9. Oktober 2014

openSUSE 13.2 ?

9. Oktober 2014 12:18

Gestern kam ein Riesenupdate für openSUSE 13.2Beta1.
Normalerweise kommen so 10-20 Pakete bei den Updates, manchmal auch 30 oder 40.
Diesmal über 1.700!
Dementsprechend lange hat das gedauert, und ich war natürlich nicht in der Lage, diese lange Liste zu kontrollieren, ob ich das wirklich alles haben will.
Dazu musste ich “Lizenzbedingungen” abnicken, aber nicht für Flash, sondern für openSUSE. Das kam mir schon merkwürdig vor, und rein zufällig entdeckte ich ein Paket “openSUSE Produkt” und eines für Yast-Branding openSUSE…
In mir keimte ein Verdacht auf: Sollte das ganze womöglich der fließende Übergang von Beta auf die Vollversion 13.2 sein?
Schnell auf opensuse.org nachgeschaut, aber da stand immer noch “nur noch 27 Tage” bis zum Release. Und keine Bemerkung über evtl. Golden Master Vorabveröffentlichung oder so was.
Als die Installation nach Stunden endlich fertig war, sah ich im KDE Informationszentrum nach:
Betriebssystem openSUSE 13.2. mit noch etlichen Ziffern (Buildnummer?) hinten dran. Kein Wort mehr von Beta.

Was genau machen die in den nächsten vier Wochen noch daran?

Die Problemchen, die ich mit der Beta hatte, nämlich Instabilität und Fensterhelligkeitsverstellung mit Funktionstasten, sind anscheinden behoben, obwohl ich zur Stabilität natürlich erst nach ein paar Wochen ein aussagekräftiges Statement machen kann.
Macht wirklich Freude, diese Version, auf meinem Tuxedo Notebook.

[Update] Gerade habe ich diesen Artikel gefunden, demnach handelt es sich um die Version 13.2RC1, was allerdings nirgends in dem System so steht, zumindest habe ich es nicht gefunden… [/Update]

3. Oktober 2014

13.2 Beta mixed impressions

3. Oktober 2014 12:18

Gestern hab ich noch die richtige Einstellung für “natürliches” Scrollen entdeckt in KDE, die haben das unter “Maus” und Mausrad versteckt. So ein Unsinn, das braucht man ja hauptsächlich für das Touchpad.
Weniger schön: die 13.2 Beta ist bei mir nicht stabil.
Nahezu reproduzierbar stürzt das System (der ganze Computer) hoffnungslos ab, wenige Minuten nach dem Einloggen in die graphische Oberfläche (bei mir KDE).
Gestern hat ein erneutes Hochfahren geholfen, heute nicht mehr, ich muss dann im “Wiederherstellungsmode” starten. Dann aber geht es zuverlässig.
Ich weiß gar nicht, was in diesem Mode anders ist, sichtbare Unterschiede kann ich nicht ausmachen. Aber blöd ist es schon, ich muss beim Hochfahren also immer dran denken, nicht den Default-Eintrag im Grub2 durchzulassen, sondern auf den Wiederherstellungsmode umzuschalten. Lästig.
Wer kann mir sagen, was das Besondere dieses Modus ist?
ownCloud funktioniert inzwischen klaglos, ob das an dem Client-Update liegt, das gestern abend noch hereinkam?

openSUSE 13.2 Beta Screenshot

openSUSE 13.2 Beta Screenshot

2. Oktober 2014

openSUSE 13.2 Beta

2. Oktober 2014 13:19

Das mach ich sonst nie, hab mir die Beta von openSUSE 13.2 geholt und installiert.
Das lief nicht ganz rund, zweimal fiel ich aus der schönen Oberfläche in eine altmodische, um ein Problem zu beheben, konnte danach aber jedesmal wieder ohne Reboot in der begonnen Installation weitermachen, und letzlich hatte ich doch das neues System auf der Platte.
Sieht gut aus, aber im Detail habe ich noch Probleme, zB lässt sich der ownCloud-Client nicht konfigurieren, und ähnliche Kleinigkeiten. Und ich kann die Einstellung für die Umkehrung der Scrollrichtung (”natürliches Scrollen”) nicht finden, halbwegs wichtig am Norebook mit Touchpad.
Insgesamt aber ein gutes Stück weiter, das ganz Projekt, Glückwunsch!

ShellShock manuell fixen

2. Oktober 2014 13:14

Na, das ging ja dann doch schneller als gedacht, bis Apple ein Update für die ersten Bash-Lücken zur Verfügung gestellt hat. Allerdings muss man das händisch installieren.

Anleitungen findet man in diesem heise.de-Artikel.

26. September 2014

ShellShock woes

26. September 2014 23:40

Nach dem Heartbleed-Desaster nun das Bash-Desaster, genannt ShellShock.

Ist ja einerseits gut, dass der uralte Programmcode nun endlich mal durchgeschaut wird, andererseits schon sehr lästig, dass die Updates so zitzelweise daherkommen.
Aber da die Lücke schon systematisch ausgenutzt wird, ist das wohl notwendig, jedes Unterproblemchen so schnell wie möglich zu fixen.
Mir wäre sonst aber auch nicht langweilig…

Schlimmer: Apple hat noch gar nix anzubieten. Was machen die so lange?

25. September 2014

Distributionen und Tempo der Sicherheits-Updates

25. September 2014 12:14

Da hat die bash, die meistgenutzte Shell in allen Unix-ähnlichen Systemen, einen schweren Sicherheitsfehler. Die Meldungen überschlagen sich.
Auf heise.de erschien die Meldung gestern (Mittwoch) spätnachmittags.
Die drei von mir benutzten Distributionen waren alle anfällig, wie folgender Einzeiler (der angeblich von RedHat stammt) zeigt:
> env x=’() { :;}; echo vulnerable’ bash -c “echo this is a test”
wenn dieser Befehl (u.a.) “vulnerable” ausgibt, ist die benutzte bash betroffen.

Schon wenige Stunden später hat mein Ubuntu das Update eingespielt.
Bei Raspbian, der von Debian abgeleiteten Distribution auf meinem Raspberry Pi, dauerte es bis in die Nachtstunden, bis das Update irgendwann nach Mitternacht erschien. Bevor ich ins Bett ging, war es noch nicht da, am Morgen war es schon gefixt, von meinem nächtlich um 2 Uhr per cron durchgeführten täglichen automatischen Update.
Erst heute Morgen bekam ich es für openSUSE. Immer noch innerhalb weniger als 12 Stunden nach der heise.de-Meldung, wie zeitnah wiederum diese an der Originalveröffentlichung war kann ich natürlich nicht sagen.

Insgesamt also sehr schnell, völlig anders, als was diese Untersuchungen über die Updategeschwindigkeit von diversen Linux-Distris gegen Windows vor ein paar Jahren suggeriert hatten (mit Responsezeiten von Wochen bis Monaten). Hab ich mir immer gedacht, dass die Studien damals völliger Quatsch waren.

23. September 2014

iOS 8 Update – Wunder der Technik

23. September 2014 11:02

Die letzten Tage habe ich unsere 4 iDevices auf iOS 8 aktualisiert.
Klingt einfach?
Jedes der 4 Systeme (2 iPad mini, 1 iPhone 5, 1 iPhone 5s) hat sich anders verhalten.
Das liegt auch an mir, da ich das erste in der Reihe unbedingt über WLAN, also Internet direkt und ohne iTunes, updaten wollte. Das war sehr mühsam, weil ich dazu 5,6 GB Platz machen musste auf dem knappen 16 GB Speicher meines iPhone 5s. Als es dann endlich durch war (der Download dauerte ewig, die Installation war blitzschnell) musste ich noch die Ortungsdienste reaktivieren und dann war es wirklich fertig.
Mein iPad hab ich über iTunes auf ver 8 gebracht, das mag ich nicht, USB-Kabel ist so was von gestern, aber eigentlich hat das noch viel einfacher funktioniert… muss ich zugeben.
Dann das iPhone 5: da habe ich an irgendeiner Stelle im Prozess, ich glaube beim reboot ins neue System, einen Code eingeben sollen. Einen 4-stelligen Sicherheitscode. Den hatte ich aber nicht. Ersatzweise hab ich einen üblichen Code getippt, darauf hin kam sofort wieder die Aufforderung, einen Sicherheitscode einzutippen, diesmal einen 6-stelligen. So was war früher auch mal vorgekommen, damals hatte ich den Code aufgeschrieben. Ich wollte ihn grad suchen, da piepst es, es kommt eine SMS von Apple, mit dem 6-stelligen Sicherheitscode. Den wollte ich nun kopieren und einsetzen, aber oh Wunder, das passierte von selbst, vor meinen Augen wechselte die App zurück zur Sicherheitscodeeingabe, und die schloss sich, alles fertig. Seltsam.
Und beim zweiten iPad? Auch da erschien die Aufforderung, den Sicherheitscode einzugeben, ich wollte ihn schon suchen, da piepste das Handy, und der – neue – Sicherheitscode kam an. Aha, also ist das ein Einmalcode, wird immer neu zugeschickt, okay. War mir nicht so richtig klar bisher.
Und da fiel mir ein, was ich mal über die 2-Faktor-Authorisierung gelesen hatte. Also hat meine Frau die, ich aber nicht.
Später ging ich in die iCloud-Accountverwaltung (kann man zB über iTunes/Store/Mein Konto bequem reinkommen) und wollte dort die 2-Faktor-Auth. für meinen Account aktivieren. Das ließ Apple aber gar nicht zu, zuerst musste ich ein neues, sichereres Passwort definieren. Ja, stimmt, mein altes war nicht gar so toll.
Nun werde ich in Zukunft bei Änderungen an meinem iCloud-Zeugs wohl auch einen 6-stelligen Sicherheitscode zugesmst bekommen… (zum Glück hab ich mein Handy fast immer bei mir. Sonst wäre das blöd.)
Letztens Endes verdanke ich diese neue Sicherheit vermutlich der amerikanischen Promi-Nacktbilderaffäre.
So hat doch alles was Gutes…

18. September 2014

Apple Updates

18. September 2014 14:08

Viel Updates die letzten Tage von Apple:
iTunes
iOS 8
Mavericks 10.9.5
Safari 7.1
Viel Neues, viel Arbeit – wirklich automatisch geht nix davon, auch wenn man das so einsgestellt hat.

14. September 2014

Apper und Zypper…

14. September 2014 23:34

Eine Merkwürdigkeit in openSUSE 13.1 ist, dass alle paar Wochen der Softwareupdate über die KDE-GUI nicht mehr funktioniert. Es zeigt zwar an, wieviel …zig Updates anstehen, aber dann meldet es entweder, die Verbindung zu einem Repository sei derzeit nicht möglich, oder es meldet, die Authorisierung für Adobe Flash sei fehlgeschlagen, obwohl ich in der entsprechenden Dialogbox “Ja” angeklickt hatte…
Dann kann ich entweder rebooten (pfui) oder ich gehe in ein Terminal mit Rootrechten, und tippe dort ein:
zypper ref
zypper up

und das Problem ist erledigt, zypper installiert alles notwendige vollautomatisch, wie es sich gehört.
Kann mir jemand sagen, warum Apper (so heißt wohl das Tool der KDE-GUI, das eigentlich zuständig wäre?) in diesen Fällen nicht weiterkommt und warum ich da auf die Kommandozeile zurückgreifen muss?

1. September 2014

Raspberry Pi selfcare

1. September 2014 12:15

Kürzlich kam das Update von ownCloud server auf Version 7.
Das hab ich eingespielt mit apt-get, ging alles problemlos. Wie es sich für ein Debian-basiertes System gehört.

Später habe ich den kleinen Raspi Server per cron so eingestellt, dass er nun jede Nacht sich selbst updatet, mit den üblichen 2 Befehlen:
apt-get update; atp-get upgrade
Allerdings krieg ich keine Nachricht, ob das gut ausgegangen ist, ein kleiner Nachteil, den ich noch beheben sollte.
[Update: die Nachricht krieg ich doch, als Mail, ich muss nur die Systemmails auf dem Raspi lesen... okay okay, sehr fein.]
Das alles war letzte oder vorletzte Woche… seither läuft das.

Heute fiel mir auf, dass sich die ownCloud am Linux Computer nicht gemeldet hat. Per Browser nachgeschaut:
da kommt ownCloud sofort mit der Meldung, die Server-Installation würde jetzt auf 7.0.2 upgedatet. Nur musste ich das noch per Klick absegnen. Danach war die ownCloud wieder da, neu und zuverlässig wie immer.
Somit ist bewiesen, dass der etwas komplizierte Vorgang des Updatens von ownCloud/Apache etc auch automatisch gut funktionieren kann.

Sehr fein.
Für den Server ist und bleibt Debian (und seine engen Verwandten wie Raspbian) allererste Wahl!

23. Juli 2014

Schock am Abend – EFI Mac Update Problem

23. Juli 2014 0:04

Heute Abend kam ein EFI-Firmware-Update für unsere beiden MacBook Air (”Mitte 2011″).
Das App Store Programm warnte mich brav, dass ein Neustart nötig sein, was mir aber recht war, weil ich wegen des ownCloud-Debuggens eh einen Neustart brauchen konnte. Also Updaten! angeklickt, der Mac fuhr herunter und installierte das Firmware Update… und dann wurde der Bildschirm schwarz.
Ganz schwarz. Kein Lüftergeräusch, kein garnix. Aus, tot.
1 Minute, 2, 3, … 5 Minuten, 8 Minuten… kann das normal sein? nein!
Ich drückte die Einschalttaste kurz, nix, dann etwas länger, nix, dann die Notaus-Tastenfunktion (Einschalttaste laaaaaaaang drücken, dh mehr als 10 Sekunden) – nix.
Tot!
Was soll man sonst mit einem Air machen? Akku raus – geht nicht. Resettaster – gibt’s nicht. Au weh.
Ein ziemlich teurer Block Alu lag da vor mir, und keine Ahnung was damit anzufangen sein könnte.

Ich warnte meine Frau: Spiel dieses Update nicht ein! Sie holte ihr MacBook Air, öffnete es – nix. Probierte eine Taste – nix. Dann die Einschalttaste – nix.
Mist hoch drei! Hatte dieser Mac das EFI-Update wohl ganz allein gemacht.
Doch plötzlich kam der Einschaltton, und dann fuhr der Mac ganz normal hoch, alle Fenster wurden geöffnet und der Alptraum war vorbei. Für sie, meine Schöne.
Und ich?
Nochmal die Einschalttaste gaaaaaaaanz lang gedrückt. Zwei Sekunden gewartet, und nochmal kurz gedrückt. Bing!
Und auch mein MacBook Air bootete wieder richtig, wie es sich gehört. Puh!!!
So ein Schock am Abend, das muss ja nicht sein…

[Update 23.7.2014] Inzwischen gibt es einen Bericht zu diesen EFI-Update-Problemen, auf heise.de.

22. Juli 2014

ownCloud (4)

22. Juli 2014 23:52

ownCloud ging nach langem Herumprobieren immer noch nicht. Nur bei den Mac Clients, allerdings.
Dagegen in iOS und Linux funktionieren die Clients, und es funktioniert auf dem Mac das Web-Interface und der rohe WebDAV-Zugriff. Was also kann das Problem sein?

Ich bin nochmal die ganzen Einstellungen in Apache auf dem Raspberry Pi Server durchgegangen, und habe mal aus Verzweiflung die Sicherheitseinstellungen für SSL gelockert in der Datei /etc/apache2/mods-available/ssl.conf:

# Allow insecure renegotiation with clients which do not yet support the
# secure renegotiation protocol. Default: Off
SSLInsecureRenegotiation on # uncommented by rm 2014-07-22

# Whether to forbid non-SNI clients to access name based virtual hosts.
# Default: Off
SSLStrictSNIVHostCheck On # uncommented by rm 2014-07-22

nachher Apache2 restart mit: ’sudo service apache2 restart’
und dann gingen die Mac Clients beide wieder!
(Wobei ich nicht weiß, ob beide Änderungen notwendig waren oder nur eine – oder ob irgendwas anderes mystisches die Ursache war und meine beiden Änderungen vollkommen umsonst waren!)

ownCloud auf Raspberry Pi (3)

22. Juli 2014 16:26

oh je, das wird eine never-ending story…

Gestern habe ich mein Java-Source-Directory in das ownCloud Verzeichnis gelegt, das hat ein paar Tausend kleine Dateien. Die Synchronisation (vom Linux-Client auf den Server) lief schleppend langsam, aber war über Nacht fertig. Auf den Macs allerdings blieb das Hinunterladen bei der 1099. Datei in einem bestimmten Ordner hängen, bzw. lud als Endlosschleife stundenlang immer wieder die letzten 10 oder 12 Dateien herunter, immer dieselben, obwohl in dem Ordner über 1300 Dateien liegen.
Ich habe den Mac Client mehrfach neu gestartet, die Einstellungen durchgeschaut, alles umsonst, sogar die Daten der App in der Library gelöscht. Alles umsonst. Auch den Server habe ich mal neu gestartet, obwohl der ja kaum das Problem sein kann, denn der Linux-Client und die iOS-Apps haben gar kein Problem. Nur die Macs.
Und dort konnte ich dann gar nicht mehr verbinden. Der Assistent der Mac-App sagte immer, er könne keine sichere SSL-Verbindung herstellen, ob ich eine unsichere wolle? Will ich aber nicht, hab es aber probiert und es geht genau so wenig. Außerdem kommt diese Meldung sowieso immer, auch wenn nur ein gewöhnliches Netzwerkproblem vorliegt und er den Server gar nicht erreichen kann. Das sagt also gar nix.
Außerdem, im Safari auf denselben Macs, geht die https-Verbindung zum Server einwandfrei, auch zu ownCloud. Und ich kann mir im Safari das SSL-Zertifikat anzeigen lassen. Das ist okay.
Woran kann es also sonst liegen?
Jetzt habe ich den RC1 von der kommenden Version 1.6.2 des Mac Clients geladen und ausprobiert: selbes Problem. Mist!

17. Juli 2014

ownCloud auf Raspberry Pi (2)

17. Juli 2014 22:37

Nun habe ich seit ein paar Monaten ownCloud auf unserem Hausserverchen Raspberry Pi laufen.
Leider haben die Client-Apps auf den Macs nicht funktioniert, während die Client-Apps auf den iOS-Devices (vornehmlich iPads) und die Linux-Clients einwandfrei funktioniert haben.
Heute habe ich nochmal die ganzen Details der Installation und Konfiguration durchgeschaut, letzten Endes aber habe ich keinen wirklichen Fehler gefunden. Die Paketverwaltung apt-get meinte ich solle mit autoremove mal überflüssige Pakete aufräumen, das habe ich gemacht. Und ich las einen Tipp, man sollt in der Directory-Anweisungsliste im Virtualserver-Block in den Apache2-Einstellungen das Kommando “Dav Off” einbauen. Das führte beim anschließenden Server-Restart aber zu einem Fehler, so habe ich das gleich wieder rückgängig gemacht. Anscheinend ist das Apache-Modul, das diese Anweisung versteht (WebDAV), eh nicht geladen…
Aber zum Schluss stellte ich fest: es geht jetzt komplett, auch auf den Macs, die nun brav automatisch synchronisieren, ganz wie bei DropBox, nur eben lokal und sicher vor den Geheimdiensten… vielleicht sicher… ganz genau weiß das ja wohl niemand, was die noch alles inzwischen geknackt und unter Kontrolle haben.
Trotzdem ist ein per SSL abgesicherter eigener Server im eigenen Netz wohl so ziemlich das sicherste, was derzeit überhaupt geht…
Und das funktioniert jetzt, sehr gut.
Auch wenn ich nicht genau weiß warum, es ist jedenfalls fein, dass es nun ganz richtig funktioniert: ownCloud auf Raspberry Pi (mit Apache2 und MySQL – inzwischen habe ich gelesen, dass es andere Möglichkeiten gibt, die weniger rechenintensiv sind, was beim Raspi ja nicht schlecht wäre – aber vorläufig fasse ich das nicht an, erst genieße ich mal den derzeitigen Stand.

13. Juni 2014

hp Drucker Probleme

13. Juni 2014 10:51

Früher galten hp Drucker als “overengineered”, als allzu solide aber auch allzu teuer gebaut…
Die Zeiten ändern sich.
Heutige hp Tintenstrahler haben meist auch nur noch Tintentanks, ohne eingebauten Druckkopf.
Das gilt als umweltschonender, aber letzten Endes ist es für den Anwender eine einzige Verschwendung:
Viel öfter muss man wegen leerer Patronen unbrauchbare Ausdrucke wiederholen, die Druckköpfe reinigen lassen, daher mehr Papier und viel mehr Tinte kaufen/verbrauchen, und wenn es schlimmer wird, öfter einen neuen Drucker kaufen. Wobei die Druckerhersteller ja bekanntlich vor allem vom Tintenverkauf leben…

Mein hp OfficeJet 6500 e701 gehört auch zu der Kategorie “Tintentanks ohne Druckkopf”. Bei uns wird der Drucker nicht täglich, aber zumindest wöchentlich benutzt, ab und zu auch ziemlich ausgiebig, zB wenn monatlich 66 Seiten Protokolle ausgedruckt werden sollen oder wenn ich ein Manuskript ausdrucken muss – letzteres können auch mehrere Hundert Seiten auf einmal sein.
Gestern ist der übliche Ausdruck von 66 Seiten mittendrin von einem Blatt auf das übernächste verblasst, als wenn die schwarze Patrone leer geworden wäre. Der Drucker zeigte diese aber noch als halbvoll an. Dafür blinkte das Warndreieck für die gelbe Patrone, die sei komplett leer. Das wäre aber doch kein Grund, den schwarzen Text zu verweigern?
Druckkopfreinigungsprogramm brachte nichts – mir nicht, hp schon, denn das verbraucht viel der teuren Tinte.
Gelbe Patrone gewechselt, auch gleich die anderen beiden ziemlich leeren Farben, brachte auch nix.
Schwarze Patrone trotz halbvoll-Anzeige getauscht: brachte auch nix.
Nochmal Druckkopfreinigungsprogramm, diesmal dann auch Stufe 2 – brachte auch nix!
Verzweiflung!
Da entdeckte ich einen Hebel und Rahmen außen um die Patronen herum, mit dem konnte ich den ganzen Druckkopfrahmen herausnehmen.
Da war ein dicker, klebriger Batzen vertrocknete schwarze Tinte unten dran. Kein Wunder, dass das Reinigungsprogramm damit nicht fertig geworden war.
Und nun, wie weiter reinigen? Irgendwann hatte ich mal was von der Verwendung von reinem Alkohol gehört im Zusammenhang mit Druckköpfen…
Hab ich aber nicht da.
Aber.
Ich hab doch Vodka in der Hausbar. Und das ist nix anderes als reines Wasser mit reinem Alkohol.
Also hab ich mit einem Strohhalm einen Tropfen auf das Sieb über dem Druckkopf gegeben, einziehen lassen, es färbte sich sofort schwärzlich.
Dann mit dem Finger draufgedrückt, und tatsächlich, kam unten bei der langen Düsenreihe eine schwarze Brühe herausgequollen.
Dann oben und unten saubergewischt, und alles von vorne.
Das habe ich so etwa zehnmal wiederholt, bis kaum noch etwas herauskam.
Nach dem Wiedereinbau meldete der Drucker: Kein Druckkopf eingesetzt oder Druckkopf beschädigt!
Oh je. Da habe ich einfach nochmal fest gerüttelt an dem Rahmen und dem Hebel, und da war der Drucker zufrieden.
Es begann eine Putzorgie wie nach einer Erstinbetriebnahme, etwa 10 Minuten lang, dann sagte der Drucker, er würde jetzt die Düsen ausrichten, und das dauere weitere 7 Minuten. Eilig darf man es da nicht haben.
Aber: es geht wieder. Alle Farben und vor allem Schwarz drucken wieder einwandfrei.
Also doch gut engineered, hp, und ein Lob auf den Vodka.
Allerdings hat mich das ganze viel Zeit und etwa 50€ Druckertinte gekostet…

28. Mai 2014

ownCloud auf Raspberry Pi

28. Mai 2014 17:56

seit ein paar Wochen habe ich nun ownCloud auf dem Raspberry Pi im Heimnetz laufen.
Laufen?
Eher kriechen. Es geht zwar, aber eher ziemlich lästig langsam.
Das muss nun nicht an der Rechenleistung des ARM-basierten Raspi liegen, denn bei der Installation hatte ich ziemliche Probleme, und obwohl jetzt eigentlich alles funktioniert, meldet der ownCloud Server ein Problem, wenn ich mich da einlogge. Möglicherweise ist das der Grund für das zähe Reagieren der PHP5-Software auf dem kleinen braven Rechner da oben im 2. Stock…
Das beste an ownCloud ist aber, dass es nicht nur mit Macs und Linux-Clients funktioniert, sondern auch mit unseren zahlreichen iOS Devices. Und alles bleibt im Haus.
Update:
Leider funktioniert doch nicht alles, die Mac-Clients nämlich weigern sich, mitzuspielen. Ach ja, doch nicht so einfach.

14. Mai 2014

Zugriffsrechte in Mac OS X

14. Mai 2014 12:13

Manchmal gibt es irgendwelche seltsamen Probleme in Mac OS X, die sich mit dem Befehl “Zugriffsrechte reparieren” des Festplattendienstprogramms beheben lassen. Viele schwören auch drauf, diesen Befehl immer vor größeren Systemupdates laufen zu lassen, oder vor Festplattentausch etc.
Dabei frage ich mich immer, ob der Installer von Apple bei dem Upgrade des Betriebssystems nicht selbst schlau genug ist, diese Routine laufen zu lassen? Das wäre doch sehr naheliegend. Aber gut.

Eben habe ich einen interessanten Artikel gelesen, der auch mit Zugriffsrechten zu tun hat: Ganz unten im letzten Teil dieses Artikels geht es um das Richtigstellen der Zugriffsrechte in den normalen Dateien und Ordnern der Anwender. Also das ganze Home-Verzeichnis, das mit dem Häuschen als Icon, wird auf die korrekten Werte rückgesetzt.
Wann braucht man das?
Zum Beispiel, wenn man auf eine nicht ganz richtige Art Daten zurückgesichert hat, oder wenn man beim Migrieren von einem älteren Mac auf einen neueren Mac irgendwas suboptimal gemacht hat… und dann an seine eigenen Dateien nicht dran kann, zumindest nicht schreibend/verändernd.
Und wie geht das?
Das steht in dem Artikel, im Prinzip verwendet man den Recovery-Modus des jeweiligen Mac-Modells bzw. der installierten OS X Version, und wählt dort den Befehl “Passwörter zurücksetzen”. Ja wirklich, obwohl man das ja gar nicht will. Aber dieser Befehl enthält außer der Möglichkeit, das Hauptpasswort zurückzusetzen auch die Möglichkeit, die Benutzerzugriffsrechte zu reparieren, was hier auszuwählen ist.
(Schade, dass das Festplattendienstprogramm das nicht kann, das wäre weniger gefährlich für Leute, die sich wenig auskennen – mit dem Recovery-Modus sollte man nicht herumspielen, da kann man praktisch alles ruinieren!)

1. Mai 2014

eigenen Ersatz für Cloud einrichten?

1. Mai 2014 23:25

Nach den hässlichen Meldungen der letzten Zeit über den so bequemen Cloud-Service Dropbox frage ich mich langsam, ob ich nicht für uns eine ownCloud oder so was ähnliches einrichten sollte. Nicht für große Sachen, nur für den Kleinkram, den man auf jedem Gerät haben will, unkompliziert und sicher.
Dazu bräuchte man (nur) einen durchgehend laufenden Server im LAN.
Aber den hab ich ja: dafür könnte ich doch den Raspberry Pi hernehmen, der läuft sowieso immer. Und hat meistens nichts zu tun. Außer wenn die Eisenbahn im Garten zu steuern ist. Und selbst wenn, das lastet den kleinen Rechner nicht aus.
Und ownCloud auf einem Debian-basierten System installieren, das kann ja wohl nicht schwer sein.
Für ownCloud gibt es Client-Apps für Mac OS X, Linux, iOS, alles was wir so in Gebrauch haben. Klingt doch perfekt.
Mal sehen.
Und wenn die SD-Card mal kaputt geht, ist das auch kein großes Problem, die auszutauschen.
Ein zentraler Speicher ohne irgendwelche mithörenden Fremd”dienste”, klingt wirklich verlockend.

das kleine Loch im großen Plan…

1. Mai 2014 23:17

Tja, da hab ich mich doch zu früh gefreut und etwas wichtiges übersehen bei meinen Tests von Tanglu:
Leider wacht Tanglu aus dem Schlafzustand (Notebook-Deckel zugeklappt) nicht mehr auf.
Zumindest habe ich das noch nicht hingekriegt.
Verdächtig auch, dass Ruhezustand/Schlafzustand oder so ähnlich in den Systemeinstellungen nicht mal vorkommt…
Sehr schade! Das schränkt die Brauchbarkeit auf dem Notebook doch sehr ein.

Immerhin kann ich ja auf ein Update hoffen…

30. April 2014

meine Standardsoftwareliste

30. April 2014 23:33

Wenn ich einen neuen Rechner mit einer Linux-Distro einrichte, versuche ich immer diese Software nachzuinstallieren, wenn sie nicht schon drauf ist:

1. Unter der Haube:
SSH, openSSH
Avahi (ZeroConf)

2. Webentwicklung:
gFTP (M)
Bluefish (M)

3. Programmierung:
python 2, python 3
clisp
sbcl
java

4. DTP, Graphik, Office
Gimp (M)
Inkscape (M)
Scribus (M)
LibreOffice (M)
Calibre (M)

5. Media
Audacity (M)
OpenShot
VLC (M)

(alle mit (M) gekennzeichneten Programme installiere ich auch auf meinen Macs, die anderen ohne (M) sind auf Mac OS X entweder schon drauf zB python, oder gibt es nicht zB OpenShot)

neue Linux-Distro: Tanglu

30. April 2014 22:47

Nachdem die Debian-Stable-Installation auf meinem Linux-Notebook Tuxedo der totale Reinfall war – selbst nach anhängen an ein Kabel-LAN (wäh, gibt’s das noch?) und nachladen der nonfree WiFi-Treiber konnte ich keine Verbindung ins (drahtlose) Netz zusammenkriegen – habe ich diese ewiggestrige Debian-Installation heute kurzerhand gelöscht und statt dessen etwas ziemlich neues draufgepackt:
Tanglu 1.0 – eine sehr frische, junge Distro, die nichtsdestotrotz auf Debian aufsetzt und stolz darauf ist.
Ich muss sagen, ich bin begeistert, alles funktioniert auf Anhieb, besser sogar als in Ubuntu. Während openSUSE mein Workhorse ist und bleibt, habe ich jetzt endlich eine zweite Distro, die eine wirkliche Alternative zu Suse, KDE, zypper/apper/rpm etc. darstellt, es ist in Tanglu sozusagen alles genau das Gegenteil von openSUSE: statt KDE Gnome, statt rpm dpkg/apt, statt Qt GTK usw usw.
Und: es funktioniert alles genau so gut. Auch die Hardwareunterstützung meines Tuxedo inkl. Funktionstasten und WLAN funktioniert besser als mit Ubuntu, von diesem – ehem – Debian mal ganz zu schweigen. Debian (zumindest stable) gehört eben nicht auf’s Notebook, sondern auf den Server – daran hat sich in den 15 Jahren, die ich mit Debian zu tun hatte, nichts geändert.
Aber faszinierend, was die Tanglu-Entwickler aus der Debian-Basis gemacht haben.
Bin gespannt, wie sich das dann im Alltag darstellen wird.

21. Februar 2014

MySQL Datenbank zerstört

21. Februar 2014 22:35

ein Schreck am Abend: eine unserer Datenbanken bei unserem Webhoster meldet sich als “Crashed” und unbrauchbar. Eigentlich hätte ich letzte Woche sichern wollen… hab’s aber nicht gemacht. Typisch.
Was nun?
Ich dachte mir, wenn die MySQL-Datenbank schon selbst über sich meldet, sie sei unbrauchbar weil gecrashed und müsse erst repariert werden, dann…
Dann, so dachte ich mir, könnte sie mir ja auch das Tool zur Verfügung stellen, um sie zu reparieren.
Und als ich mit MyPHPadmin reinging, siehe da, dieses Tool gibt es wirklich. Ich hielt die Luft an, und nach einem kurzen Augenblick war die Datenbank wiederhergestellt, allerdings ohne den allerneuesten Eintrag. Den konnte ich aber leicht wiederherstellen, da das Editorfenster mit dem Text etc. noch offen war…
(In solchen Fällen bin ich froh, wenn ich mehrere Computer mit etlichen verschiedenen Browsern habe, so ist die Wahrscheinlichkeit sich beim Reparieren um die neuesten Daten zu bringen eher sehr gering.)
Und jetzt aber sichern… sofort!

9. Februar 2014

Zwischenbericht Linux, Tuxedo, openSUSE

9. Februar 2014 1:07

Seit 19.11.2013, also fast drei Monaten, habe ich nun mein Tuxedo 1302 mit primär openSUSE 13.1 Linux im Einsatz.
Die letzten Wochen habe ich Dutzende Videos geschnitten (OpenShot) und noch mehr Videos konvertiert, Bilder bearbeitet, gelegentlich Officedokumente bearbeitet, teilweise direkt in der Cloud (Dropbox), dazu die übliche Internet-Surferei und Emails jede Menge.
Ich kann sagen, sowohl die Hardware mit dem Intel Core i7 und der SSD als auch das Betriebssystem openSUSE und die Anwendungssoftware – alles läuft schnell, stabil und sehr angenehm.

Heute gab es eine Überraschung: Ich hatte 9000 Bilder auf eine CFCard zu speichern. 1000 vom MacBook Pro, das hat 15 Minuten gedauert. Die CFCard steckte dabei in einem billigen USB2.0 CardReader (6€ beim Saturn…). Dann habe ich denselben CardReader mit derselben CFCard drin an den Tuxedo gesteckt. Die Linux-Maschine hat dann die restlichen 8000 Bildchen in 5 Minuten rüberkopiert.
Das verstehe ich nicht.
Zwar war der Reader an eine USB3.0 Schnittstelle angesteckt, aber das dürfte ja keinen Unterschied machen, weil das Gerät, der CardReader, laut Aufdruck nur USB2.0 kann…
Seltsam.

7. Februar 2014

iOS und Linux: doch kein Krieg

7. Februar 2014 21:26

Na wer sagt’s denn, wenn ich mein neues iPhone 5S an meinen Linux Computer anstecke (USB), dann meldet sich das iPhone ganz brav als digitale Kamera an. Ich könnte sogar mit den Linux-eigenen DigiCam-Apps direkt die Fotos und Filme herunterladen, aber ich mach das lieber mit dem Dateimanager (Dolphin), denn ich möchte genau sagen, wohin die Dateien sollen.
Nachher kann ich die Filme beispielsweise mit OpenShot weiterverarbeiten, funktioniert tadellos. Ein Pluspunkt für Apple, und ganz viele Pluspunkte für Linux.
Am Ende kommt zB so ein Film heraus.
Schön, oder?

1. Februar 2014

Video-Editor Lightworks

1. Februar 2014 0:39

Monatelang habe ich die häufigen Emails von RedShark ertragen, nach der Ankündigung damals von EditShare, sie würden ihre Video-Schnittsoftware gratis auf den Markt bringen… dann lange nichts.
Heute kam das heraus und ich habe das 64bit-RPM-Paket von Lightworks für Linux heruntergeladen.
Laut Beschreibung für Red Hat oder Fedora gedacht.
Aber – es geht fein unter openSUSE 13.1.
Sehr fein. Die Gratis-Version hat ein paar Einschränkungen, vor allem der Export ist auf max. 720p begrenzt, aber wenn mir das Programm wirklich gefällt, kann ich es mir kaufen: gut 200€ sind für ein wirklich gutes Schnittprogramm nicht zuviel. Mal sehen, wie ich damit zurecht komme.
Die letzten Projekte hab ich mit OpenShot gemacht, das geht, ist aber doch sehr einfach. Ein bisschen zu einfach.
Und mit dem neuen iMovie auf dem Mac bin ich auch nicht ganz zufrieden.
Also jetzt mal Lightworks!

Lightworks for Linux
Lightworks auf meinem Linux-Notebook Tuxedo.