24. April 2016

Überraschung: gar nicht so wirklich eingezäunter Apple-Garten

24. April 2016 22:24

Heute hab ich für einen Film gedreht, mit GoPro und iPhone gleichzeitig.
Schneiden wollte ich auf der Linux-Maschine, weil da am meisten Platz frei ist.
Wie aber die Filmschnipsel (”Footage”) auf den Computer bringen?
Die GoPro kann man per USB-Kabel anschließen, leider funktioniert das aber mit der GoPro 4 silver nicht zuverlässig. Meist bricht die Verbindung nach 10 oder 20 Sekunden ab, viel zu kurz. Deshalb stecke ich die GoPro-Speicherkarte direkt in den Computer, das geht stabil.
Aber das iPhone? Die iCloud hilft da natürlich nix. Speicherkarte rausnehmen spielt es auch nicht bei Apple. Über ownCloud könnte es gehen, aber da hab ich auch schon Probleme mit den Apple iOS Apps gehabt, weit nicht alles lässt sich da übertragen.
Dann hatte ich eine wilde Idee: iPhone per USB an den Linux-Computer anstecken.
Gesagt, getan.
Angesteckt, schwupp, geht ein Dialog im Linux auf: “Gerät konnte nicht eingehängt werden. Zugriffsrechtefehler xyz.” Weggeklickt, da ging eine Benachrichtigung auf dem Rechner auf: “Internetverbindung per Kabel hergestellt. Sie sind nun verbunden.”
Ach! Da hat das Linux ungefragt das iPhone als Modem ins Internet eingerichtet, und noch besser, das iPhone hat ungefragt sich als PersonalHotspot aktiviert. Erkennbar drastisch deutlich am nun blauen Menüstreifen. Die Verbindung funktionierte!
Nur wollte ich das eigentlich nicht.
Da hab ich auf dem iPhone in den Einstellungen den Personal Hotspot deaktiviert, und dann im Linux im Dateimanager beim iPhone-Eintrag “Einhängen” ausgewählt. Und schon war der Inhalt des iPhone im Linux zugänglich!
Sieht natürlich sehr strange aus. Apple versucht ja viel, einem die Dateistruktur der iOS-Geräte zu verheimlichen, nun lag aber vieles davon klar sichtbar offen im Linux-Dateimanager. Strange!
In Photos und Photo-Data fand ich meine Filme nicht, da sind wohl nur die Verwaltungsdaten drin. Aber es gibt den klassischen Ordner DCIM wie in jeder anderen digitalen Kamera auch, und darin eine einzige Ebene mit Datum als Ordnername, und darin dann einfach die Fotos und Filme. Wunderbar! So konnte ich meine Filmclips per Datum/Uhrzeit auswählen und in die Linux-Dateihierarchie an die richtige Stelle ziehen=kopieren.
Sehr gut!
Danke Apple, dass das alles so geht, ganz ohne die gute, aber in Linux sinnlose iOS-Oberfläche.

23. März 2016

IoT mit Raspberry Pi (6)

23. März 2016 22:52

Meinen raspi-mobile kann ich zB zum Cat-sitting verwenden.
Ganz nett, wenn man auf einer Reise weiß, dass die Viecher brav gefressen haben.
Dazu ein Filmchen:

raspi-mobile as cat-sitter

Die Computerbildschirm-Darstellung ist mit WebIOPi und Weaved programmiert, somit meine erste selbstgemachte Web-App für die Raspi-GPIOs.
Am Ende sieht man noch die Pushmeldung auf der Watch, die mit Pushbullet übertragen wird.

Das Python-Programm, das die ganzen Funktionen steuert:
gpio-mobile.py auf Anfrage zu haben.

IoT auf dem Raspberry Pi (5)

23. März 2016 21:29

Meinen Prototyp eines IoT-device mit Sensoren habe ich kürzlich von Ethernet auf WLAN Netzanschluss umgestellt, und das Stromnetzteil durch ein Solar-PowerPack ersetzt.
Es hat lange gedauert, bis ich die richtigen Einstellungen für den WLAN-Stick hinbekommen habe, aber dann lief es.

raspi-mobile-1

Am nächsten Tag ging es nach Wien, da wollte ich den nun mobilen Raspi gleich mitnehmen. Also noch schnell alles gelötet und ins Original-Gehäuse von RS eingebaut.
Schon im Zug nach Wien sitzend, fiel mir ein, dass ich die Software hätte an die geänderten GPIOs anpassen müssen, so wie das Python-Programm geschrieben war, konnte das nicht gehen.
Also hab ich am nächsten Morgen noch vor meinem Start in die Stadt im Hotelzimmer den Raspi in Betrieb genommen und per iPad als Terminal umprogrammiert.
Das war spannend, denn ein einziger Fehler, und ich wäre nicht mehr reingekommen, es musste also absolut perfekt richtig sein. Klappte auch!

raspi-mobile-2

Dann los in die Stadt. Im Museumsquartier schien die Sonne, also Raspi aufgebaut:

raspi-mobile-3

Ein paar Tage später nochmal an der Donau in Betrieb genommen:

raspi-mobile-4

raspi-mobile-5

So sieht das dann aus, wenn eine Bewegung auf der Apple Watch angezeigt wird:

raspi-mobile-6

Dabei sorgt Weaved.com dafür, dass der Raspi im Internet zugänglich ist. WebIOPi hilft ein Webinterface zu bauen. Und Pushbullet.com ist für die Push-Meldungen zuständig. Alles sehr spannend und sehr fein.

Alles neu bei Apple

23. März 2016 12:17

Vorgestern Abend wurden nicht nur die neuen Geräte von Apple vorgestellt, sondern auch gleich neue System-Versionen und andere Updates:
- iTunes 12.3.3
- Safari
- für Mac OS X: Update auf Version 10.11.4
- für iOS (iPhone, iPad, iPod touch): Update auf 9.3
- für Apple Watch: Update auf 2.2
- für AppleTV: Update

Wie auch in früheren Jahren haben sich unsere 3 Macs völlig verschieden verhalten.
Angelikas wollte gleich 2x hintereinander das Passwort für die Apple-ID, und hat auf Anhieb iTunes und OS X Update angezeigt und dann installiert.
Mein einer Mac zeigte trotz mehrfacher Auffrischung (Befehl-R) immer nur das iTunes Update,
der andere immer nur das OSX Update.
Schließlich gab ich das Warten auf und ließ jeweils das eine Update laufen, und siehe da, hinterher wurde dann auch das andere angezeigt.
Der eine Mac wollte die iTunes-Nutzungsbedingungen abgesegnet haben, der andere wollte ein Apple-ID-Passwort.
Würfeln die darum, wie sie vorgehen wollen? Rätselhaft.
Trotz dieser Merkwürdigkeiten lief alles flott durch und war eigentlich problemlos.

Ebenso liefen die iOS Updates problemlos durch, wobei die allerdings nicht eben flott waren:
Der Download über WLAN war schnell, aber dann Auspacken (langsam), Überprüfen (langsam), Installieren (langsam), neu starten (sehr langsam), nochmal rebooten (halbflott), Code eingeben, fertig.
Da braucht man Zeit und Geduld.

Aber das ist alles noch nix gegen die unsäglichen Uhrenupdates. Echt eine Blamage für Apple, dieser Umstand.
Wie ich meiner Schwester vorlamentiert habe:
„ für die Watch kannst ne gute Stunde einplanen:
3 min Download
30 min übertragen auf Watch
5 min vorbereiten
5 min überprüfen
30 min installieren
5 min booten etc
dann noch Code eingeben und nochmal
5 min booten…“
wobei ich die Zeiten nicht gestoppt habe, sind „gefühlte“ Zeiten.
Warum macht die Watch das nicht ganz allein in der Nacht? Der Amazon Kindle kann das ja auch.

25. November 2015

Pushbullet – ein Service für Push-Mitteilungen

25. November 2015 21:08

Pushbullet sieht sich als Whatsapp-Konkurrent, denn über den Service kann man Push-Mitteilungen von fast jedem Computer oder Device zu fast jedem anderen Device schicken.
Für mich interessant: Zum Senden braucht man eigentlich minimalerweise nix anderes als das Unix-Kommando curl.
Und das kann der Raspberry Pi Computer mit seinem Raspbian/Debian/Linux natürlich von Haus aus.
Also kann ich über Pushbullet aus dem Haus Statusmeldungen an meine Devices schicken – und sogar direkt auf die Apple Watch!

Pushbullet auf Watch
Diese Meldung wird bei Helligkeitswechsel oder auf meine Anfrage gesendet: Licht aus, und es ist 22,6 Grad warm.

Wenn das nicht cool ist.
Zudem gibt es bei Pushbullet im Gegensatz zum Gratis-Account von Weaved keine Mengenbeschränkung für Push-Mitteilungen (bei Weaved max. 90 pro Monat).
Das finde ich super.

Raspberry Pi – IoT

25. November 2015 20:50

Hab ja schon geschrieben, dass ich WebIOPi habe auf dem Raspberry Pi, und per Weaved.com von überall darauf zugreifen kann.
Nun ist die Default-App zwar ganz nett, um mal schnell nach dem rechten zu sehen, wenn man unterwegs ist, aber eine eigene Applikation ist das natürlich noch lange nicht.
Da heißt es, selbst eine Webseite zu gestalten und das zugehörige Python-Serverprogramm zu schreiben. Laut Entwickler des WebIOPi-Pakets alles ganz einfach, aber ich finde es doch nicht so einfach. Zumal die Dokumentation hauptsächlich aus einer guten Handvoll einfacher Beispiele besteht.
Die ganz ordentlich kommentierten Beispiel-Programme in HTML/Javascript (Client) und Python (Server) sind zwar wirklich leicht zu verstehen, erklären aber nicht alle Fragen, die einem kommen, wenn man versucht, was eigenes auf die Füße zu stellen.
Das fängt schon bei der Frage an, wo diese Script-Dateien eigentlich hingehören, damit sie vom System (Webserver?) gefunden und benutzt werden…

Fedora 23: es wird besser

25. November 2015 20:41

Die eingebaute App “Software” – so eine Art App-Shop – funktioniert inzwischen anscheinend auch ganz gut.
Bisher hab ich in Fedora immer im Terminal mit dnf update aktualisieren müssen, da “Software” einfach gar nix gemacht hat, außer zu behaupten, alles wäre aktuell – sogar nach einem manuell aufgerufenen Refresh.

Nun hab ich schon seit einiger Zeit im Sperrbildschirm Mitteilungen von “Software” gesehen, aber nicht gewusst, was ich damit machen soll.
Dann hab ich irgendwann mal gegoogelt, und siehe da, unter der Uhzeit oben Mitte auf dem Gnome-Desktop verbirgt sich eine Art Mitteilungszentrum à la Mac OS X.
Wie ja überhaupt sehr viel von Gnome beim Mac abgeschaut ist, nur leider meist brutal vereinfacht, zu brutal nämlich…
Na gut, also jetzt weiß ich das, und “Software” findet neuerdings wirklich Updates, auch für’s System, und lädt die sogar selbstständig herunter.
Das einzig Blöde ist, dass es dann zum Einspielen derselben immer einen Neustart verlangt. Das riecht mir zuviel nach Windows95, das sollten sie sich nochmal überlegen.
Auf einem Rechner, auf dem nur Fedora installiert ist, mag das noch erträglich sein, bei den sehr kurzen Boot-Zeiten mit systemd.
Aber für Multiboot-Installationen (bei mir openSUSE, Ubuntu und eben Fedora) ist das extrem lästig.
Vielleicht in Fedora 24?

24. November 2015

Apple Watch

24. November 2015 19:09

Am 25.9.15 kam die Apple Watch offiziell nach Österreich, und meine Frau hat sich die kleinere gleich gekauft beim lokalen Apple-Händler.

Apple Watch und Omega Constellation
Die zarte Apple Watch und die bullige Omega.
(Die Omega Constellation Megaquartz 2.4MHz hab ich von meinem Vater geerbt, der sie 1974 als “genaueste Armbanduhr der Welt” gekauft hat, und die heute so 5.000€ wert wäre, wenn sie nicht so verkratzt wäre.)

Ich wollte die größere Apple Watch, die war aber im Laden nicht vorrätig, da hab ich sie mir am 26.9. abends online bei Apple bestellt,. Am 29.9. war sie schon bei mir. Puh!
Viele Leute lästern über die Apple Watch: was soll das, wofür soll das gut sein, viel zu teuer, überflüssig etc. etc.
Schon nach wenigen Tagen war ich überzeugt, das richtige Spielzeug gekauft zu haben. Es macht einfach Spaß, alles, was sie kann, und das ist doch ganz schön viel.
Das Updaten von 1.1 auf 2.0 vom watchOS war zwar reichlich langwierig und umständlich, aber alles andere ist auf der Watch wirklich gut durchdacht, funktionell, und macht sehr sehr viel Spaß.
Ich kann auch den Preis beim besten Willen nicht wirklich zu teuer finden. 450€ ist zwar mehr als eine Billiguhr, aber eine gute Markenuhr kostet ein Mehrfaches, bleibt zwar länger aktuell, kann aber nix, fast nix, außer eben die Zeit anzuzeigen, und selbst in dem Punkt ist die Apple Watch besser: immer genau wie eine Funkuhr, aber dazu weiß sie selbst welche Zeitzone gerade gefragt ist, und bekommt über die Vernetzung auch die ziemlich häufigen Änderungen an den internationalen DST-Zeitzonen-Regelungen mit. Das kann nicht mal meine Casio-Funkuhr.
Häufig wird auch über die kurze Batterielaufzeit geschimpft. Kann ich auch nicht nachvollziehen, nachts kommen die Apple-Devices alle an die Ladestation: iPad, iPhone, und eben die Watch. Letztere dann mit der Zusatzfunktion “Nachttischwecker”. Was soll daran schlecht sein?
Und den Tag hält sie sicher durch. Zuerst hab ich mir die Batterieanzeige in jedes Zifferblatt konfiguriert, inzwischen hab ich das wieder durch wichtigere Komplikationen ersetzt. Denn die Uhr hat am Abend beim Beginn des Aufladens immer über 60%, meistens über 70%. Das brauche ich mir wirklich nicht den ganzen Tag anzuschauen, da gibt es interessantere Infos.

3. November 2015

Fedora 23

3. November 2015 22:36

Noch ein fettes Update.
Heute kam Fedora 23 heraus, zumindest habe ich heute davon erfahren. Außer Neuinstallation kann man das auch einfach updaten, und das hab ich gemacht.
Mit der offiziellen Anleitung unter Updaten mit dnf.
Sehr gut, lief alles glatt durch, obwohl es bei 1,6 GB Downloadgröße doch eine gewisse Menge Geduld gebraucht hat.
Nun hab ich die neueste Linux-Systemsoftware, und wieder läuft es nur mit Wayland rund auf meinem etwas älteren Linux-Notebook Tuxedo 1302.
Aber der alte Fehler, dass man aus Firefox nichts herauskopieren konnte, ist endlich behoben. Somit bin ich mit Wayland ganz zufrieden.
Wenn ich ohne Wayland, nur per X11, reingehe, funktioniert soweit auch alles, nur Deckel-zu-Deckel-auf, das haut nicht hin. Und ohne das kann ich als alter PowerBook/MacBook-User nicht auskommen.
Ansonsten muss ich noch anmerken, dass ich die letzten Monate mit Fedora 22 einiges gemacht habe und weiter keine Probleme hatte, außer eben dem Nichtfunktionieren vom Herauskopieren von Anleitungen aus dem Browser, schon eine heftige Einschränkung.
Gut, dass das Problem gelöst ist.

ownCloud 8.2 – großes Update

3. November 2015 22:21

Gestern ging unsere ownCloud nicht mehr, dh die Clients zeigten keine Verbindung.
Dann ist es immer gut, mal mit dem Browser über die Weboberfläche reinzugehen.
Und da stand: Maintenance-Mode, informiere den Sysadmin!
Der Sysadmin bin aber ich… ach ja.
Nachlesen auf der ownCloud-Website ergab, man solle den Maintanance Mode mit dem kryptischen Befehl occ abschalten, und danach das eigentliche Update anstoßen.
Was im Quick-Guide nicht stand, sondern irgendwo anders: man muss im richtigen Verzeichnis sein, damit der Befehl funktioniert.
Also so:
$ cd /var/www/owncloud/
$ sudo -u www-data php occ maintenance:mode --off

Danach stand im Browserfenster, man solle den Update starten, der lief auch brav durch. Damit hatte ich ownCloud 8.1.3 auf 8.1.4 aktualisiert. Toll.
Und was ist mit ownCloud 8.2?
Da muss man erst mal die Repositories ändern, wie sie in /etc/apt/ eingetragen sind. Zum Glück braucht man das nicht per Hand machen, sondern es gibt 5 Kommandozeilenbefehle (witzigerweise unter “Download” versteckt auf ownCloud.org), die man der Reihe nach ins Terminal pasten kann.
Nachher ist ownCloud zwar installiert, aber wieder im Maintanance Mode, also alle die Schritte von oben nochmal… auch gut.
Und nun läuft auf meinem Raspberry Pi 2 die neueste ownCloud 8.2.

Leider muss ich bald nochmal von vorne anfangen, sobald es das neue Raspbian in Headless-Version gibt.
Mir wird schon nicht fad werden…

23. September 2015

IoT (2) – WebIOPi auf Raspberry Pi

23. September 2015 22:55

Mit der iOS-App von Weaved kommt man auch direkt auf die Oberfläche von WebIOPi, einem IoT-Framework für den Raspberry Pi.
Standard ist die Anzeige des kompletten GPIO-Verbinders auf dem Raspi, als einfache graphische Darstellung, in der man interaktiv über den Browser bestimmte GPIOs als Output festlegen kann und sogar die Werte festlegen kann, die der Raspi dort ausgibt. Zudem sieht man den Zustand der Inputs, alles etwa einmal pro Sekunde aktualisiert. Sehr praktisch zum Testen.
webiopi IoT framework
Über Konfig-Dateien, HTML- und Pythondateien kann man das dann beliebig anpassen, das habe ich noch nicht probiert. Alles sehr spannend. Besonders weil es dank Weaved.com dann auch über das Internet funktioniert.

22. September 2015

IoT – Internet of Things

22. September 2015 22:27

Die letzten Wochen hab ich einiges mit meinem alten Raspberry Pi gemacht. (Der neue Raspi 2 arbeitet ja brav als ownCloud-Server.)
Der alte bekam zwei Leuchtdioden als Outputs und einen LDR (lichtempfindlichen Widerstand) als Input angehängt. Ein einfaches Python-Programm lässt nun die blaue LED blinken, und wenn es hell ist, auch die grüne, zeitlich versetzt.
Über eine SSH-Verbindung kann ich mit jedem Mac oder Linux oder iOS device nachschauen, ob es hell oder dunkel ist in der Ruine.
Dank Weaved.com und ihrem Gratis-Service (für Lernzwecke gedacht) kann ich das nicht nur im lokalen Netz, sondern von irgendeinem Internetzugang aus machen. Und zwar ohne dynamische IP, ohne Port-Forwarding oder ähnliche Umstände und Sicherheitslöcher.
Seit heute nun geht auch WebIOPi über lokales Netz und auch Internet, und zwar viel bequemer als per SSH, und mit graphischer Oberfläche.
Per SSH kann man 30 min drinbleiben, per WebIOPi 5 min, bei dem Gratis-Account. Mehr Zeit als genug zum Testen und Vorführen, danach muss man eben neu einloggen, kein Problem. (Wer längere Verbindungszeiten braucht, muss halt den – bezahlbaren – Pro-Account kaufen.)
Das allerbeste aber ist das Notification-Feature:
Immer, wenn es hell wird oder dunkel im Haus, bekomme ich eine iOS-typische Benachrichtigung (”Mitteilung” in Apple-Sprache) auf mein iPad, egal wie und wo das im Internet hängt.
Also in meiner Abwesenheit besser keinen Schatten werfen und nachts kein Licht verwenden… sonst krieg ich das mit.
Viele Anleitungen und Anregungen dazu fand ich im MagPi Magazin, vor allem Hefte 9 und 30.

29. Juni 2015

Fedora und ich – eine Hassliebe

29. Juni 2015 23:47

Mit Fedora bin ich noch nie so richtig zurecht gekommen.
Wenn es mal soweit war, dass es funktionierte, kam ein paar Tage oder Wochen später die Ernüchterung, und wieder war es futsch, mehr oder weniger.
Für mich ist ein System, bei dem ich beim Herunterfahren mit Crash rechnen muss, nicht gut, und wenn ich den Deckel des Notebook nicht zumachen kann, um es schlafen zu schicken, und mich darauf verlassen kann, dass es wieder korrekt aufwacht, dann bleib ich lieber bei den bewährten: Mac OS X, Ununtu und openSUSE haben damit seit vielen vielen Jahren keine Probleme.
Nun aber wieder Fedora.
Ich kann es ja nicht lassen, probiere es immer wieder aus. Immerhin ist es in USA die beliebteste Distribution.
Also, Fedora 22, sieht gut aus, aber: Deckel-zu-Deckel-auf geht nicht, und beim Herunterfahren oder Abmelden jedesmals (ja, immer!) ein Totalcrash.
So nicht.
Heute bin ich auf die Idee gekommen, im Anmeldebildschirm mal auf Wayland umzuschalten.
Und siehe da: ohne den alten, aber bewährten X11-Client geht zumindest Herunterfahren ohne Probleme, auch Abmelden/Neuanmelden.
Sogar Deckel-zu-Deckel-auf geht – ich hab es aber nur einmal probiert.
Wayland, das angeblich noch nicht so richtig serienreif ist, besser als X11?
Zumindest bei meinem Notebook (DX1302 von Tuxedo) auf jeden Fall!
Jetzt werde ich es eine Zeit lang testen. Ob es sich bewährt.
Ich bin gespannt!

22. Juni 2015

GoPro Hero 4 silver – Update Probleme lösen

22. Juni 2015 17:27

Meine bewährte GoPro Hero 3 silver liegt seit Mai auf dem Grund des Atlantik – da hab ich dem Kopfgurt wohl zuviel zugemutet in der Brandung.

Nun bekam ich – Dank an den großzügigen Spender – eine Hero 4 silver als Ersatz – geschenkt! Super.

Die kam mit der Firmware 1.00.00, aktuell ist aber 2.00.00. Da heißt es updaten.
Es gibt (soweit mir bekannt) 4 Wege zum Update:

1. über Browser (GoPro über USB an Mac anschließen, dann die Update-Seite von GoPro benutzen).
Das mag ich nicht, da muss man ein bestimmtes Java installieren, sehr mühsam und voller Sicherheitslöcher.

2. über die Mac-App “GoPro Studio”.
Das klingt sympathisch, aber leider, es hat nicht funktioniert. Zwar meldet das Programm beim Anstecken der GoPro nach einigen Sekunden, dass es die Version 2.00.00 gibt, während auf der Kamera nur Version 1.00.00 installiert sei – also alles korrekt – und es lädt die Firmware auch brav herunter vom gopro.com, aber dann meldet es “Uploading Files to Camera” oder so ähnlich, und das stundenlang.
Glücklicherweise geht die bestehende Firmware dadurch nicht kaputt, die Hero funktioniert auch wenn ich das dann abbreche, was man eigentlich nicht tun darf.
Nix kaputt, aber auch kein Update. Beim Booten erscheint die Firmware-Version kurz auf dem kleinen Display, und bleibt beharrlich auf 1.00.00.
So also auch nicht. (Man findet leicht andere Hero 4 silver User, die dasselbe Problem haben, und keine Lösung.)

3. über die iOS App GoPro
Noch sympathischer: das ist der drahtlose Weg, nix USB, nix Kabel.
Einfach die GoPro mit der App auf dem iPad koppeln, und laufen lassen.
Dann das iPad wieder mit dem Internet verbinden, dann lädt laut Anleitung das iDevice das Update aus dem Internet, und beim nächsten Koppeln des iPads mit der Hero bietet die App dann an, die Cam zu updaten. Klingt sehr genial, hat nur einen kleinen Nachteil: funktioniert nicht. Nämlich: überhaupt nicht. Die App merkt bei mir keineswegs, dass ein Update ansteht. Es tut sich schlicht – nix!
So also auch nicht.

4. manuelles Update
Das ging ja wohl schon immer, von der ältesten GoPro weg.
Das geht so: Von http://gopro.com nach Zwangsregistrierung (na ja, ist auszuhalten) die Datei update.zip herunterladen.
Die muss man dann entzippen, dazu reicht auf Mac OS X ein Doppelklick, und den entstehenden Ordner muss man auf die Speicherkarte der GoPro ins Wurzelverzeichnis kopieren.
Einfach genug und DAU-kompatibel beschrieben auf der GoPro-Update Seite.
Ich wollte das aber mit Linux machen, nur mein verlässliches openSUSE kann out-of-the-box das von GoPro bei 64GB-Karten verwendete Dateisystem EXFAT nicht lesen geschweige denn schreiben.
Da habe ich es mit meinem neuesten Linux probiert, dem gerade installierten Fedora 22. Fehlanzeige.
Dort habe ich im Firefox mal gesucht nach “Fedora exfat support” und eine RPM gefunden, die hieß ‘fuse-exfat…-…-….rpm’. Die für Fedora 64bit passende habe ich angeklickt und schon wurde sie installiert, und dann konnte ich den Ordner “update” auf die Speicherkarte kopieren. So hat Fedora gleich mal was gutes gemacht, und als ich die Speicherkarte in die GoPro gesteckt habe und diese eingeschaltet habe, hat sie mit viel Gepiepse und viel Geblinke brav auf Firmware 2.00.00 aufgerüstet.
Jetzt ist die Hero 4 silver auf dem neuesten Stand.

Fedora – nicht meins

22. Juni 2015 17:03

Seit ewigen Zeiten probiere ich es immer mal wieder mit Fedora. Aber so ganz haut das nie hin bei mir.
Zuletzt Fedora 21, nach der Installation ging vieles nicht so, wie es sollte, nach etlichen Updates lief es ganz fein.
Bis es dann plötzlich wieder aus war mit der Herrlichkeit, nach einem weiteren Routine-Update war kein WLAN mehr erreichbar.
Heute habe ich Fedora 22 Workstation per USB-Stick auf mein Notebook gespielt – mitten in der Einrichtung der Festplattenpartitionierung blieb der Installer Barracuda hängen. Nett.
Beim zweiten Versuch, diesmal ohne Volume-Verschlüsselung einzustellen, lief es durch, und startete auch.
Aber es läuft noch lange nicht rund: Deckel-zu-Deckel-auf resultiert in Absturz, ebenso Bildschirm sperren-entsperren. Und ausschalten lässt es sich auch gar nicht, weder über Menü noch mit dem altbewährten Befehl ’shutdown -h now’ als root. Ach ja.
Immerhin kann ich diesen Blogeintrag in Fedora schreiben… und ich konnte meine GoPro manuell updaten. Dazu im nächsten Beitrag mehr.

4. März 2015

ownCloud 8 – Raspberry Pi 2 Model B

4. März 2015 1:23

Mein Raspberry Pi 2 kam und war dann doch nicht so kompatibel: Mein altes Gehäuse passt nicht mehr, da die Stromzuführbuchse (Micro-USB) an einer anderen Stelle, sogar einer anderen Seite der Platine sitzt.
Außerdem konnte ich meine 32 GB SD-Card nicht weiternutzen: der Pi 2 braucht eine Micro-SD-Card. Ach ja.
Also noch schnell eine solche Daumennagelkarte geholt, und los gings.
Mit dem berüchtigten dd-Befehl in Linux war das System schnell aufgespielt. Dann rein in den kleinen Pi und den an Strom und Ethernet angeschlossen – fertig.
Nun die Software.
Vor allem soll ja ownCloud gut drauf laufen, dafür wollte ich das schnellere Teil ja haben.
MySQL, Apache2, ownCloud 8, das kann man alles ganz normal installieren.per apt-get, nur für ownCloud muss man vorher das eigene Repository einrichten, was aber über das Script auf owncloud.org ganz leicht geht.
Vorteil: alle Software ist dann als dpkg-Paket installiert und wird vollautomatisch aktualisiert, mit dem passenden cron-Script natürlich.
Nur wenn ein neues Major-Release von ownCloud kommt, muss man es von Hand aufrufen (mit apt-get dist-upgrade).
Der neue Raspi soll “bis zu 6 mal schneller” sein, heißt es in den Medien.
Meine Erstsynchronisation von zB MacBook hat mit dem Raspi 1 so etwa 12 Stunden gedauert, mit dem Raspi 2 hat es eine Stunde gedauert.
Nicht schlecht, und vor allem fühlt sich die Oberfläche der GUI-Apps auf den Clients jetzt erträglich an, vorher ultra-zäh.
Das Upgrade hat sich also gelohnt.

4. Februar 2015

Kommerzielle Software :-(

4. Februar 2015 16:26

Hab heute für meinen Schwager ein Upgrade für eine bestehende (Avid-) Sibelius-Installation gemacht.
Dafür musste ich einen Account anlegen bei Avid,
die Seriennummer der laufenden Version (finden und) eingeben,
die Seriennummer der ursprünglichen Version (finden und) eingeben,
die SystemID von der Webseite abschreiben,
den Schlüssel von der Webseite abschreiben,
das Programm in Version 7.5 installieren von DVD,
auf “aktivieren” klicken,
SystemID eintippen,
Schlüssel eintippen,
warten bis das in dem eigens gestarteten Aktivierungsprogramm dann durch war (etwa 5 Minuten),
dann noch ein paar Mal okay und nicht registrieren und
dann war es überstanden.
(Dafür muss man fast noch dankbar sein, denn bei Version 5 damals haben wir aktiven Support gebraucht, um das hinzukriegen. Was für ein Sumpf.)
Nachher erst meldete Sibelius, es gäbe ein Update auf 7.5.1 – das haben wir erst mal auf nächste Woche vertagt…

Meine Güte!
Da weiß man wieder mal, wofür Open Source gut ist ;-)
Und mit dieser unmöglichen Prozedur werden die braven, zahlenden Kunden gequält – wer eine Raubkopie verwendet, spart sich den ganzen Mist. Das sollte so eine Softwarefirma mal bedenken, aber es wurde schon so oft bemängelt, und es hat sich nix gebessert.
Keine Hoffnung – außer: Umstieg auf freie Software.

2. Februar 2015

Raspberry Pi 2

2. Februar 2015 16:08

Gestern erschienen: Der Nachfolger des feinen, kleinen Raspberry Pi.
Er heißt Raspberry Pi 2, genauer Raspberry Pi 2 Model B, und ist voll kompatibel zum Raspberry Pi Model B +.

Da meine ownCloud zwar sehr praktisch ist hier für die Synchronisation und zentrale Speicherung von Dateien, aber schneckenlangsam, ist das ja sehr verlockend. Rund 6-fache Rechenleistung, da doppelt soviel RAM und 4 Kerne statt nur einem, und sonst alles gleich: Das müsste die vielen Apache-Prozesse, die ownCloud ständig parallel startet, doch gewaltig beschleunigen.
Das die Graphik-Einheit unverändert bleibt, stört mich gar nicht, da ich die ja nicht benutze.

9. Oktober 2014

openSUSE 13.2 ?

9. Oktober 2014 12:18

Gestern kam ein Riesenupdate für openSUSE 13.2Beta1.
Normalerweise kommen so 10-20 Pakete bei den Updates, manchmal auch 30 oder 40.
Diesmal über 1.700!
Dementsprechend lange hat das gedauert, und ich war natürlich nicht in der Lage, diese lange Liste zu kontrollieren, ob ich das wirklich alles haben will.
Dazu musste ich “Lizenzbedingungen” abnicken, aber nicht für Flash, sondern für openSUSE. Das kam mir schon merkwürdig vor, und rein zufällig entdeckte ich ein Paket “openSUSE Produkt” und eines für Yast-Branding openSUSE…
In mir keimte ein Verdacht auf: Sollte das ganze womöglich der fließende Übergang von Beta auf die Vollversion 13.2 sein?
Schnell auf opensuse.org nachgeschaut, aber da stand immer noch “nur noch 27 Tage” bis zum Release. Und keine Bemerkung über evtl. Golden Master Vorabveröffentlichung oder so was.
Als die Installation nach Stunden endlich fertig war, sah ich im KDE Informationszentrum nach:
Betriebssystem openSUSE 13.2. mit noch etlichen Ziffern (Buildnummer?) hinten dran. Kein Wort mehr von Beta.

Was genau machen die in den nächsten vier Wochen noch daran?

Die Problemchen, die ich mit der Beta hatte, nämlich Instabilität und Fensterhelligkeitsverstellung mit Funktionstasten, sind anscheinden behoben, obwohl ich zur Stabilität natürlich erst nach ein paar Wochen ein aussagekräftiges Statement machen kann.
Macht wirklich Freude, diese Version, auf meinem Tuxedo Notebook.

[Update] Gerade habe ich diesen Artikel gefunden, demnach handelt es sich um die Version 13.2RC1, was allerdings nirgends in dem System so steht, zumindest habe ich es nicht gefunden… [/Update]

3. Oktober 2014

13.2 Beta mixed impressions

3. Oktober 2014 12:18

Gestern hab ich noch die richtige Einstellung für “natürliches” Scrollen entdeckt in KDE, die haben das unter “Maus” und Mausrad versteckt. So ein Unsinn, das braucht man ja hauptsächlich für das Touchpad.
Weniger schön: die 13.2 Beta ist bei mir nicht stabil.
Nahezu reproduzierbar stürzt das System (der ganze Computer) hoffnungslos ab, wenige Minuten nach dem Einloggen in die graphische Oberfläche (bei mir KDE).
Gestern hat ein erneutes Hochfahren geholfen, heute nicht mehr, ich muss dann im “Wiederherstellungsmode” starten. Dann aber geht es zuverlässig.
Ich weiß gar nicht, was in diesem Mode anders ist, sichtbare Unterschiede kann ich nicht ausmachen. Aber blöd ist es schon, ich muss beim Hochfahren also immer dran denken, nicht den Default-Eintrag im Grub2 durchzulassen, sondern auf den Wiederherstellungsmode umzuschalten. Lästig.
Wer kann mir sagen, was das Besondere dieses Modus ist?
ownCloud funktioniert inzwischen klaglos, ob das an dem Client-Update liegt, das gestern abend noch hereinkam?

openSUSE 13.2 Beta Screenshot

openSUSE 13.2 Beta Screenshot

2. Oktober 2014

openSUSE 13.2 Beta

2. Oktober 2014 13:19

Das mach ich sonst nie, hab mir die Beta von openSUSE 13.2 geholt und installiert.
Das lief nicht ganz rund, zweimal fiel ich aus der schönen Oberfläche in eine altmodische, um ein Problem zu beheben, konnte danach aber jedesmal wieder ohne Reboot in der begonnen Installation weitermachen, und letzlich hatte ich doch das neues System auf der Platte.
Sieht gut aus, aber im Detail habe ich noch Probleme, zB lässt sich der ownCloud-Client nicht konfigurieren, und ähnliche Kleinigkeiten. Und ich kann die Einstellung für die Umkehrung der Scrollrichtung (”natürliches Scrollen”) nicht finden, halbwegs wichtig am Norebook mit Touchpad.
Insgesamt aber ein gutes Stück weiter, das ganz Projekt, Glückwunsch!

ShellShock manuell fixen

2. Oktober 2014 13:14

Na, das ging ja dann doch schneller als gedacht, bis Apple ein Update für die ersten Bash-Lücken zur Verfügung gestellt hat. Allerdings muss man das händisch installieren.

Anleitungen findet man in diesem heise.de-Artikel.

26. September 2014

ShellShock woes

26. September 2014 23:40

Nach dem Heartbleed-Desaster nun das Bash-Desaster, genannt ShellShock.

Ist ja einerseits gut, dass der uralte Programmcode nun endlich mal durchgeschaut wird, andererseits schon sehr lästig, dass die Updates so zitzelweise daherkommen.
Aber da die Lücke schon systematisch ausgenutzt wird, ist das wohl notwendig, jedes Unterproblemchen so schnell wie möglich zu fixen.
Mir wäre sonst aber auch nicht langweilig…

Schlimmer: Apple hat noch gar nix anzubieten. Was machen die so lange?

25. September 2014

Distributionen und Tempo der Sicherheits-Updates

25. September 2014 12:14

Da hat die bash, die meistgenutzte Shell in allen Unix-ähnlichen Systemen, einen schweren Sicherheitsfehler. Die Meldungen überschlagen sich.
Auf heise.de erschien die Meldung gestern (Mittwoch) spätnachmittags.
Die drei von mir benutzten Distributionen waren alle anfällig, wie folgender Einzeiler (der angeblich von RedHat stammt) zeigt:
> env x=’() { :;}; echo vulnerable’ bash -c “echo this is a test”
wenn dieser Befehl (u.a.) “vulnerable” ausgibt, ist die benutzte bash betroffen.

Schon wenige Stunden später hat mein Ubuntu das Update eingespielt.
Bei Raspbian, der von Debian abgeleiteten Distribution auf meinem Raspberry Pi, dauerte es bis in die Nachtstunden, bis das Update irgendwann nach Mitternacht erschien. Bevor ich ins Bett ging, war es noch nicht da, am Morgen war es schon gefixt, von meinem nächtlich um 2 Uhr per cron durchgeführten täglichen automatischen Update.
Erst heute Morgen bekam ich es für openSUSE. Immer noch innerhalb weniger als 12 Stunden nach der heise.de-Meldung, wie zeitnah wiederum diese an der Originalveröffentlichung war kann ich natürlich nicht sagen.

Insgesamt also sehr schnell, völlig anders, als was diese Untersuchungen über die Updategeschwindigkeit von diversen Linux-Distris gegen Windows vor ein paar Jahren suggeriert hatten (mit Responsezeiten von Wochen bis Monaten). Hab ich mir immer gedacht, dass die Studien damals völliger Quatsch waren.

23. September 2014

iOS 8 Update – Wunder der Technik

23. September 2014 11:02

Die letzten Tage habe ich unsere 4 iDevices auf iOS 8 aktualisiert.
Klingt einfach?
Jedes der 4 Systeme (2 iPad mini, 1 iPhone 5, 1 iPhone 5s) hat sich anders verhalten.
Das liegt auch an mir, da ich das erste in der Reihe unbedingt über WLAN, also Internet direkt und ohne iTunes, updaten wollte. Das war sehr mühsam, weil ich dazu 5,6 GB Platz machen musste auf dem knappen 16 GB Speicher meines iPhone 5s. Als es dann endlich durch war (der Download dauerte ewig, die Installation war blitzschnell) musste ich noch die Ortungsdienste reaktivieren und dann war es wirklich fertig.
Mein iPad hab ich über iTunes auf ver 8 gebracht, das mag ich nicht, USB-Kabel ist so was von gestern, aber eigentlich hat das noch viel einfacher funktioniert… muss ich zugeben.
Dann das iPhone 5: da habe ich an irgendeiner Stelle im Prozess, ich glaube beim reboot ins neue System, einen Code eingeben sollen. Einen 4-stelligen Sicherheitscode. Den hatte ich aber nicht. Ersatzweise hab ich einen üblichen Code getippt, darauf hin kam sofort wieder die Aufforderung, einen Sicherheitscode einzutippen, diesmal einen 6-stelligen. So was war früher auch mal vorgekommen, damals hatte ich den Code aufgeschrieben. Ich wollte ihn grad suchen, da piepst es, es kommt eine SMS von Apple, mit dem 6-stelligen Sicherheitscode. Den wollte ich nun kopieren und einsetzen, aber oh Wunder, das passierte von selbst, vor meinen Augen wechselte die App zurück zur Sicherheitscodeeingabe, und die schloss sich, alles fertig. Seltsam.
Und beim zweiten iPad? Auch da erschien die Aufforderung, den Sicherheitscode einzugeben, ich wollte ihn schon suchen, da piepste das Handy, und der – neue – Sicherheitscode kam an. Aha, also ist das ein Einmalcode, wird immer neu zugeschickt, okay. War mir nicht so richtig klar bisher.
Und da fiel mir ein, was ich mal über die 2-Faktor-Authorisierung gelesen hatte. Also hat meine Frau die, ich aber nicht.
Später ging ich in die iCloud-Accountverwaltung (kann man zB über iTunes/Store/Mein Konto bequem reinkommen) und wollte dort die 2-Faktor-Auth. für meinen Account aktivieren. Das ließ Apple aber gar nicht zu, zuerst musste ich ein neues, sichereres Passwort definieren. Ja, stimmt, mein altes war nicht gar so toll.
Nun werde ich in Zukunft bei Änderungen an meinem iCloud-Zeugs wohl auch einen 6-stelligen Sicherheitscode zugesmst bekommen… (zum Glück hab ich mein Handy fast immer bei mir. Sonst wäre das blöd.)
Letztens Endes verdanke ich diese neue Sicherheit vermutlich der amerikanischen Promi-Nacktbilderaffäre.
So hat doch alles was Gutes…