N900: Befehle für die Kommandozeile

rm 2010-03-15

Same page in English

Nokia N900 mit Linux Maemo 5

nützliche Kommandos in der N900 Kommandozeile

X-Terminal öffnen und eintippen:

0. einfache Grundbefehle:

> ls
zeigt den Inhalt des Verzeichnisses an
> ls -l
Verzeichnisinhalt in Langform inkl. Zugriffsrechten und Größe
> ls -a
Verzeichnisinhalt inkl. versteckter Dateien (= solche, deren Namen mit einem Punkt beginnt)
> cd dirname
”change dir“ wechselt in das angegebene Verzeichnis dirname
> cd
wechselt ins Homedir (normalerweise /home/user auf dem N900)
> pwd
zeigt den vollständigen Pfad des aktuellen Verzeichnisses
> mkdir dirname
legt das neue Verzeichnis dirname im aktuellen Verzeichnis an
> rm filename
löscht die Datei filename aus dem aktuellen Verzeichnis
Genauere Informationen zu den Befehlen cd, ls, ln, mkdir, rm, rmdir usw. so:
In der Suchzeile unten in der App ”Internet“ eingeben: man cd
Google findet dann eine Man-Seite, die den Befehl erklärt, für welches Linux ist weitgehend gleichgültig

1. um die laufenden Prozesse anzuzeigen, geordnet nach CPU-Verbrauch:

> top
die Liste wird automatisch aktualisiert, verlassen mit ‚q‘
-> interessant ist auch der Kopfteil, insbesondere der Prozentsatz vor ”idle“ – sollte mehr als 90% sein, wenn das N900 nichts besonderes tut
-> eine hohe Hauptspeicherauslastung (‚mem‘) ist in Linux normal, kein Hinweis auf Probleme!

2. Übersicht über Speicherplatzverbrauch auf den gemounteten Volumes:

wichtig vor allem wieviel Platz noch auf ”rootfs“ frei ist, damit das nächste Systemupdate durchgeht
> df -h

3. Aufschlüsselung von Speicherplatz pro Unterverzeichnis:

> cd
> du -sh

damit bekommt man die Gesamtbelegung dieses Verzeichnisses, oder:
> du -h | more
damit bekommt man den Platzverbrauch für jedes Unterverzeichnis, mit Leertaste weiterklicken
oder zuerst in das interessierende Verzeichnis wechseln, zb mit
> cd MyDocs
> du -h | more

4. derzeitige IP-Adresse herausfinden:

> /sbin/ifconfig wlan0
so braucht man nicht root sein, gainroot ist also dafür überflüssig!
In Linux (o.a. Unixe) arbeitet man nur als root wenn unbedingt notwendig.

5. Superuser werden:

Dazu muss erst eins der root-Pakete installiert werden.
Vorsicht! Als Superuser (”root“) kann man alles im System sofort ruinieren.
> sudo gainroot
anschließend ist man root. Alle Dateien und Verzeichnisse, die so angelegt werden, gehören root.
Für den normalen User ”user“ unbrauchbar.
Daher ist dieser Zustand so bald als möglich zu verlassen.
Verlassen mit:
# exit

6. Batteriestatus und einfache Skripte:

Der folgende Befehl liefert alles, was das N900 über seine Batterie weiß:
> lshal -u /org/freedesktop/Hal/devices/bme
da kommt viel Text, wenn man nur am verbleibenden Energie-Prozentsatz interessiert ist reicht:
> lshal -u /org/freedesktop/Hal/devices/bme | grep percent | tail -c +34
So lange Befehle speichert man am besten als Skript-Datei und macht sie ausführbar, um die fehleranfällige Tipparbeit zu sparen. Die erste Zeile im Skript muss heißen:
#!/bin/sh
und die nächste(n) Zeile(n) enthalten die Befehle.
Das ganze als Textdatei abspeichern, und mit dem Befehl chmod ausführbar machen:
> chmod a+x filename
Später das Skript aufrufen mit:
> ./filename

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.