19. April 2017

Raspberry Pi Zero W im Anflug – Vorbereitung für die Landung

19. April 2017 18:35

Hab die Versandbenachrichtigung für den anfangs der Woche bestellten Zero W bekommen.
Bin aber die nächste Zeit viel weg.
Da hab ich die Einrichtung der Systemkarte (microSD 32 GB) schon im voraus gemacht.
Nach der üblichen Anleitung mit dd in Linux.

Was nicht in dieser Anleitung steht, seit ein paar Monaten ist ssh-server standardmäßig abgeschaltet in Raspbian.
Gut für die Sicherheit der Schülersysteme in den englischen Schulen – für die ist der Raspi ja auch gedacht.
Schlecht aber für Anwender wie mich, die ihren Raspi strikt „headless“ betreiben, also ohne Bildschirm und ohne Tastatur, von Maus ganz zu schweigen.

Einen headless Raspi kann man aber doch ohne Probleme ins Netz kriegen und auch per ssh einloggen.
Ohne dass derselbe jemals einen Bildschirm oder Maus oder Tastatur gesehen hätte.
Das steht woanders, hier in Kürze:

  1. in der „boot“-Partition der Speicherkarte, die ein FAT-Dateisystem hat und somit von Linux, Windows und Mac zugänglich ist, muss man die Datei „ssh“ anlegen, der Inhalt ist egal und kann auch leer sein. In Linux oder macOS-Terminal gibt man also einfach ein: touch ssh – und fertig.
  2. damit der Raspi sich ins WLAN einbuchen kann, erstellt man eine Datei wpa_supplicant.conf, ebenfalls in der „boot“-Partition. Diese muss einem genauen Format folgen, am einfachsten kopiert man die Datei von einem anderen, bereits in den gewünschten WLANs eingebuchten Raspis. Oder man stellt sie frisch her, auch kein großes Problem, zB in Linux ‚man wpa_supplicant.conf‘ verwenden.

Beim ersten Einloggen (über WLAN, beim Raspi Zero W) dann ja nicht vergessen, als erstes „sudo raspi-config“ aufrufen und dort ssh-server dauerhaft einschalten – denn die ssh-Datei wird sofort gelöscht, der Trick funktioniert also nur genau beim ersten Mal, dann nimmer.

Das Problem für mich war diesmal nur das: Linux behauptete fest und steif, diese „boot“-Partition auf der micro-SSD sei readonly.
Egal ob per user oder per root gemountet: immer readonly. Auch um-mounten mit dem mount-Befehl funktionierte nicht.
Dann hab ich es in macOS probiert, selbe Geschichte. Immer readonly.
Zum Schluss hab ich kapiert: es lag an dem Adapter, mit dem ich die micro-SSD in den SSD-Kartenleser gesteckt habe.
Oh man!!! (würde mein Enkel mit texanischem Slang sagen)
Anderer Adapter, kein Problem, ssh angelegt und wpa_supplicant.conf von anderem Raspi reinkopiert, fertig.
Jetzt kann der Postbote klingeln, 2x oder öfter, egal!

28. Februar 2017

Ein Traum soll wahr werden: Raspberry Pi Zero Wireless

28. Februar 2017 20:28

Jetzt gibt es den winzigen RaspberryPi Zero mit onboard WLAN und Bluetooth!
Damit erfüllt sich ein Traum für alle Raspi-Bastler.

Nur nicht für mich, kann derzeit nicht bestellen… aber im April dann.
Wow! PiZero Wireless. Endlich kann man den lästigen WiFi-Dongle weglassen.
Dann ist der Zero wirklich so klein und unkompliziert, wie er eigentlich gedacht war.
Denn bisher ging ja ohne den Dongle nix, was kann man schon mit einem Computer anfangen, der nicht „connected“ ist?
Aber das Problem ist gelöst.
Super!
Und PiHut zeigt stolz seine erste Lieferung von 4000 Stück… und ich krieg keines davon…
Aber warten haben wir ja gelernt.

1. Januar 2017

MacBook Pro mit virtuellem Linux openSUSE Tumbleweed

1. Januar 2017 23:42

Auf dem MacBook Pro mit Touchbar hab ich gleich mal VirtualBox geladen, und darin openSUSE installiert.
Suse war so ziemlich meine erste Distribution, seit 1999 verwende ich das regelmäßig. Irgendwann wurde aber Ubuntu mein Haupt-Linux, und seit 2 Jahren bin ich meist in Fedora unterwegs – auf den Raspis natürlich in Raspbian.

Nun hab ich zum ersten Mal die immer-frisch-Version von openSUSE genommen, also Tumbleweed, wie sie sich nennt. Und ich war begeistert, hat alles funktioniert:

openSUSE Tumbleweed virtuell in macOS

Weil es so gut funktioniert und so fein aussieht, habe ich es auch auf meinem Linux-Notebook Tuxedo installiert, neben Fedora und Ubuntu, und Tumbleweed hat gute Chancen, wieder meine Nummer eins zu werden.

8. Dezember 2016

das neue MacBook Pro und die Schlacht

8. Dezember 2016 23:18

Am Dienstag kam das lange bestellte neue MacBook Pro 13″ Touchbar.
Im September ist mein altbewährtes MacBook Pro 17″ von 2009 kaputt gegangen, es bootet nicht mehr.
Gesichert war 4-fach: auf 2 verschiedene TimeCapsules und auf 2 verschiedene USB-Festplatten.
Aber ich hatte keinen Mac, auf den ich die Sicherung einspielen hätte können. Mein braves MacBook Air 11″, mein unterwegs-immer-dabei-Mac, packt diese Datenmengen nicht.
Die täglichen Büroarbeiten konnte ich mit dem Air machen, aber ich kam nicht an meine Fotosammlung, nicht an meine Musik, und nicht an meine älteren und alten Emails. Schlecht.
Und nun kam der neue Mac, auf der Packliste war auch der USB-Adapter für USB-C/Thunderbolt3 aufgeführt. Allein, in die millimetergenau passende Pappschachtel hätte höchstens ein noch ein Zettel reingepasst, aber kein Adapter. Und: er hat wirklich gefehlt. Mist.
Na gut, also den Mac vom TimeMachine-Backup aufsetzen. Leider fand er zwar auf Anhieb die beiden TimeCapsules im WLAN, aber er weigerte sich standhaft, von einem dieser Backups irgendwas zu laden. Auch keine Fehlermeldung. Also habe ich erst mal normal konfiguriert „als neuen Mac“.
Nachher den Migrationsassistenten aufgerufen, vielleicht geht es so herum? Nein, und das ist auch kein Wunder, denn dieser Migrationsassistent meldet die User ab und läuft dann genau so, wie er es zuerst auch getan hat. Und wieder fand er die TCs aber lud die Backups nicht. Bäh!
Was nun?
Ich hatte ja noch die USB-Platten. Aber die konnte ich nicht anstecken, weil der Adapter nicht mitgekommen ist.
Shit happens!
Frustriert ins Bett gegangen…
Am nächsten Morgen lag ein winziges Päckchen aus Holland vor der Tür… „electronic components…“ stand auf dem Etikett. Tatsächlich, der vermisste Adapter war gekommen, wie auch immer, vom Nikolaus?
Nun konnte ich den Mac per TimeMachine-Backup zurücksichern, es dauerte so 8 Stunden, lief aber einwandfrei durch.
Am Ende hatte ich einen feinen neuen Mac, mit meiner Fotosammlung, meiner Musik, und oh Wunder, auch meinen sehr wichtigen OpenSource X-Window-basierten Programmen gftp und Bluefish, ohne die ich mir beim Webseiten-Warten schwer tun würde… Alles da.
Es gab ziemliche Kämpfe beim Überwinden der 2-Faktor-Authorization, zwischendrin hat selbst der Mac nicht mehr gewusst, welches Device sich bei welchem noch einen Code holen muss, es war ziemlich skurril. Aber letzten Endes und nach vielen Stunden hat auch das alles geklappt.
Außer:
Mail!
Mail zeigte ständig, es müsse die Mails importieren, und beim „Vorbereiten des Mail-Importes“ blieb das hängen, stundenlang, eine ganze Nacht lang, kein Fortschritt.
Heute, nach einem beherzten Abbrechen, Computerneustart, nochmal probieren, wieder abbrechen, nochmal Mail beenden und Mail neu starten, usw, auf einmal ging es, und die erste von 40.000 Mails war importiert, nach weiteren 90 Minuten waren alle Mails da. Außer die zwischen 25.9. und Ende November, die sind halt nur auf dem anderen Mac, aber sonst passt es nun.
Und nun kann ich mit dem Touchbar herumspielen, der weit intelligenter gemacht ist als in den Reviews beschrieben. Das ist zwar einerseits eine überflüssige Spielerei, aber andererseits so wirklich genial, wie man sich das von Apple erhofft. Ganz wie bei der Apple Watch: eigentlich überflüssig, aber ich möchte sie auf keinen Fall missen, und nutze sie ausgiebig. Ich denke, mit dem Touchbar wird es auch so werden.

Gut. ABER:
Unter dem Strich 2 Tage damit verbracht, das MacBook Pro 13″ als Ersatz für das eingegangene 17″ zu konfigurieren. Keine gute Leistung, und es bleibt ein sehr schlechter Nachgeschmack, dass die TimeCapsule Backups für diese Anwendung unbrauchbar waren!

27. Oktober 2016

bei Apple wird es immer skurriler

27. Oktober 2016 18:34

Anzahl der ungelesenen Emails: „-1“.

Da hat jemand in Mathematik gerade gefehlt, wie zählen und Natürliche Zahlen durchgenommen worden sind?
Oder es ist mal wieder ein Programm in C geschrieben worden statt in einer vernünftigen Programmiersprache?

Ach, Apple…

Anzahl der ungelesenen Emails = -1

Dank an A für die Aufmerksamkeit und den Screenshot.

10. Oktober 2016

iPhone 7 plus und die Tiefenschärfe – au weh!

10. Oktober 2016 23:14

Jetzt hat Apple einen Trick gefunden, die fehlende Möglichkeit die Tiefenschärfe zu steuern, mit Hilfe trickreicher Software und dem Einsatz von zwei nebeneinander montierten Objektiven verschiedener Brennweite nachzubilden. Anscheinend ziemlich erfolgreich, obwohl es Motive geben soll, wo das nicht funktioniert.
Nun, es ist eben eine Softwarelösung, die einiges an Bildverstehen erfordert, um das hinzukriegen. Selbst wenn es nur für typische Fälle funktioniert, wie eben Portraitfotografie oder Blumenbilder, ist es eine wertvolle Erweiterung der Möglichkeiten.
Leider nur schreibt Apple selbst, und schreiben die meisten Tech-Blogs ziemlichen Blödsinn, so als ob Apple die Tiefenschärfe erfunden hätte und das iPhone 7 plus das einzige Smartphone mit Tiefenschärfe wäre…
So ein Quatsch, es ist ja genau andersherum: Alle Smartphones haben wegen ihrer extrem kurzbrennweitigen Objektive eben die (fast) totale Tiefenschärfe (oder auch Schärfentiefe genannt). D.h. vom vordersten Vordergrund bis zum hintersten Hintergrund wird alles scharf abgebildet.
Nur beim iPhone 7 plus kann man Fotos schießen, die scheinbar eine geringe Tiefenschärfe haben. Also Vordergrund (zB Gesicht) scharf, Hintergrund (zB Landschaft, Tapete, …) unscharf.
Anscheinend kennen sich die heutigen Technikgurus in einfachen optisch-fotografischen Fragen gar nicht mehr aus…

3. Oktober 2016

apt-get kann so schön sein

3. Oktober 2016 20:19

Für meine Raspberry Pi Rechnerchen kam kürzlich ein größeres update, auf Kernel 4.4.21+ und mit vielen kleinen und größeren Änderungen.
Das upgrade per apt-get verlief an sich problemlos, aber auf allen drei Raspis kam bei weiteren upgrade-Versuchen diese Meldung:

Die folgenden Pakete sind zurückgehalten worden:
plymouth
0 aktualisiert, 0 neu installiert, 0 zu entfernen und 1 nicht aktualisiert.

Auf Englisch heißt das so was wie „package plymouth not updated“.
Laut Google ist plymouth für den Splash-Screen beim Booten zuständig, was für meine headless Raspis natürlich komplett irrelevant ist.
Aber es hat mich doch gestört.
Da habe ich einfach mal das problematische Package plymouth deinstalliert, mit:
sudo apt-get remove plymouth
und siehe da, es wurde ein zweites Paket entfernt: nämlich mountall. Verstehe ich nicht, aber egal.
Dann plymouth erneut installiert, mit:
sudo apt-get install plymouth
und da wurde außer plymouth und mountall auch noch ein drittes Paket installiert: nämlich libplymouth4.

Anschließend war alles okay und apt-get upgrade meldet keine zurückgehaltenen Pakete mehr.
Da habe ich auf den anderen beiden Raspis einfach nur die anscheinend fehlende lib nachinstalliert:
sudo apt-get install libplymouth4
und sogleich installierte apt-get auch das neue plymouth, und alles war in Butter.
So schön kann Systempflege mit apt-get sein…

5. August 2016

Apple Watch Updates

5. August 2016 23:02

Solange es die Apple Watch in Österreich gibt, hab ich sie, und meine Frau auch.
Und solange es die Apple Watch bei uns gibt, hab ich über die unglaublich lästigen Updates geschimpft, noch ungeschickter hätte Apple das ja nicht machen können.
Aber nun, das letzte Update von 2.2.1 auf 2.2.2 war weitaus angenehmer. Nach dem immer noch umständlichen Starten der Prozedur, für die man zB die Uhr abnehmen und an das Ladegerät anhängen muss, und das iPhone muss daneben liegen, etc., und es braucht noch immer einige Klicks mit teils minutenlangen Wartezeiten, da wäre also noch Verbesserungpotenzial – nach all dem lief der ganze Rest dann in einem Rutsch durch. Keine weiteren Fragen mehr, kein Warten auf Reaktionen. Die zeitliche Länge der ganzen Geschichte ist noch immer nervig, wenn man zB weg muss und die Devices mitnehmen möchte, aber wenigstens braucht man sich nicht mehr drum kümmern, es läuft endlich ganz automatisch durch: herunterladen, vorbereiten, überprüfen, installieren, neu booten, – fertig!
So schafft es Apple, dass man sich über etwas eigentlich selbstverständliches freut wie ein Kind, und dabei ist es noch längst nicht wirklich gut.
Ich möchte nur nochmal daran erinnern, dass meine Raspberry Pi Computerwinzlinge sich in der Nacht (oder wann ich sonst will) absolut vollautomatisch updaten, ohne auch nur irgendwas zu fragen, ohne dass ich irgendwas dafür tun müsste.
So müsste es sein, immer, für jedes Gerät.

Wayland in Gnome/Fedora 24

5. August 2016 22:50

Nach dem geglückten Upgrade von Fedora 23 auf 24 neulich war ich zuerst sehr happy, bis ich entdeckte, dass es doch ein paar signifikante Probleme mit Wayland gab.
Dabei hatte ich doch in Fedora 23 gar keine Nachteile mehr gegenüber X11 feststellen können und monatelang ausschließlich Wayland benutzt.

Nach ein paar Wochen mit jeder Menge Updates für Fedora 24 sind meine Wayland-Probleme inzwischen verschwunden. Ich hab die detaillierten Release-Notes nie gelesen, aber in den Testberichten fand ich darüber nichts. Nun, sei es wie es sei, die fleißigen OpenSource Programmierer haben mal wieder ganze Arbeit geleistet.
Mein Fedora 24 rennt mit Gnome und Wayland einwandfrei.

21. Juni 2016

Fedora 24 – Upgrade von 23 ist gelungen

21. Juni 2016 23:20

Heute hab ich erfahren, dass Fedora 24 herausgekommen ist.

Neuinstallation wollte ich nicht, also erst mal probieren,
von Fedora 23 auf Fedora 24 per dnf upgraden.

Sofort eine Root-Shell angeworfen und eingegeben:
dnf system-upgrade download --releasever=24
Ein Riesendownload von 1,5GByte, na gut, aber unsere brave alte Postleitung hat’s gepackt.
Dann begann der eigentliche, mehrschrittige Upgrade-Prozess.
Am Ende kam aber ein Fehler, irgendein Package wäre nicht signiert.
Da hab ich das Package einfach mit dnf remove gelöscht, und nochmal den system-upgrade download Befehl aufgerufen.
Wieder das gleiche, noch ein Package ohne Signatur. Also auch gelöscht.
Insgesamt hat sich das so fünfmal oder sechsmal wiederholt, dann war es ausgestanden.
Der Upgrade-Prozess lief durch, nach etwa 10 Minuten musste ich noch den Befehl zum Reboot des Systems eingeben:
dnf system-upgrade reboot
– und nun hab ich Fedora 24, wie schon 23 mit Wayland, alles neu und fein.
Gut!

16. Juni 2016

Web App mit WebIOPi für PiZero

16. Juni 2016 0:12

Hier eine einfache Web App für den kleinen Raspberry Pi, den Pi Zero:

Pi Zero Web App

So wie im Screenshot gezeigt, wurde die App über das lokale Netz aufgerufen, aber per Weaved geht das auch problemlos über das offene Internet.

24. Mai 2016

Raspi Zero – yeah!

24. Mai 2016 23:16

Endlich hab ich es geschafft, einen Raspberry Pi Zero zu ergattern. (Von The Pi Hut, ein feiner Raspberry-Shop.) Das ist gar nicht so einfach, wobei mir nicht klar ist, warum man bei so einem sicheren Renner nicht gleich eine ordentliche Stückzahl auflegen kann. Aber gut.
Jedenfalls kam das Ding nur 3 Tage nach der Bestellung heute Morgen an:

raspi zero unpacking

Und es galt erst mal, die „Gebrauchsanweisung“ für das feine kleine Pimoroni-Gehäuse zu finden. Auf der angegebenen Webseite fand ich keinerlei Text, keine Zeichungen, keine Videos, sondern nur 3 Fotos, von denen eines ganz hilfreich war:

raspi zero assembling

Und nach ein paar Stunden Installations/Konfigurationsarbeit läuft das Ding, im Internet erreichbar, wie es sich für IoT gehört:

raspi zero unpacking

Etwas mühsam war das schon.
Zuerst das neueste Raspbian-lite von der offiziellen RaspberryPi-Website downloaden und auf eine passende Speicherkarte schreiben. Leider unterstützt die Lite-Variante von Raspbian nicht den wpa_supplicant-Trick der Noobs-Version, schade.
(Dort kann man die angepasste wpa_supplicant-Datei einfach in die „Boot“-Partition des OS schreiben, das geht auch von Mac OS X oder Windows problemlos, und Noobs schiebt die Datei dann beim ersten Boot in das richtige Verzeichnis /etc/wpa_supplicant – so musste ich das per virtuellem Linux machen, da Mac OS X nicht an die anderen Paritionen der Speicherkarte drankommt und mein Linux-Rechner derzeit in der Werkstatt ist.)
Na ja, es hat alles geklappt, wenn auch etwas umständlich. Am Ende der Prozedur hat sich der neue Raspi Zero brav im LAN gemeldet. Nach einer weiteren Installationsorgie für u.a. Weaved und WebIOPi ist der Zero nun aus dem Internet erreichbar und wartet nur noch auf den Anschluss gescheiter Sensoren und Aktoren, und die passenden Python-Skripte – aber das ist ja der meiste Spaß.

24. April 2016

Überraschung: gar nicht so wirklich eingezäunter Apple-Garten

24. April 2016 22:24

Heute hab ich für einen Film gedreht, mit GoPro und iPhone gleichzeitig.
Schneiden wollte ich auf der Linux-Maschine, weil da am meisten Platz frei ist.
Wie aber die Filmschnipsel („Footage“) auf den Computer bringen?
Die GoPro kann man per USB-Kabel anschließen, leider funktioniert das aber mit der GoPro 4 silver nicht zuverlässig. Meist bricht die Verbindung nach 10 oder 20 Sekunden ab, viel zu kurz. Deshalb stecke ich die GoPro-Speicherkarte direkt in den Computer, das geht stabil.
Aber das iPhone? Die iCloud hilft da natürlich nix. Speicherkarte rausnehmen spielt es auch nicht bei Apple. Über ownCloud könnte es gehen, aber da hab ich auch schon Probleme mit den Apple iOS Apps gehabt, weit nicht alles lässt sich da übertragen.
Dann hatte ich eine wilde Idee: iPhone per USB an den Linux-Computer anstecken.
Gesagt, getan.
Angesteckt, schwupp, geht ein Dialog im Linux auf: „Gerät konnte nicht eingehängt werden. Zugriffsrechtefehler xyz.“ Weggeklickt, da ging eine Benachrichtigung auf dem Rechner auf: „Internetverbindung per Kabel hergestellt. Sie sind nun verbunden.“
Ach! Da hat das Linux ungefragt das iPhone als Modem ins Internet eingerichtet, und noch besser, das iPhone hat ungefragt sich als PersonalHotspot aktiviert. Erkennbar drastisch deutlich am nun blauen Menüstreifen. Die Verbindung funktionierte!
Nur wollte ich das eigentlich nicht.
Da hab ich auf dem iPhone in den Einstellungen den Personal Hotspot deaktiviert, und dann im Linux im Dateimanager beim iPhone-Eintrag „Einhängen“ ausgewählt. Und schon war der Inhalt des iPhone im Linux zugänglich!
Sieht natürlich sehr strange aus. Apple versucht ja viel, einem die Dateistruktur der iOS-Geräte zu verheimlichen, nun lag aber vieles davon klar sichtbar offen im Linux-Dateimanager. Strange!
In Photos und Photo-Data fand ich meine Filme nicht, da sind wohl nur die Verwaltungsdaten drin. Aber es gibt den klassischen Ordner DCIM wie in jeder anderen digitalen Kamera auch, und darin eine einzige Ebene mit Datum als Ordnername, und darin dann einfach die Fotos und Filme. Wunderbar! So konnte ich meine Filmclips per Datum/Uhrzeit auswählen und in die Linux-Dateihierarchie an die richtige Stelle ziehen=kopieren.
Sehr gut!
Danke Apple, dass das alles so geht, ganz ohne die gute, aber in Linux sinnlose iOS-Oberfläche.

23. März 2016

IoT mit Raspberry Pi (6)

23. März 2016 22:52

Meinen raspi-mobile kann ich zB zum Cat-sitting verwenden.
Ganz nett, wenn man auf einer Reise weiß, dass die Viecher brav gefressen haben.
Dazu ein Filmchen:

raspi-mobile as cat-sitter

Die Computerbildschirm-Darstellung ist mit WebIOPi und Weaved programmiert, somit meine erste selbstgemachte Web-App für die Raspi-GPIOs.
Am Ende sieht man noch die Pushmeldung auf der Watch, die mit Pushbullet übertragen wird.

Das Python-Programm, das die ganzen Funktionen steuert:
gpio-mobile.py auf Anfrage zu haben.

IoT auf dem Raspberry Pi (5)

23. März 2016 21:29

Meinen Prototyp eines IoT-device mit Sensoren habe ich kürzlich von Ethernet auf WLAN Netzanschluss umgestellt, und das Stromnetzteil durch ein Solar-PowerPack ersetzt.
Es hat lange gedauert, bis ich die richtigen Einstellungen für den WLAN-Stick hinbekommen habe, aber dann lief es.

raspi-mobile-1

Am nächsten Tag ging es nach Wien, da wollte ich den nun mobilen Raspi gleich mitnehmen. Also noch schnell alles gelötet und ins Original-Gehäuse von RS eingebaut.
Schon im Zug nach Wien sitzend, fiel mir ein, dass ich die Software hätte an die geänderten GPIOs anpassen müssen, so wie das Python-Programm geschrieben war, konnte das nicht gehen.
Also hab ich am nächsten Morgen noch vor meinem Start in die Stadt im Hotelzimmer den Raspi in Betrieb genommen und per iPad als Terminal umprogrammiert.
Das war spannend, denn ein einziger Fehler, und ich wäre nicht mehr reingekommen, es musste also absolut perfekt richtig sein. Klappte auch!

raspi-mobile-2

Dann los in die Stadt. Im Museumsquartier schien die Sonne, also Raspi aufgebaut:

raspi-mobile-3

Ein paar Tage später nochmal an der Donau in Betrieb genommen:

raspi-mobile-4

raspi-mobile-5

So sieht das dann aus, wenn eine Bewegung auf der Apple Watch angezeigt wird:

raspi-mobile-6

Dabei sorgt Weaved.com dafür, dass der Raspi im Internet zugänglich ist. WebIOPi hilft ein Webinterface zu bauen. Und Pushbullet.com ist für die Push-Meldungen zuständig. Alles sehr spannend und sehr fein.

Alles neu bei Apple

23. März 2016 12:17

Vorgestern Abend wurden nicht nur die neuen Geräte von Apple vorgestellt, sondern auch gleich neue System-Versionen und andere Updates:
– iTunes 12.3.3
– Safari
– für Mac OS X: Update auf Version 10.11.4
– für iOS (iPhone, iPad, iPod touch): Update auf 9.3
– für Apple Watch: Update auf 2.2
– für AppleTV: Update

Wie auch in früheren Jahren haben sich unsere 3 Macs völlig verschieden verhalten.
Angelikas wollte gleich 2x hintereinander das Passwort für die Apple-ID, und hat auf Anhieb iTunes und OS X Update angezeigt und dann installiert.
Mein einer Mac zeigte trotz mehrfacher Auffrischung (Befehl-R) immer nur das iTunes Update,
der andere immer nur das OSX Update.
Schließlich gab ich das Warten auf und ließ jeweils das eine Update laufen, und siehe da, hinterher wurde dann auch das andere angezeigt.
Der eine Mac wollte die iTunes-Nutzungsbedingungen abgesegnet haben, der andere wollte ein Apple-ID-Passwort.
Würfeln die darum, wie sie vorgehen wollen? Rätselhaft.
Trotz dieser Merkwürdigkeiten lief alles flott durch und war eigentlich problemlos.

Ebenso liefen die iOS Updates problemlos durch, wobei die allerdings nicht eben flott waren:
Der Download über WLAN war schnell, aber dann Auspacken (langsam), Überprüfen (langsam), Installieren (langsam), neu starten (sehr langsam), nochmal rebooten (halbflott), Code eingeben, fertig.
Da braucht man Zeit und Geduld.

Aber das ist alles noch nix gegen die unsäglichen Uhrenupdates. Echt eine Blamage für Apple, dieser Umstand.
Wie ich meiner Schwester vorlamentiert habe:
„ für die Watch kannst ne gute Stunde einplanen:
3 min Download
30 min übertragen auf Watch
5 min vorbereiten
5 min überprüfen
30 min installieren
5 min booten etc
dann noch Code eingeben und nochmal
5 min booten…“
wobei ich die Zeiten nicht gestoppt habe, sind „gefühlte“ Zeiten.
Warum macht die Watch das nicht ganz allein in der Nacht? Der Amazon Kindle kann das ja auch.

25. November 2015

Pushbullet – ein Service für Push-Mitteilungen

25. November 2015 21:08

Pushbullet sieht sich als Whatsapp-Konkurrent, denn über den Service kann man Push-Mitteilungen von fast jedem Computer oder Device zu fast jedem anderen Device schicken.
Für mich interessant: Zum Senden braucht man eigentlich minimalerweise nix anderes als das Unix-Kommando curl.
Und das kann der Raspberry Pi Computer mit seinem Raspbian/Debian/Linux natürlich von Haus aus.
Also kann ich über Pushbullet aus dem Haus Statusmeldungen an meine Devices schicken – und sogar direkt auf die Apple Watch!

Pushbullet auf Watch
Diese Meldung wird bei Helligkeitswechsel oder auf meine Anfrage gesendet: Licht aus, und es ist 22,6 Grad warm.

Wenn das nicht cool ist.
Zudem gibt es bei Pushbullet im Gegensatz zum Gratis-Account von Weaved keine Mengenbeschränkung für Push-Mitteilungen (bei Weaved max. 90 pro Monat).
Das finde ich super.

Raspberry Pi – IoT

25. November 2015 20:50

Hab ja schon geschrieben, dass ich WebIOPi habe auf dem Raspberry Pi, und per Weaved.com von überall darauf zugreifen kann.
Nun ist die Default-App zwar ganz nett, um mal schnell nach dem rechten zu sehen, wenn man unterwegs ist, aber eine eigene Applikation ist das natürlich noch lange nicht.
Da heißt es, selbst eine Webseite zu gestalten und das zugehörige Python-Serverprogramm zu schreiben. Laut Entwickler des WebIOPi-Pakets alles ganz einfach, aber ich finde es doch nicht so einfach. Zumal die Dokumentation hauptsächlich aus einer guten Handvoll einfacher Beispiele besteht.
Die ganz ordentlich kommentierten Beispiel-Programme in HTML/Javascript (Client) und Python (Server) sind zwar wirklich leicht zu verstehen, erklären aber nicht alle Fragen, die einem kommen, wenn man versucht, was eigenes auf die Füße zu stellen.
Das fängt schon bei der Frage an, wo diese Script-Dateien eigentlich hingehören, damit sie vom System (Webserver?) gefunden und benutzt werden…

Fedora 23: es wird besser

25. November 2015 20:41

Die eingebaute App „Software“ – so eine Art App-Shop – funktioniert inzwischen anscheinend auch ganz gut.
Bisher hab ich in Fedora immer im Terminal mit dnf update aktualisieren müssen, da „Software“ einfach gar nix gemacht hat, außer zu behaupten, alles wäre aktuell – sogar nach einem manuell aufgerufenen Refresh.

Nun hab ich schon seit einiger Zeit im Sperrbildschirm Mitteilungen von „Software“ gesehen, aber nicht gewusst, was ich damit machen soll.
Dann hab ich irgendwann mal gegoogelt, und siehe da, unter der Uhzeit oben Mitte auf dem Gnome-Desktop verbirgt sich eine Art Mitteilungszentrum à la Mac OS X.
Wie ja überhaupt sehr viel von Gnome beim Mac abgeschaut ist, nur leider meist brutal vereinfacht, zu brutal nämlich…
Na gut, also jetzt weiß ich das, und „Software“ findet neuerdings wirklich Updates, auch für’s System, und lädt die sogar selbstständig herunter.
Das einzig Blöde ist, dass es dann zum Einspielen derselben immer einen Neustart verlangt. Das riecht mir zuviel nach Windows95, das sollten sie sich nochmal überlegen.
Auf einem Rechner, auf dem nur Fedora installiert ist, mag das noch erträglich sein, bei den sehr kurzen Boot-Zeiten mit systemd.
Aber für Multiboot-Installationen (bei mir openSUSE, Ubuntu und eben Fedora) ist das extrem lästig.
Vielleicht in Fedora 24?

24. November 2015

Apple Watch

24. November 2015 19:09

Am 25.9.15 kam die Apple Watch offiziell nach Österreich, und meine Frau hat sich die kleinere gleich gekauft beim lokalen Apple-Händler.

Apple Watch und Omega Constellation
Die zarte Apple Watch und die bullige Omega.
(Die Omega Constellation Megaquartz 2.4MHz hab ich von meinem Vater geerbt, der sie 1974 als „genaueste Armbanduhr der Welt“ gekauft hat, und die heute so 5.000€ wert wäre, wenn sie nicht so verkratzt wäre.)

Ich wollte die größere Apple Watch, die war aber im Laden nicht vorrätig, da hab ich sie mir am 26.9. abends online bei Apple bestellt,. Am 29.9. war sie schon bei mir. Puh!
Viele Leute lästern über die Apple Watch: was soll das, wofür soll das gut sein, viel zu teuer, überflüssig etc. etc.
Schon nach wenigen Tagen war ich überzeugt, das richtige Spielzeug gekauft zu haben. Es macht einfach Spaß, alles, was sie kann, und das ist doch ganz schön viel.
Das Updaten von 1.1 auf 2.0 vom watchOS war zwar reichlich langwierig und umständlich, aber alles andere ist auf der Watch wirklich gut durchdacht, funktionell, und macht sehr sehr viel Spaß.
Ich kann auch den Preis beim besten Willen nicht wirklich zu teuer finden. 450€ ist zwar mehr als eine Billiguhr, aber eine gute Markenuhr kostet ein Mehrfaches, bleibt zwar länger aktuell, kann aber nix, fast nix, außer eben die Zeit anzuzeigen, und selbst in dem Punkt ist die Apple Watch besser: immer genau wie eine Funkuhr, aber dazu weiß sie selbst welche Zeitzone gerade gefragt ist, und bekommt über die Vernetzung auch die ziemlich häufigen Änderungen an den internationalen DST-Zeitzonen-Regelungen mit. Das kann nicht mal meine Casio-Funkuhr.
Häufig wird auch über die kurze Batterielaufzeit geschimpft. Kann ich auch nicht nachvollziehen, nachts kommen die Apple-Devices alle an die Ladestation: iPad, iPhone, und eben die Watch. Letztere dann mit der Zusatzfunktion „Nachttischwecker“. Was soll daran schlecht sein?
Und den Tag hält sie sicher durch. Zuerst hab ich mir die Batterieanzeige in jedes Zifferblatt konfiguriert, inzwischen hab ich das wieder durch wichtigere Komplikationen ersetzt. Denn die Uhr hat am Abend beim Beginn des Aufladens immer über 60%, meistens über 70%. Das brauche ich mir wirklich nicht den ganzen Tag anzuschauen, da gibt es interessantere Infos.

3. November 2015

Fedora 23

3. November 2015 22:36

Noch ein fettes Update.
Heute kam Fedora 23 heraus, zumindest habe ich heute davon erfahren. Außer Neuinstallation kann man das auch einfach updaten, und das hab ich gemacht.
Mit der offiziellen Anleitung unter Updaten mit dnf.
Sehr gut, lief alles glatt durch, obwohl es bei 1,6 GB Downloadgröße doch eine gewisse Menge Geduld gebraucht hat.
Nun hab ich die neueste Linux-Systemsoftware, und wieder läuft es nur mit Wayland rund auf meinem etwas älteren Linux-Notebook Tuxedo 1302.
Aber der alte Fehler, dass man aus Firefox nichts herauskopieren konnte, ist endlich behoben. Somit bin ich mit Wayland ganz zufrieden.
Wenn ich ohne Wayland, nur per X11, reingehe, funktioniert soweit auch alles, nur Deckel-zu-Deckel-auf, das haut nicht hin. Und ohne das kann ich als alter PowerBook/MacBook-User nicht auskommen.
Ansonsten muss ich noch anmerken, dass ich die letzten Monate mit Fedora 22 einiges gemacht habe und weiter keine Probleme hatte, außer eben dem Nichtfunktionieren vom Herauskopieren von Anleitungen aus dem Browser, schon eine heftige Einschränkung.
Gut, dass das Problem gelöst ist.

ownCloud 8.2 – großes Update

3. November 2015 22:21

Gestern ging unsere ownCloud nicht mehr, dh die Clients zeigten keine Verbindung.
Dann ist es immer gut, mal mit dem Browser über die Weboberfläche reinzugehen.
Und da stand: Maintenance-Mode, informiere den Sysadmin!
Der Sysadmin bin aber ich… ach ja.
Nachlesen auf der ownCloud-Website ergab, man solle den Maintanance Mode mit dem kryptischen Befehl occ abschalten, und danach das eigentliche Update anstoßen.
Was im Quick-Guide nicht stand, sondern irgendwo anders: man muss im richtigen Verzeichnis sein, damit der Befehl funktioniert.
Also so:
$ cd /var/www/owncloud/
$ sudo -u www-data php occ maintenance:mode --off

Danach stand im Browserfenster, man solle den Update starten, der lief auch brav durch. Damit hatte ich ownCloud 8.1.3 auf 8.1.4 aktualisiert. Toll.
Und was ist mit ownCloud 8.2?
Da muss man erst mal die Repositories ändern, wie sie in /etc/apt/ eingetragen sind. Zum Glück braucht man das nicht per Hand machen, sondern es gibt 5 Kommandozeilenbefehle (witzigerweise unter „Download“ versteckt auf ownCloud.org), die man der Reihe nach ins Terminal pasten kann.
Nachher ist ownCloud zwar installiert, aber wieder im Maintanance Mode, also alle die Schritte von oben nochmal… auch gut.
Und nun läuft auf meinem Raspberry Pi 2 die neueste ownCloud 8.2.

Leider muss ich bald nochmal von vorne anfangen, sobald es das neue Raspbian in Headless-Version gibt.
Mir wird schon nicht fad werden…

23. September 2015

IoT (2) – WebIOPi auf Raspberry Pi

23. September 2015 22:55

Mit der iOS-App von Weaved kommt man auch direkt auf die Oberfläche von WebIOPi, einem IoT-Framework für den Raspberry Pi.
Standard ist die Anzeige des kompletten GPIO-Verbinders auf dem Raspi, als einfache graphische Darstellung, in der man interaktiv über den Browser bestimmte GPIOs als Output festlegen kann und sogar die Werte festlegen kann, die der Raspi dort ausgibt. Zudem sieht man den Zustand der Inputs, alles etwa einmal pro Sekunde aktualisiert. Sehr praktisch zum Testen.
webiopi IoT framework
Über Konfig-Dateien, HTML- und Pythondateien kann man das dann beliebig anpassen, das habe ich noch nicht probiert. Alles sehr spannend. Besonders weil es dank Weaved.com dann auch über das Internet funktioniert.

22. September 2015

IoT – Internet of Things

22. September 2015 22:27

Die letzten Wochen hab ich einiges mit meinem alten Raspberry Pi gemacht. (Der neue Raspi 2 arbeitet ja brav als ownCloud-Server.)
Der alte bekam zwei Leuchtdioden als Outputs und einen LDR (lichtempfindlichen Widerstand) als Input angehängt. Ein einfaches Python-Programm lässt nun die blaue LED blinken, und wenn es hell ist, auch die grüne, zeitlich versetzt.
Über eine SSH-Verbindung kann ich mit jedem Mac oder Linux oder iOS device nachschauen, ob es hell oder dunkel ist in der Ruine.
Dank Weaved.com und ihrem Gratis-Service (für Lernzwecke gedacht) kann ich das nicht nur im lokalen Netz, sondern von irgendeinem Internetzugang aus machen. Und zwar ohne dynamische IP, ohne Port-Forwarding oder ähnliche Umstände und Sicherheitslöcher.
Seit heute nun geht auch WebIOPi über lokales Netz und auch Internet, und zwar viel bequemer als per SSH, und mit graphischer Oberfläche.
Per SSH kann man 30 min drinbleiben, per WebIOPi 5 min, bei dem Gratis-Account. Mehr Zeit als genug zum Testen und Vorführen, danach muss man eben neu einloggen, kein Problem. (Wer längere Verbindungszeiten braucht, muss halt den – bezahlbaren – Pro-Account kaufen.)
Das allerbeste aber ist das Notification-Feature:
Immer, wenn es hell wird oder dunkel im Haus, bekomme ich eine iOS-typische Benachrichtigung („Mitteilung“ in Apple-Sprache) auf mein iPad, egal wie und wo das im Internet hängt.
Also in meiner Abwesenheit besser keinen Schatten werfen und nachts kein Licht verwenden… sonst krieg ich das mit.
Viele Anleitungen und Anregungen dazu fand ich im MagPi Magazin, vor allem Hefte 9 und 30.

29. Juni 2015

Fedora und ich – eine Hassliebe

29. Juni 2015 23:47

Mit Fedora bin ich noch nie so richtig zurecht gekommen.
Wenn es mal soweit war, dass es funktionierte, kam ein paar Tage oder Wochen später die Ernüchterung, und wieder war es futsch, mehr oder weniger.
Für mich ist ein System, bei dem ich beim Herunterfahren mit Crash rechnen muss, nicht gut, und wenn ich den Deckel des Notebook nicht zumachen kann, um es schlafen zu schicken, und mich darauf verlassen kann, dass es wieder korrekt aufwacht, dann bleib ich lieber bei den bewährten: Mac OS X, Ununtu und openSUSE haben damit seit vielen vielen Jahren keine Probleme.
Nun aber wieder Fedora.
Ich kann es ja nicht lassen, probiere es immer wieder aus. Immerhin ist es in USA die beliebteste Distribution.
Also, Fedora 22, sieht gut aus, aber: Deckel-zu-Deckel-auf geht nicht, und beim Herunterfahren oder Abmelden jedesmals (ja, immer!) ein Totalcrash.
So nicht.
Heute bin ich auf die Idee gekommen, im Anmeldebildschirm mal auf Wayland umzuschalten.
Und siehe da: ohne den alten, aber bewährten X11-Client geht zumindest Herunterfahren ohne Probleme, auch Abmelden/Neuanmelden.
Sogar Deckel-zu-Deckel-auf geht – ich hab es aber nur einmal probiert.
Wayland, das angeblich noch nicht so richtig serienreif ist, besser als X11?
Zumindest bei meinem Notebook (DX1302 von Tuxedo) auf jeden Fall!
Jetzt werde ich es eine Zeit lang testen. Ob es sich bewährt.
Ich bin gespannt!