessant, wieviel sich Microsoft da allein mit den Materialien und der Gehäuse-Hardware angetan hat. Da müssen sich die MS-Partner hp, Samsung, HTC, Toshiba, Lenovo usw. usw. warm anziehen, um da auch nur ungefähr mithalten zu können.
(Was man von der Computertechnik-Seite der Hardware hört, scheint eher weniger sensationell zu sein.)
Allein schon diese Touch-Cover Tastatur ist ein HiTec-Gerät vom Feinsten, wenn es denn halten wird, was in der Show versprochen wurde. Erst recht der Gehäuserahmen aus dieser speziellen Vapor-Mg Legierung.
Von der Software wurde wenig gesagt, außer dass es eben voll und ganz für Windows 8 designt worden ist, und dass es der PC der Zukunft ist, nicht nur wie ein PC, sondern der PC. Diese Aussage finde ich mutig, wenn auch (wieder mal) ein bisschen oder ein bisschen viel von Apple (von denen auf’s iPad bezogen, eh klar) übernommen…
Insgesamt vielversprechend, aber eben: versprechend, im Grunde nichts als Ankündigungen. Im Herbst soll das “kleinere” ARM-basierte Surface für Windows RT kommen, natürlich nur, wenn Windows 8 dann auch da ist, und drei Monate später das andere, x86-basierte Gerät für Windows 8 Pro. Da geht noch viel Wasser die Donau runter, und die Konkurrenz schläft nicht, jetzt jedenfalls nicht mehr…

hübsches Vögelchen: Gimp 2.8

20. Juni 2012 8:05

sieht ja gut aus…
Gimp 2.8
der neue Gimp 2.8.
Es gibt einen Ein-Fenster-Modus, und auch sonst ein paar Neuerungen.

Zudem musste ich für diese Version von Gimp das offizielle X11 (2.6.4) von Apple auf das neueste XQuartz (2.7.2 nicht von Apple, sondern von der Community weiterentwickelt) updaten. Das mache ich ungern, denn zu viele wichtige Programme hängen von funktionierendem X11 ab:
gFTP, Bluefish, Inkscape, (und natürlich Gimp). Ein wesentlicher Teil meiner Productivity-Software…
Und das Updaten lief schon gleich ein wenig schräg ab, denn das alte X11 ließ sich nicht löschen und das neue installiert sich daneben, nicht drüber, obwohl die Innereien vermutlich doch überschrieben worden sind… wie gesagt, schräg. Jetzt hab ich zumindest beide Hauptprogramme im Programm-Ordner, die im System verstreuten Bibliotheken hoffentlich nur einmal.
Aber siehe da: gFTP und Bluefish laufen nicht nur mit dem neuen XQuartz, sondern sie sind auch viel schneller, und vom Starten der Programme merkt man gar nichts mehr, kaum hat man den Shortcut geklickt, springt schon das Programmfenster auf.
Nicht ganz so schnell kommt Inkscape hoch, aber immerhin, auch dieses geniale Zeichenprogramm läuft einwandfrei.

19. Juni 2012

im richtigen Format

19. Juni 2012 12:53

Das sympathischste an den neu angekündigten Microsoft Tablets “Surface” ist für mich, dass sie konsequent auf das Querformat ausgerichtet sind.
Schluss mit dem Hochformat-Unsinn, ein Tablett ist doch kein Handy.

Ansonsten – bin mal gespannt, ob sich die treuen Windows-User auf das Abenteuer Metro-Oberfläche einlassen werden. Ich habe Metro noch nicht selbst ausprobieren können, mir kommt es aber sehr interessant vor.
Aber die Windows-User wollen ja immer alles so, wie es immer war, und bei jeder neuen Windows-Version wird immer als erstes alles Neue, soweit möglich, abgeschaltet. Bloß keinen Fortschritt.
Bei Microsoft in der Forschung&Entwicklung zu arbeiten, ist ein undankbarer Job…

Pixelwahn und Updatequalen

19. Juni 2012 10:27

Mit dem neuen MacBook Pro mit “Retina-Display”, wie Apple die superhochauflösenden Bildschirme seit iPhone 4 nennt, kamen auch Updates für diverse Programme, insbesondere iPhoto und iMovie. Diese Programme sind eigentlich nicht sehr groß, weit weniger als 100 MByte, aber beide enthalten allerlei Beigaben, nämlich Vorlagen für Postkarten, Kalender, Fotobücher, und für iMovie Vorlagen für Titel, Vor- und Abspanne und dergleichen. Dieses Zeugs muss nun auch in voller Schönheit glänzen können, also hat Apple alles auf die vierfache Pixelmenge hochgerechnet.
Damit bekomme ich zB für mein winziges 11″ MacBook Air nun Updates auf’s Auge gedrückt, die ziemlich fett sind und dazu für mich ganz umsonst: das iPhoto Update ist 630 MByte schwer, das iMovie Update ist gar größer als 1 GByte. So eine Platzverschwendung. Ich hab ja nicht vor, Filme in 4k Kinoqualität zu gestalten! Apple sollte dem User überlassen, in welcher Qualität er die Vorlagen haben will, und diese getrennt von der Software anbieten.

13. Juni 2012

Apple: Probleme mit Update

13. Juni 2012 14:03

Am Montag nach der Keynote hat Apple etliche Updates für Programme und Systemkomponenten von Mac OS X rausgeschickt.
Wer schon Thunderbolt-Anschlüsse an seinem Mac hat, bekam das “Thunderbolt 1.2 software update” angeboten über den üblichen Befehl “Softwareaktualisierung…” oder automatisch.
Am Dienstag kursierten Meldungen im Netz, dass viele User ihren Mac hinterher nicht mehr starten konnten. Nach dem Thunderbolt-Update war eine Neuinstallation des Systems Lion nötig, nerven- und zeitaufwändig.
Dazu braucht man das Update nur dann, wenn man den neuen Ethernet-über-Thunderbolt-Adapter verwenden will, den aber noch kaum jemand hat (das Teil wurde auch erst am Montag angekündigt).
Heute habe ich nun die Softwareaktualisierung aufgerufen, und siehe da, Apple hat das fehlerhafte Update wohl zurückgezogen, jedenfalls wurde es auf unseren beiden MacBook Air nicht angeboten. So soll es sein. Noch besser wäre es natürlich gewesen, wenn Apple den Fehler vor der ersten Auslieferung selbst bemerkt hätte…

31. Mai 2012

Märklin Modelleisenbahnsteuerung

31. Mai 2012 22:22

Kürzlich hab ich ja hier von meinen Scripts und meiner Handy-App berichtet, die meine Eisenbahnanlage (Spur 1) vollautomatisch oder per Touch steuern.
Dann bekam ich eine neue Lokomotive (BR 80) mit original Märklin mfx-Dekoder.
Zu meiner großen Enttäuschung ließ sich diese Lok nicht mit meinen Programmen steuern. Sobald ich die Lok auf die Schienen setzte, und eines meiner Programme startete, begann das ganze System zu spinnen. Anscheinend konnte mein Programm die Lok nicht wirklich übernehmen, und die Lok führte ständig abwechselnd die Befehle meines Programms und die der CS2 aus. Bei Beleuchtungsfunktionen führt das zu hässlichem Flackern des Lichtes, bei Fahrfunktionen zu Stottern des Antriebs und in Folge zur totalen Unkontrollierbarkeit. Nicht gut.
Gestern hatte ich die Idee, den Befehl zur Abschaltung von Gleisprotokollen mal auszuprobieren. Ich schaltete mfx komplett ab. Und siehe da, es funktionierte alles wieder wie es sollte.
Somit habe ich zwar das mfx-Format nicht wirklich gelernt zu beherrschen, aber ich habe mich von ihm befreit.
Jetzt läuft die neue Lok sozusagen im Kompatibilitätsmodus, was ja kein Nachteil ist, und meine automatischen Scripte funktionieren genau so wunderbar wie meine Nokia-N900-Handy-App zur Direktsteuerung. Alles gleichzeitig und nahtlos auch mit der CS2 zusammen und einem per WLAN angehängten iPod mit der original Märklin App.

3. Mai 2012

Ubuntu 12.04 LTS

3. Mai 2012 14:02

Endlich habe ich mir die neue LTS von Ubuntu installiert.
Es heißt immer, bei den LongTimeSupport-Versionen gäbe es wenig Neues.
Aber diese 12.04 ist der Hammer. Zwar finde ich wirklich wenig “Neues”, aber dafür funktionieren all die Neuheiten der letzten Versionen jetzt endlich so, wie sie sollen.
Starter:
Da ist mal als erstes der “Starter”, also das Ding links außen, in Mac-Sprache das Dock. Das sieht zwar so aus wie bisher, aber es kann endlich, was es schon immer hätte können sollen. Nicht nur Programme bequem starten, sondern auch sehr schön wechseln zwischen Programmen, mit der passenden Animation, wenn dabei gleichzeitig Schreibtische (”Arbeitsflächen”) gewechselt werden. Auch der Arbeitsflächen-Wechsler selbst funktioniert jetzt, wenn auch immer noch ein Doppelklick zuviel benötigt wird. Ist aber nicht schlimm, mit dem Dock, sorry Starter, geht es ja direkt mit nur einem einzigen Klick.
Auch wenn man mehr Programme im Starter hat, als reinpassen, hat Canonical hier eine innovative und schöne Lösung gefunden, und setzt sich somit gleich ein wenig von OS X ab, in Zeiten der Patentkriege sicher eine gute Idee. Die unteren Icons werden sozusagen in die Tiefe gekippt, so passen viel mehr hin, und automatisch expandiert=aufgestellt, sobald die Maus in die Nähe kommt. Sehr fein.
Ubuntu Software Center:
Dann ist da das Ubuntu Software Center, das sich in eine Art Appstore entwickelt, wobei die Trennung von freien und kommerziellen Apps sauber gelungen ist und überhaupt in Punkto Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit im Vergleich mit der Konkurrenz gesagt werden kann: Ubuntu ist besser!
Zudem sind endlich praktisch alle Linuxprogramme inkludiert, es gibt keinen Grund mehr, auf Synaptics oder gar apt-get zurückzugreifen. Auch das Multicasting funktioniert hier endlich, also kann man in Ruhe mehrere Softwarepakete auswählen, das System installiert derweil im Hintergrund schon lustig los. (Klingt selbstverständlich, war es aber nicht.)
Unity:
In Unity gibt es auch kleine Verbesserungen, die ich nicht wirklich exakt beschreiben kann, die aber das Leben mit dieser Oberfläche so viel angenehmer machen. Da wurde wirklich Großes geleistet, wenn es auch nicht so offensichtlich ist, da muss man erst mal selbst probieren. Unity bekam ja viel Hiebe, als es eingeführt wurde, aber ich denke, diese ganze Kritik ist inzwischen komplett überholt. Da müssten all die vergraulten Tester nochmal von vorne anfangen.
Fazit:
Zusammengefasst: Ich bin begeistert von dieser Ubuntu-Version. Der Abstand zu Mac OS X wird sehr klein, zumindest im Punkt Software Center hat Ubuntu vorbeigezogen und mit dem Starter Gleichstand erreicht. Wenn man vielleicht in Zukunft noch die ein oder andere App optimal anpassen könnte… Gimp ist ein unverzichtbares Vorzeigeprogramm in Linux, und doch gelingt es hier nicht, die Paletten so darzustellen, dass sie auf den Bildschirm passen… auch bei den anderen meiner Lieblingsprogramme gibt es solche kleinen Reibereien zwischen Ubuntu/Unity und diesen Apps. Aber es muss ja auch für die Zukunft was zu tun bleiben…

29. März 2012

PyGTK ist plattformübergreifend… oder?

29. März 2012 21:41

Meine Modellbahn-App sollte nicht nur auf dem Maemo-Handy Nokia N900 laufen, sondern auf jedem Computer mit installiertem Python und GTK-Libraries bzw. PyGTK.
Also auch auf Ubuntu, das bei mir in VirtualBox auf meinen Macs läuft.
Es geht tatsächlich, wenn auch das in Ubuntu standardmäßig aktivierte Theme Ambiance die ToggleButtons von PyGTK ad absurdum führt, da der gedrückte und der nicht gedrückte Zustand dieser Knöpfe optisch kaum unterscheidbar sind. Genau darauf beruht aber meine App. Sie zeigt außer der Lokgeschwindigkeit alle Zustände per ToggleButton an. Pech.
Bzw. Designfehler dieses Themes. Leider sind die anderen vorinstallierten Themes von Ubuntu auch nicht besser, in dieser Beziehung jedenfalls.
Da habe ich die “Erweiterten Einstellungen” aus der Ubuntu-Softwaresammlung nachinstalliert. Mit dem GTK-Theme Adwaita, (und Fenstertheme zB Outdoors) funktioniert die App dann brauchbar, wenn auch nicht gerade ideal, denn man muss immer noch genau hinschauen. Da sind das Standard-Theme oder das Matrix-Theme von Maemo/Hildon weit besser.
So sieht es in Ubuntu aus:
CS2-s88-App in Ubuntu
Hier sind die Buttons “F1″, “F7-Motor”, “F7-Glocke” gedrückt und der Rückmeldekontakt 03 ist aktiviert. Wenn man genau schaut, kann man es erkennen… könnte besser sein.
Wie man an derselben App sieht, wenn sie in Maemo läuft:
CS2-s88-App in Maemo

28. März 2012

HowTo make desktop icon for Python script in Maemo

28. März 2012 19:54

There are several steps to get a standard icon in the program menu and as a desktop shortcut to that program.
I assume you have a working Python script, which you call in XTerminal by typing:
python yourscriptname.py
Obviously you will need an icon, in this case in 48×48 size, preferable with transparent background.
Then you do in XTerminal: (first become root by typing ’sudo gainroot’)

  • Your Python script yourscriptname.py should be put under the /opt directory, in a new directory like yourscript.
    So that its path is: /opt/yourscript/yourscriptname.py
  • Make up an icon in the size of 48×48 pixels, and PNG format. Name it ‘yourscripticon.png’.
    Put it into /usr/share/pixmaps or put it somewhere under /opt, and make a softlink in /usr/share/pixmaps pointing to that icon.
  • Make up a simple callable script named ‘yourscript’ for the correct calling of your Python script just as this 2-liner:
    #!/bin/sh
    exex python /usr/bin/yourscriptname.py

    and make it executable (chmod a+x yourscript).
  • put that script under that simple name ‘yourscript’ into /usr/bin
  • make up the following desktop file ‘yourscript.desktop’ in /usr/share/applications/hildon :
    [Desktop Entry]
    Encoding=UTF-8
    Version=1.0
    Type=Application
    Name=Pretty Name of your Script
    Exec=/usr/bin/yourscript
    Icon=yourscripticon

    Note to not use the .png extension in this .desktop file.
  • Finally, either restart your Maemo device, or call the Hildon recache commands if you know them (I don’t ;-) )

Your Python script will appear in the Hildon app menu (probably way down the list) and you can use the normal desktop menu to create a desktop shortcut for your app, if you like.

Thank you Khertan for the clean .desktop prototype of your pygtkeditor app!

27. März 2012

Modellbahn App II

27. März 2012 21:09

Es geht aber besser…
Jetzt zeigen die Geschwindigkeitsregler und die Funktionsknöpfe den aktuellen Zustand der Loks an, für alle drei gleichzeitig steuerbaren Loks nebeneinander, was natürlich jeder User ohnehin erwartet hätte. (Was die erste Version aber noch nicht konnte.)
Zwei Loks sind mit Bildchen und Funktionsknöpfen vorprogrammiert, eine weitere Lok lässt sich per Eintippen der Adresse steuern.
Damit ist meine N900-Maemo-App jetzt der offiziellen iOS-App von Märklin in mehreren Punkten voraus…

  • s88-Kontakte werden angezeigt
  • s88-Kontakte können Automatik-Funktionen auslösen
  • bis zu 3 Loks nebeneinander, ohne blättern oder scrollen
  • individuell benamste Funktionsknöpfe

… aber natürlich nicht in jeder Beziehung:

  • Leider ist die Anzeige der s88-Kontakte zwar vorhanden, aber für ernsthafte Steuerung nicht zuverlässig genug.
  • Die offizielle App bezieht die Lokkonfigurationen automatisch von der CS2.
  • Einen Teil zum Weichenstellen habe ich noch nicht eingebaut, da ich derzeit keine elektr. Weichen habe…

Märklin CS2-s88 App for Nokia N900 and other PyGTK-compatible devices.

20. März 2012

Modellbahn App

20. März 2012 21:33

Nachdem ich zuletzt hauptsächlich das oberflächenlose Steuerprogramm für die Modelleisenbahn perfektioniert hatte, habe ich heute nochmal die App für mein Nokia Linux (Maemo) N900 Handy nachgebessert.
Die Oberfläche ist sehr einfach gestrickt und besteht nur aus PyGTK-Buttons.

cs2-s88-app Screenshot

Bisher war die Responsiveness der Buttons sehr schlecht, mit Reaktionszeiten bis 10 Sekunden, denn die Buttons haben erst reagiert, wenn das nächste Paket vom Netzwerk hereingekommen ist.
Durch eine einfache Änderung, indem ich dem Socket zusätzlich das Attribut nonblocking mitgegeben habe, war das Problem gelöst, und die Reaktionszeit auf praktisch Null gesunken.
So weit so gut. Nur war der Stromverbrauch heftig angestiegen, da der Prozessor nun mit 100% Auslastung lief.
Nach ein wenig Dokumentation lesen probierte ich statt nonblocking mal aus, ein Timeout von 1/10 Sekunde zu verwenden.
Und siehe da, sehr schnelle Reaktionszeiten bei rund 1% Prozessorauslastung und somit keinem signifikanten Stromverbrauch mehr.
Problem gelöst!

19. März 2012

Modelleisenbahn

19. März 2012 14:35

So irgendwann in den frühen Neunzigern, denke ich, war das, wie wir uns die Märklin Control Unit 6021 samt Computer-Interface 6051 gekauft hatten und dann H0 und auf Umwegen auch Spur Z digital gesteuert haben.
Computer-seitig mit Macintosh SE und bald mit PowerBook Duo 230, softwareseitig mit HyperCard, angeschlossen über die serielle Schnittstelle.
Der letzte Mac mit serieller Schnittstelle hat bei uns vor etlichen Jahren aufgegeben, und auf den neuen geht HyperCard nicht. Dazu sieht es so aus, als sei das Interface 6051 kaputt.
Aus diesen finsteren Zuständen sollte das neue Digitalsystem von Märklin, die Central Station 2 (kurz: CS2), heraushelfen, die wir jetzt seit ein paar Jahren haben. Ganz nett, mit Touchscreen, die wichtigsten Funktionen auch über fühlbare Hardwaretasten zu steuern, gut gemacht. Nur, was das alte Combo aus 6021 und Mac und HyperCard an automatischen Steuerungsfinessen bot, das kann die sündteure CS2 keineswegs. Die einzige eingebaute Automatikfunktion ist eine Pendelzugsteuerung, die aber so schlecht programmiert ist, dass sie mit Reed-Kontaktgebern nicht funktioniert. (Und die Kontaktgleislösung ist für Spur 1 nicht möglich. Man fragt sich, was die Software-Entwickler bei Märklin im Kopf haben. Nur H0, und da nur Mittelleiter-H0. Aber dick DCC-kompatibel draufschreiben!)
Aber.
Die CS2 hat ein absolut geniales Feature: Ihre Teile sind untereinander, auch über mehrere Geräte hinweg, per CAN-Bus verbunden, und dieser wird auch über Ethernet weitergegeben. Und, das Protokoll ist veröffentlicht. (Wenn auch weder vollständig noch fehlerfrei.)
Somit kann man also über Ethernet einen Computer anhängen und eigene Programme schreiben, die das können, was die CS2 allein nicht kann.
Und wenn man die CS2 ins WLAN hängt, dann geht das alles drahtlos.
Jetzt hab ich schon eine kleine App für mein Linux-Handy N900, die den Zustand der s88-Rückmeldekontakte life anzeigt, die die vorprogrammierte Funktion eines s88-Sensors per Fingertip abruft, und dafür sorgt, dass diese Funktion auch automatisch ausgelöst wird. Das geht über das Fahrstraßen-Feature der CS2 weit hinaus, denn hier können Geschwindigkeitsanpassungen im Bahnhofsbereich realisiert werden, an verschiedenen Punkten der Strecke die passenden Soundfunktionen ausgelöst werden, und, was mir das Wichtigste ist, ich kann zwei Züge abwechselnd fahren lassen, auf der Gartenanlage, einen so herum, den andern andersherum, ohne irgendwelchen Stromabschaltgleise oder Schienenunterbrechungen oder ähnlichen Mist aus der Steinzeit.
Alles nur mit den Reedkontakten gesteuert. Perfekt.
Und nur wenn die Dampflok ihre Runde fährt, dampft sie auch wirklich. Vor der Brücke hupt die Diesellok, im Bahnhofsbereich wird langsamer gefahren, so schön.
Das Python-Programm läuft wahlweise auf Mac oder Handy oder sonst irgendeinem Computer, der Python kann, also praktisch jedem.

7. März 2012

neues iPad – ja und nun? wie soll das Kind heißen?

7. März 2012 23:37

Ist mal jemandem aufgefallen, dass sich Apple auf dem Presse-Event heute zum neuen iPad darum gedrückt hat, den Namen des neuen Tabletts zu verraten?
Oder ist es noch gar nicht getauft?
Womöglich wegen des Namensstreits mit dieser unsäglichen Pleitefirma in China?
Sehr seltsam, eine weltweit vielbeachtete Produktvorstellung, und dann kein Name dazu.

15. Februar 2012

LibreOffice 3.5

15. Februar 2012 12:00

Was lange währt, wird endlich gut…
Jede Version von LibreOffice habe ich getestet, mit meinem zugegebenermaßen reichlich kompliziert gesetzten Sitzungsprotokoll als Serienbrief. Keine Version konnte das bisher fehlerfrei bis zum Drucker bringen, während NeoOffice nie ein Problem damit gehabt hat. (Auch OpenOffice.org konnte es, aber das hat wieder andere Nachteile.)
Die neueste Version 3.5 von LibreOffice ist nun endlich soweit, und macht fehlerfrei was es soll, inkl. Unmengen an Abschnittwechseln, wie das früher hieß, weil die Spaltenzahl dauernd von 1 auf 2 oder umgekehrt wechselt. Vor allem stimmt jetzt auch beim dritten und weiteren Exemplaren der Seitenumbruch, das war ja der schlimmste Fehler bei den ersten LibreOffice-Versionen, die ersten zwei von 33 Exemplaren wurden richtig erzeugt, ab dem dritten wurde ein Spaltenwechsel fälschlich als Seitenwechsel interpretiert – katastrophal für meinen Zweck.
Jetzt könnte ich also von NeoOffice mit ihrer aggressiven Spendenpolitik ganz auf LibreOffice umsteigen. Mal sehen.