5. März 2010
5. März 2010 21:46
Jetzt habe ich mein N900 einen guten Monat, und möchte das feine Gerät auf keinen Fall mehr missen.
Ein paar Problemchen gibt es noch, ein paar sind von den Firmware Updates behoben worden. Hoffentlich kommt bald PR 1.2.
Ein hartnäckiges Problem ist das Synchronisieren von Kalender und Kontakten mit iSync. Das Plugin kann nicht alles, aber alles Wichtige. Trotzdem passiert es alle paar Tage, dass es einfach nicht geht, der Mac meint dann, das N900 oder sein Bluetooth wäre nicht eingeschaltet. Es hilft dann gar nichts, mit dem Bluetooth auf dem N900 herumzuspielen, oder gar das N900 neu zu starten: Die einzige Art, das Problem zu beheben, die ich bisher kannte, war: Den Mac neu starten.
Gerade eben hab ich mal was Anderes probiert: ich hab nach Prozessen gesucht, die mit “blue” anfangen. Auf dem Mac natürlich.
Ah ja, da gibt es den Prozess “blued”. Ob der mit Bluetooth zu tun hat? Ich hab ihn abgeschossen, er hat sich sofort selbst neu gestartet. Und siehe da, iSync konnte anschließend wieder über Bluetooth das N900 synchronisieren.
Glück oder System?
Bin schon gepannt auf das nächste Mal…
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1. März 2010
1. März 2010 23:12
eine email schreiben – dazwischen einen Link im Web suchen und kopieren und in den Mailtext einsetzen – ein Foto machen – dieses Bild und ein älteres in der Fotos App bearbeiten und verkleinern und in die Mail einfügen – die Mail abschicken – das neue Foto auf Flickr uploaden – während all dem zeichnet eCoach Strecke, Geschwindigkeit und Höhenprofil auf – auf gleichzeitiges Musikhören habe ich derweil schlicht vergessen…
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23. Februar 2010
23. Februar 2010 18:23
an der Haltestelle stehen, eine email beantworten…
die Bim kommt, einsteigen, kopfhörer einstecken und Musik starten…
da kommt die Kontrolleurin, will den Fahrschein sehen
der ist in einer SMS, also zu “Gespräche” (seltsamer Name) wechseln, die SMS suchen “Moment bitte, habs gleich…”
sie lächelt, und schon zeige ich ihr die Fahrschein-SMS
ich dreh die Musik lauter
derweil zeichnet eCoach die Strecke samt Geschwindigkeitsprofil auf – die Karte kann ich gleich anschauen oder in Ruhe zuhause
und das Schrittzähler Widget ruht sich aus bis ich aussteigen werde
============ alles mit N900 Maemo ==============
oder auf dem Klo sitzen, derweil per Skype mit der Schwiegertochter chatten, und sich wundern, warum im Internetradio gar keine österreichischen Sender drin sind 
da müsste man mal im Internet schauen… ach halt! Das Web ist ja auch drin, natürlich, also in die Suchzeile eingeben
“radio fro stream” und nach 3 Sekunden antwortet Google 
gleich als allererstes mit einem Link, der die beiden Ogg Vorbis Internetradio-Links anbietet
ich kopiere den Link mit 64kBit/s heraus, setze ihn im Internetradio als Lesezeichen ein
die Verbindung wird aufgebaut 
aber leider, das Format kann die App Mediaplayer nicht 
auch kein Problem, Programmmanager gestartet, Ogg-Support angeklickt, wird downgeloadet und installiert
nach einer Minute habe ich Radio Fro laufen – mit dem freien Ogg-Format 
============ alles mit N900 Maemo ==============
nach dem Frühstück ein Blick auf das N900 (Handy darf man dazu nicht sagen – das ist ein Linux-Computer!)
da leuchtet gelb im Statusbereich die Update-Ankündigung auf PR1.1.1
ich lasse sie laden und installieren
das N900 beendet den Update mit einem Neustart
kurz nach der PIN-Code Eingabe ertönt der Klingelton
noch bevor der Desktop fertig aufgebaut ist
erscheint blockhaft die Telefon-App und das Icon der Anrufenden
ich drücke auf Annehmen, der Knopf ist noch nicht mal grün
wir reden ein paar Minuten
nach dem Auflegen erscheint der Desktop immer noch nicht vollständig
hat das Telefonat die after-reboot-Skripte gestört? Hab ich mein N900 gebrickt?
ich mach einen weiteren Neustart, und alles ist bestens in Ordnung
============ alles mit N900 Maemo ==============
Da gibt es eine Leuchtdiode am N900, die leuchtet ab und zu weiß auf wenn das Gerät eingeschaltet ist, und blinkt gelb beim Laden des Akkus, leuchtet grün bei fertig aufgeladenem Akku, und blinkt doppelt blau wenn eine email, eine Chat-Nachricht oder eine SMS angekommen ist.
Das habe ich in einer typischen Linux-Konfigurationsdatei ändern können:
Jetzt blinkt email dreifach langsamer blau, SMS blinkt rot, und Skype blinkt pink. Ein entgangener Anruf blinkt jetzt cyan (türkis). Und dann gibt es da noch eine Benachrichtigung, keine Ahnung wann die kommt, die hab ich auf orange gestellt, aber ist noch nie gekommen. Egal.
Jedenfalls sehe ich jetzt auf einen Blick, was anliegt.
============ alles mit N900 Maemo ==============
Eine der genialen Bedienoberflächen-Neuerungen der letzten Jahre war Apple’s Exposé. Da werden alle offenen Fenster gleichzeitig, nebeneinander, verkleinert dargestellt. Ideal zum schnellen Wechseln von einem Programm oder Dokument in ein anderes.
Bei Maemo 5 ist vieles anders als bei Mac, Windows, Gnome oder KDE. Denn auf dem kleinen Bildschirm (mit immerhin 800×480 Pixeln) bekommt jedes Programm bzw. jedes offene Dokument den ganzen Bildschirm, sinnvollerweise. Wahlweise mit Menübar und div. Tools, oder überhaupt komplett Vollbild. Oben links kann man, wenn man Menüs und Tools aktiviert hat, jederzeit auf eine Art Exposé-Ansicht umschalten. Da werden, ganz wie beim Mac, alle offenen Programme/Fenster verkleinert nebeneinander dargestellt, und man kann durch einfaches Antippen in eines davon wechseln, oder auf den Desktop, wenn man daneben klickt. Auf dem Desktop gibt es vier mit rechts/links-Wischen zu erreichende Seiten, wo man u.a. Widgets platzieren kann, auch interaktive.
Die geniale Idee ist, dass man von einem Programm oder dem Desktop zu einem anderen immer über die “Exposé”-Ansicht wechselt, was einem schnell in Fleisch und Blut übergeht, und was Oberflächen mit Fensterrahmen, die sich verschieben und in der Größe verändern lassen, bald ziemlich alt aussehen lässt!
Zumindest für ein so kleines Gerät ist die Maemo Hildon-Desktop Lösung locker eine Generation fortschrittlicher.
============ alles mit N900 Maemo ==============
Ohne meine Kontakte und Termine zwischen Mac(s) und Handy (sic!) synchronisieren zu können, kann ich nicht mehr auskommen. Das hat damals mit dem SonyEricsson T610 angefangen, Ende 2002, dann hatte ich das Motorola RAZR v3, das Motorola Motokrzr, schließlich das Nokia 6120 und das Nokia N81. Alle ließen sich mit iSync synchronisieren, eine für mich absolut notwendige Funktionalität.
Im November hieß es dann, da sei ein Fehler in der “Firmware” (gemeint ist das Betriebssystem Maemo) des N900, was eine erfolgreiche Erstellung eines iSync-Plugins fürs N900 verhindere. Nach dem Auftauchen der Gerüchte über das bevorstehende große Firmwareupdate Mitte Januar hatte ich vom Warten genug. Ich orderte das N900 bei Amazon. Eine Stunde nachdem ich die Bestellung abgeschickt hatte, kam die Twittermeldung, ein erstes iSync-Plugin stehe zur Verfügung. Geniales Timing! Und es funktioniert. Nicht 100%ig, aber so wie ich es brauche. Sogar die Bildchen der Kontakte gehen mit. Fein fein!
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3. Februar 2010
3. Februar 2010 16:00
wieder mal die alten Probleme…
es ist eben nicht einfach, Kalender und Adressbuch richtig zu synchronisieren.
Mit dem Kauf des N900 wollte ich solange warten, bis 1. die österr. “Drei”-SIM-Karten offiziell unterstützt wurden, was dann Mitte Januar mit dem Firmwarerelease PR1.1 der Fall war, und 2. bis das iSync-Problem gelöst war.
Letzteres dauerte mir dann doch zu lange, ich habe mir das N900 bestellt, und eine Stunde, nachdem meine Bestellung raus war, wurde hier das Erscheinen einer ersten Version des heiß ersehnten iSync-Plugins angekündigt – Glück gehabt!
Nun hab ich mein N900 und kenn mich schon ein bissel aus, und da habe ich gestern das iSync-Plugin installiert. Allein, es wollte nicht… Ich habe immer wieder versucht, das als Voraussetzung nötige Dial-Up-Networking hinzukriegen, aber mein Mac hat sich geweigert. Komischerweise, spät am Abend, hat es dann ganz von selbst synchronisiert, tztztz, iSync hat sich selbst gestartet und das Syncen ist sogar durchgelaufen, inzwischen schon etliche Male, und es funktioniert.
Jedenfalls so wie es angekündigt ist an o.a. Stelle, denn alles kann das Plugin noch nicht. Aber das kann ja noch werden, die Entwickler-Community ist fleißig dabei.
Da weiß man, wofür Open Source gut ist. Nokia liegt nicht sehr viel an Apple Usern, obwohl ich lobend anerkennen muss, dass sie zumindest für die Serie60 Handys die letzten Jahre relativ fleißig waren mit dem Bereitstellen von iSync Plugins. Aber das geht ja auch leicht. Das Maemo-Betriebssystem ist aber was ganz anderes als das Symbian, und da ist die freie Szene gefragt… Danke an die genialen Hacker!
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2. Februar 2010
2. Februar 2010 19:23
Das Netzwerk-Hacker-Programm nmap, das von Trinity in dem Film Matrix verwendet worden war (ich glaub im Teil 2), läuft auch prima auf dem Linux-basierten Maemo-Gerät N900 von Nokia:

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2. Februar 2010 19:18
Jetzt hab ich endlich das neue Spielzeug bekommen: Nein, das ist kein Handy.
Das N900 ist eher ein Hosentaschen-Computer, der auf Linux läuft. Ein echt mobiler Pinguin. Die Distribution heißt Maemo, gibt es schon länger.
Abgesehen davon, dass das Gerät eine schicke, moderne Touchscreen-Oberfläche hat, ähnlich wie Android, WebOS (Palm Pre), iPhone und Windows Mobile 6.5, kann man damit tatsächlich auch telefonieren, wenn man nichts besseres zu tun hat, daher wohl das Missverständnis, es sei ein Handy. Wie gesagt, man kann damit auch telefonieren, man kann ja auch mit einem LKW zum Einkaufen fahren.
Die Kamera ist überraschend gut, da hat sich einiges getan in letzter Zeit, auch die anderen Features sind nicht schlecht. Bluetooth, WLAN, UMTS, GPS, alles dabei. Sogar ein UKW-Sender für die Musikübertragung aufs Autoradio ist dabei. Und 32 GB fest eingebauter Speicherplatz.
Spannender als die Hardware ist die Software, und die ist 98% Open Source. Der Kernel ist Linux, wie gesagt, wenn auch nicht die neuste Version. Software installieren kann man Apple-ähnlich über den Nokia OviStore machen, aber auch Linux-typisch über einen App-Manager, der auch vorhandenes updaten kann oder deinstallieren. Ich habe mein N900 von Amazon bezogen, und dann gleich nach dem Einrichten der WLAN-Verbindung zwei Betriebssystemupdates bekommen, von 1.2009.42-11 auf 1.2009.44-1, dann das große Update auf 2.2009.51-1 (”PR1.1″). Letzteres hat viel gebracht.
Trotzdem fühlt sich manches im komplexen System noch wie eine Baustelle an. Ich habe mich jetzt zwei Tage intensiv damit befasst und noch lange nicht alles erkundet. Sehr vieles ist fein gelöst, manches klemmt noch ziemlich. Eine große Baustelle, das ganze, aber jetzt schon sehr sympathisch.
Computer-kundigen Leuten, insbesondere Linux-Fans, kann ich das Gerät nur empfehlen.
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18. Januar 2010
18. Januar 2010 19:04
wenn man ein virtuelles Ubuntu aktualisiert, kann es vorkommen, dass die graphische Oberfläche nicht mehr startet. Dann sitzt man vor einem schwarzen Bildschirm oder vor Pixelsalat.
Um das System zu reparieren, reicht normalerweise das Einspielen der aktuellen Gasterweiterungen, die zu der verwendeten Version von VirtualBox passen. Das muss man aber nun ohne graphische Oberfläche hinkriegen, ein Puzzlespiel.
Beim Anmeldebildschirm kann nach der Selektion des Benutzers die Tastenkombination alt-Z helfen, auf Terminal-Session (statt Gnome) umzuschalten.
Wenn man schon angemeldet ist, kann man mit fn-alt-cmd-F2 auf eine Zeichenkonsole wechseln.
Oder mit fn-alt-F2 die Befehlseingabe aufrufen (die man aber nicht sieht) und dann blind eintippen: sudo init 3
Dabei gilt: init 0 = ausschalten, init 3 = Terminalsession, init 6 = Neustart
Danach das Passwort und nochmal Enter.
Hat man ein Terminal erreicht, gibt man ein:
cd /media/cdrom0
sudo sh VBoxLinux...x86... (wobei ... für die Tab-Taste zur automatischen Ergänzung steht)
Nach der Installation der Module kann man neustarten mit:
sudo init 6
Danach sollte die Gnome-Oberfläche wieder erscheinen wie gewohnt.
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4. Dezember 2009
4. Dezember 2009 0:24
So, jetzt hat Google einen eigenen globalen Nameserver (DNS) zur IP Namensauflösung gestartet.
Und schon geht die Hatz wieder los. Google als DNS-Monopol? Schrecklich, dann können die ja absolut alles im Internet mitloggen und zuordnen usw. usw.
Die Ängste mögen berechtigt sein oder nicht, immerhin steht es jedem frei, diese DNS 8.8.8.8 und 8.8.4.4 zu benutzen oder eben nicht.
Aber ich finde es nicht schlecht, wenn ich bei einem exotischen Netzzugang zB in einer virtuellen Maschine, die auf meinem per zB UMTS in irgendeinem Hotel online gegangenen MacBook läuft, auf eine sicher funktionierende DNS-Adresse zugreifen kann. Muss ja keine Dauerlösung werden.
Sollen die ewigen Google-Kritiker doch eine freie Alternative auf die Beine stellen, das kann ja wohl nicht so schwer sein?
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23. November 2009
23. November 2009 16:12
meine Repositories-List in YAST2 scheint ziemlich durcheinandergeraten zu sein. Ich fühle mich dabei ganz unschuldig, habe in dem neuen System ein paar wenige Software-Pakete installiert, und nun streikt die ganze Softwareverwaltung mit YAST komplett.
Hier fand ich eine ganz gute Hilfe:
http://www.unixboard.de/vb3/showthread.php?t=44543
“hope that helps…”
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19. November 2009
19. November 2009 14:08
ein Screenshot von meinem openSUSE:

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18. November 2009
18. November 2009 14:42
Nach ein oder zwei Jahren Dunkelheit ist nun Licht am Ende es Suse-Tunnels erreicht: die neue openSUSE 11.2 ist das, was die Version 11.0 hätte sein sollen, nämlich endlich mal wieder eine richtig gute Linux-Distro mit weitgehend funktionierendem KDE.
Und was mir auch wichtig ist, ich gebe es zu, es funktioniert nicht nur sondern es sieht auch noch gut aus!
Schon die neue Ubuntu-Version 9.10 hat beim Design einen ziemlichen Sprung gemacht, der Splash und der Anmeldebildschirm sehen sogar exzellent aus, fast wie von Apple
. Leider kann der Gnome-Desktop dann die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen, obwohl sich auch da einiges getan hat. Aber das Innere der Fenster, insbesondere Menüs und Toolbars sehen doch nach wie vor recht altbacken aus.
Bei openSUSE geht die Modernisierung auch ins Innere, und dann gibt es da noch das Plasma-Dashboard. Natürlich voll von Apple abgekupfert, aber auch mit ein paar eigenen Ideen angereichert, fein fein!
Das Standardhintergrundbild für den Schreibtisch gefällt mir momentan noch so gut, dass ich es noch nicht durch eines meiner Lieblingsfotos ausgetauscht habe, das will was heißen.
Zu den vielen kleinen, aber wichtigen Verbesserungen gehört die bequeme Umschaltung von Netzwerkumgebungen, das konnte Gnome schon seit vielen Jahren, wenn auch in einer im Detail nicht sehr geglückten Dialogbox, wo man nie wusste, ob man erst unten Einstellungen definieren sollte und dann oben den Namen dafür festsetzen, oder umgekehrt, und es konnte leicht mal das Gegenteil von dem herauskommen, was beabsichtigt war. Aber einmal eingerichtet, war dann das Umschalten zwischen zB einer DHCP-Umgebung für unterwegs und einer Umgebung mit fixer IP-Adresse ein einziger Menübefehl. (Im neuen Ubuntu/Gnome ist das Tool übrigens stark verbessert, die Konfiguration gelingt auf Anhieb.)
Bei Suse dagegen musste man früher unsäglich umständlich ein unsäglich schlecht benanntes Tool (wie hieß es noch? Qumpf oder so ähnlich?) konfigurieren, innerhalb von YaST, und dann bei der Benutzung wurde man jedesmal nach superuser-PW gefragt, und die Umschaltung funktionierte dann doch erst beim zweiten Versuch, wieder mit Passworteingabe – grauslich.
Jetzt gibt es in openSUSE, dh wahrscheinlich einfach in jedem KDE, ein Tool, das ähnlich einfach zu bedienen ist wie das in Ubuntu, und was gut funktioniert und darüber hinaus auch noch super aussieht.
So ist vieles in dem neuen KDE 4.3 bzw. openSUSE 11.2 endlich da, wo es schon längst hätte sein sollen, und dazu noch sehr hübsch geraten. Großes Lob!
Kleinere Probleme gibt es aber auch, es muss ja noch was zu verbessern sein. Während Ubuntu meinen neuen HP-Drucker per Zeroconf/Bonjour auf Anhieb gefunden hat, kann openSUSE das bei mir nicht. Warum auch immer.
Ein ganz winziges Problem, das mich aber schon sehr verwundert, ist dass das Icon auf dem Schreibtisch, welches das Plasma-Dashboard aufmachen sollte, meist nicht funktioniert. Nur selten gelingt es beim ersten Anklicken. Ein Workaround scheint meist zu funktionieren: Erst ein anderes Programm aktivieren, dann den Desktophintergrund anklicken, dann das Dashboard-Icon. Aber das kann’s ja wohl nicht sein!
PS
Ja ich weiß, das ist nicht ganz fair, ich assoziiere immer Suse mit KDE und Ubuntu mit Gnome, obwohl beide Distros einem die Wahl des Desktopmanagers frei lassen. Aber es ist für mich halt immer so gewesen, bei meinem ersten Suse 7.0 habe ich 1999 mal das Umschalten auf Gnome versucht, und dann musste ich alles neu installieren, seit dem habe ich bei Suse lieber KDE gelassen, der Default. Und Ubuntu mit was anderem als Gnome heißt ja auch gar nicht Ubuntu, sondern Kubuntu oder Xubuntu oder … also ist meine Assoziation doch nicht so falsch, oder?
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21. Oktober 2009
21. Oktober 2009 16:07
Heute bin ich auf eine neue Tücke von Snow Leopard draufgekommen: Der Import von Kalendern in iCal 4.0 via FTP wird anscheinend nicht mehr unterstützt. Aber dafür geht es mit HTTP, was eh viel besser ist, denn dann braucht man seinen Abonnenten das FTP-Passwort nicht zu verraten. Nur wer auf den privaten Server veröffentlicht, muss natürlich die Berechtigung kennen. Gut. (Wenn auch mit Arbeit verbunden…)
Noch besser: Da das .ics-Format ein offener Standard ist, kann zB auch Evolution damit umgehen.
In zB Ubuntu Linux ist Evolution der Standard-Client für Email und Kalender.
Ich hab es gleich ausprobiert, und siehe da: Es funktioniert in beide Richtungen einwandfrei.
Jetzt kann ich meine in iCal veröffentlichten Kalender in Ubuntus Evolution abonnieren, und meine Kalender von Evolution auf denselben Server veröffentlichen und wiederum in iCal abonnieren. Sehr fein.
Und natürlich gelangen die Ubuntu-Termine so auch auf mein iSync-fähiges Nokia Handy.
Auch wenn Apple von den Ansprüchen der Open Source Gemeinde, insbesondere der FSF und ihrem Frontman Richard Stallman noch meilenweit entfernt ist, und wohl auch bleiben wird, ist Apple mit seiner Bevorzugung und aktiven Unterstützung von freien Formaten und Standards doch ein weit angenehmerer Partner für Linux und Open Source als Microsoft, wo ohne Exchange-Server kaum was geht. Oder gar nichts.
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19. Oktober 2009
19. Oktober 2009 0:04
kann es einem da werden.
Der schlechteste Artikel über Betriebssysteme, den ich je gesehen habe.
So viele Fehler, Ungenauigkeiten, Verdrehungen, Verfälschungen etc. in so wenig Worte zu verpacken, das ist schon eine Kunst.
Wenn auch keine gute!
Dass Linux in einem Vergleich mit Windows 7 schlecht weg kommt, wundert mich bei einem Niedrigniveau-Magazin dabei noch weniger, als dass auch Mac OS X hauptsächlich vom Hörensagen her beurteilt wurde. Man könnte doch annehmen, dass selbst der letzte Schreiberling mit Apples System zurechtkommt. Selbst die Bemerkungen über Windows triefen nicht von Sachkenntnis.
Eigentlich habe ich gar nichts gefunden in dem Pamphlet, was einigermaßen passen würde. Unglaublich.
Dass die sich nicht schämen, so was zu veröffentlichen.
(Den Link auf den Chip-Artikel habe ich gefunden im Vorwort vom feinen, aktuellen Yalm-Magazin.)
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16. Oktober 2009
16. Oktober 2009 22:07
So, ich muss sagen, leider ist MacPorts genau so ein empfindliches Pflänzchen wie Fink.
Seit dem Upgrade auf Snow Leopard hat sich mein Ports System mehrfach erheblich verschluckt, da hat auch die offizielle Upgrade-Anleitung nichts geholfen.
Bis ich meine Lieblingsprogramme gftp und bluefish endlich wieder benutzen konnte – sie brachten immer diesen blöden Fehler:
dyld: Library not loaded: /opt/local/lib/libpangocairo-1.0.0.dylib
Referenced from: /opt/local/bin/gftp-gtk
Reason: Incompatible library version: gftp-gtk requires version 2601.0.0 or later, but libpangocairo-1.0.0.dylib provides version 2401.0.0
habe ich vieles probiert, insbesondere deinstallieren und neu installieren von pango hat nichts gebracht.
Letztlich hat das erzwungene Entfernen von gtk2 und neu installieren, anschließend neu installieren von gftp und bluefish dann das System repariert. Aber warum weiß ich nicht, denn die gtk2-Version ist jetzt wieder die gleiche wie vorher. Sehr filigran, das ganze mit den Paketabhängigkeiten.
Trotzdem ist es den Aufwand wert.
Für die Wartung unserer diversen Websites mit insgesamt 10.000en von Dateien geht mir nichts über gftp. Und die Projektverwaltung von bluefish ist für mich unersetzbar…
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11. Oktober 2009
11. Oktober 2009 1:02
Im neuen iTunes sind die sogenannten “intelligenten Alben” endlich wirklich ein ganz klein bisschen intelligent geworden. Besser gesagt, man kann jetzt endlich außer UND und ODER auch komplizierte, verschachtelte logische Ausdrücke zusammenklicken, ohne dass man dazu Hilfsalben erstellen müsste.
Ein Beispiel: Ein Musikstück kommt in die Playlist wenn
(der Interpret i1 ist) ODER (der Interpret i2 ist) ODER ((der Interpret i3 ist) UND (das Stück NICHT titel1 ist))
und natürlich alles so graphisch aufbereitet, dass der Anwender von der Syntax des logischen Ausdruckes nichts bemerkt, Apple eben!

Nur schade, dass die anderen Mac-Programme wie Adressbuch, iPhoto etc. diese neue Logik noch nicht können…
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9. Oktober 2009
9. Oktober 2009 22:04
Wir haben hier 3 Lizenzen von Parallels. Nach dem Update auf Snow Leopard funktionieren alle drei nicht mehr.
Wenn mich jemand fragt, warum ich auf VirtualBox umgestiegen bin, hilft vielleicht dieser Thread aus dem Parallels Forum weiter: kurz gesagt, die Linux-Unterstützung hinkt um rund ein Jahr hinter den aktuellen Distributionen hinterher. Eine alte Distri zu benutzen, ist allerdings bei dem heutigen Tempo von Updates und Sicherheitsproblembehebungen regelrecht fahrlässig.
Windows-User sind etwas besser dran, aber auch nicht wirklich. Eine virtuelle Windows-Installation ist beim Update auf PD 4 von 30 auf über 100GB angeschwollen. Was soll das? Ganz abgesehen davon, dass es ziemlich schwierig war, an das suspendierte Image überhaupt dranzukommen.
Bei Parallels zahlt man für jedes Major Update, egal ob man es freiwillig haben will für neue Features, oder nur notgedrungen, um es überhaupt fahren zu können. Ersteres ist ja okay, letzteres wohl kaum.
VirtualBox dagegen wird sehr aggressiv gepflegt, und ist dazu komplett gratis zu haben. Ich werde sicher nie mehr auch nur einen einzigen Euro in Parallels stecken…
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8. Oktober 2009
8. Oktober 2009 23:25
ClamXav 2.0.3 hat gleich beim ersten Durchlauf 10 infizierte Dateien gefunden, auf meinem Mac. Schreck lass nach!
Bei näherem Hinsehen eine schlechte und eine gute Nachricht:
die schlechte: eine illustre Sammlung von allerlei Bösartigkeiten: Würmer, Trojaner, Phishing…
die gute Nachricht: alle 10 Dateien sind emails, die ich selber schon als Malware erkannt hatte und in einem speziellen Mail-Postfach für spätere Studien aufgehoben habe… habt ihr meinen Seufzer der Erleichterung gehört?

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8. Oktober 2009 23:05
Wer viel per email kommuniziert, und wer tut das nicht, und dazu einen modernen (= schnellen) Mac mit Snow Leopard benutzt, sollte die Installation der neuesten Version des wohl einzigen Open Source Virenscanners ClamAV in Betracht ziehen. (Es gibt auch kostenlose oder billige Virenscanner für den Mac, die sind aber nicht Open Source, sondern proprietäre Software und voller Sicherheitslücken, also großteils nicht empfehlenswert.)
Es gibt zwar (bis jetzt noch) praktisch keine Viren für Macs, aber wenn man eine email weiterschickt, ist es doch besser, wenn man weiß, sie ist clean – der Adressat verwendet ja vielleicht ein System mit Windows.
Die Mac-Version heißt ClamXav, und ist derzeit als Beta-Version 2.0 zu haben. Das Programm ist mittlerweile ein richtig feines Stück Mac-Software, mit allem, was dazugehört, wie drag&drop-Installation von einer .dmg-Datei bis zu Apple-typischem Fenster Look&Feel (links die typische Liste mit dem obligatorischen Pluszeichen darunter, ganz wie Mail, iPhoto, iTunes, iCal, Adressbuch etc. etc.).
Die Scanner-Engine, die es für praktisch alle Betriebssysteme gibt, ist aktuell 0.95.2. Das Entwicklerteam hat angedroht, ältere Versionen demnächst zwangsabzuschalten, da diese die neuen riesigen Virensignaturkataloge nicht mehr packen. Daher, wer schon eine ältere Version von ClamXav verwendet, unbedingt updaten.
Wer es sich also leisten kann, performance-mäßig, der sollte das neue ClamXav installieren, und aktuell halten. Der Rest der Welt, insbesondere der Windows-Welt, wird es uns danken…
(PS: ClamAV (ohne das X) gibt es auch für Linux, Solaris, Windows und viele andere Systeme)
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26. September 2009
26. September 2009 20:56
So, nun fängt auch bei uns die Zeit des Snow Leopard (Mac OS X 10.6) an.
Nur mein 17″ PowerBook, das darf den Weg nicht mehr mitgehen. Schade. Das bleibt ein Leopard.
Das Update verläuft problemlos, von ein paar Glitches abgesehen, so hat zB mein MacBook Pro sein Bluetooth-Pairing mit meinem Handy vergessen. Und der eingebaute Screensaver Diashow meinte, ich solle den Hersteller kontaktieren – sehr witzig, Apple.
Aber es geht ja doch. Alles nur Schmäh.
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24. September 2009
24. September 2009 23:20
Mein neues 17″ MacBook Pro kann ganz schön aufdrehen, mit seinem T9900 Core2Duo bei 3,06 GHz.
Aber es kann auch sehr sparsam sein: eben habe ich iTunes Musik ins WLAN streamen lassen, mit Last.fm zum Scrobbeln, Mail lief auch mit regelmäßigem Postabrufen. Den riesigen 1920 Pixel breiten Bildschirm hatte ich allerdings auf die schwächste Hintergrundhelligkeit eingestellt.
Die Verbrauchsanzeige: 1711 mA bei 7,695 V, das sind also 13,166 W. So wenig bzw. so viel verbraucht auch so manches NetBook…
Mit mittlerer Displayhelligkeit und Skype und Browser geht das auf 16,2 W rauf, immer noch wenig genug.
Der neue Intel Core i7-920XM Mobilprozessor dürfte schon allein soviel brauchen, wenn er nichts zu tun hat – und meine Zahlen beziehen sich auf den ganzen Computer mit Speicher, Festplatte, Bildschirm und WLAN und Tastaturbeleuchtung und und und…
Die gerade angekündigten Spiele-Notebooks mit den Core-i7-Prozessoren kommen mir da eher wie ein Rückschritt vor… aber ich bin ja auch kein Gamer.
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16. September 2009
16. September 2009 14:46
die Installation vom neuen openSolaris 2009/06 war ja ein Klacks und ziemlich schnell. Aber dann?
Wie werden die Guest Additions von VirtualBox installiert?
Dank Google war das auch herauszufinden:
Nach dem Einhängen des Iso-Images der Guest Additions CD in einem Terminal ins entsprechende CD-Verzeichnis wechseln (zu finden in /media) und dort in den root account mit su. Dann eingeben:
pkgadd -d VBoxSolarisAdditions.pkg
und voilà, fertig.
Nach einem erneuten Anmelden am System hat man dann auf Wunsch openSolaris über den ganzen Bildschirm – wunderbar bei 1920×1200 Pixeln Auflösung.
UPDATE: Bevor man eine neuere Version von SUNWvboxguest installieren kann, muss man erst als root eingeben:
pkgrm SUNWvboxguest
um die alte Version zu entfernen.
PS: geschrieben in openSolaris…
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8. September 2009
8. September 2009 23:17
Mein 6 Jahre altes PowerBook kam mit Mac OS X 10.2.7, damals, und da war die Standard-Shell noch die tcsh.
Später stellte Apple auf die bash um, aber mein immer nur per Softwareaktualisierung hochgerüstetes PowerBook blieb eisern bei der tcsh.
Selbst jetzt nach der “Migration” auf das neue MacBook Pro stand ich noch immer mit der faden tcsh, die das MacPorts (siehe letzten Eintrag) auch nicht mag.
Also musste ich das Problem endlich mal angehen: Wie stellt man das Standardterminal auf die bash um?
Ein Eintrag für Startkommando = /bin/bash in den Einstellungen von “Terminal” hilft nur scheinbar weiter. Denn immer, wenn intern eine neue Shell geöffnet wird, zB nach einem su-Befehl, wird doch wieder die systemweite Standardshell genommen, und die ist immer noch die tcsh gewesen.
Endlich fand ich heute das richtige Kommando:
> chsh -s /bin/bash username
Dabei muss man username durch seinen kurzen Username ersetzen, und das Kommando noch einmal eingeben mit dem kurzen Username des Admin-Accounts. (Und für alle anderen User, die auf dem Rechner einen Account haben.)
Danach beendet man Terminal und startet es neu – nun endlich richtig mit der bash.
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8. September 2009 22:25
das Fink-Paketsystem hat den Wechsel von der PowerPC-Architektur des PowerBooks auf die Intel-Architektur des neuen MacBook Pro nicht überlebt, jedenfalls nicht bei mir. Fink lässt sich auch nicht neu installieren, das habe ich aufgegeben.
Aber es gibt ja eine Alternative, um Open Source Programme bequem auf den Mac zu bekommen: MacPorts. Im Prinzip dasselbe in grün, nämlich ein Paketmanager für Mac OS X. Während Fink auf apt bzw dpkg von Debian aufbaut, funktioniert MacPorts mit port, von den BSD-Unixen übernommen, glaube ich.
Sobald ich gesehen habe, dass es meine Lieblingsprogramme alle gibt dort in den “ports”, habe ich das MacPorts installiert.
Als erstes sollte bluefish, der geniale HTML Editor, auf die Platte:
> port install bluefish
Allerdings hatte ich dann bald die größten Probleme mit Fehlermeldungen wie:
Error: Unable to execute port: Image error: /opt/local/bin/iconv already exists and does not belong to a registered port. Unable to activate port libiconv.
Per Google fand ich nur die Lösung, diese schon existierenden Dateien zu löschen. Das ist aber dann ein Fass ohne Boden, bei jedem neuen Versuch kommt wieder eine andere Datei, die dann auch noch händisch gelöscht werden will…
Nach längerem Suchen in der manpage von port (man port) habe ich dann eine einfachere Lösung gefunden: Für den als Beispiel oben genannten Fehler das Installationskommando einfach mit -f erzwingen:
> port -f install libiconv
Danach das ursprüngliche Installationskommando nochmal neu aufrufen.
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2. September 2009
2. September 2009 13:05
Auf den ersten Blick verwirrend, wie verschieden groß eine Standardschrift in 10pt aussieht in zwei verschiedenen Programmen, nämlich OpenOffice.org und Apple Textedit:

Wobei sich die meisten Programme wie Textedit verhalten. OpenOffice ist die einsame Ausnahme.
Aber ich könnte mir denken, dass OpenOffice letzten Endes Recht hat, denn pt oder Point ist eine absolute Größe, und die Auflösung (dpi) des Bildschirms meines neuen Computers ist exorbitant. Bei den ersten Graphikbildschirmen, wie Macintosh oder noch früher Dandelion, war die Bildschirmauflösung 72 dpi und da war dann Point = Pixel. Beim neuen 17″ sind das schon 133 dpi, fast das Doppelte. Da wäre die Darstellung von OpenOffice ja richtiger.
Andererseits ist das doch sehr irritierend so, wenn sich nur ein Programm an die Regeln hält…
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1. September 2009
1. September 2009 22:14
Gestern kam mein Apple MacBook Pro 17″ mit mattem Bildschirm. Außerdem hab ich mir die schnellere Festplatte geleistet und den derzeit schnellsten Core 2 Duo mit 3,06 GHz.
Ich habe ja hier schon oft über die schwarze Tastatur gelästert, so dass ich mir das jetzt sparen kann. Interessant, dass das geniale Trackpad mit den vielen bis zu vierfingerigen Gesten doch sehr gewöhnungsbedürftig ist. Insbesondere tastet mein Daumen ständig (komplett unbewusst) nach der Maustaste, die es ja nicht gibt, und landet auf dem unteren Gehäuserand. Da kann man dann klicken so lange man will, das Alu macht gar nix… 
Na, das werde ich lernen. Wenn ich denke, an was für Eingabegeräte ich mich schon gewöhnt habe… Von der hochpräzisen Stahlkugelmaus der Xerox Dandilion über die grobschlächtige Original-Macintosh-Plus-Maus, die billige Mac SE Maus und all die anderen, eine skuriller als die andere, dann den Trackball vom PowerBook Duo, die kreisrunde Maus vom Mac G3 und das sehr gute Trackpad vom PowerBook G4 17″.
Nun also das gläserne Supertrackpad. Wird auch werden…
Diesmal habe ich zum ersten Mal das Migrationstool verwendet. Wenn man einen neuen Mac das erste Mal einschaltet, fragt er, ob man Daten und Einstellungen von einem älteren Mac übernehmen will. Sonst habe ich das immer dankend abgelehnt, diesmal nicht. Über Firewire ging nichts, die per FW800 verbundenen Macs fanden sich nicht. Per Ethernet ging es auch nicht, ich habe mindestens eine Viertelstunde gewartet, aber als ich dann das Kabel noch mal ab- und angesteckt habe, klappte es gleich.
Die Übertragung hat dann so sechs Stunden gedauert, furchtbar. Da hat man einen neuen Mac und muss tatenlos zuschauen, wie er schneckenlangsam 100GB überträgt. Auch den alten durfte ich in der Zeit nicht benutzen.
Irgendwann war das ganze fertig.
Auf dem neuen Mac erwartete mich eine eigenartige Mischung aus Altem und Neuem. Vieles wurde mitübertragen, mit dem ich nicht gerechnet hatte, zB. die ganze Unix-Software im Fink-Verzeichnis /sw , und die Sondereinstellung, dass mein Notebook nicht aufwacht, wenn ich den Deckel aufklappe. Andererseits kamen auch einige Einstellungen nicht an, zB der Bildschirmschoner, obwohl die Desktopbilderwechsel schon mitkamen. Fruux wollte erst nicht funktionieren, wegen einem PowerPC-Intel-Architekturproblem, aber nach ein paar Versuchen ließ es sich dann neu installieren. Meine wichtigen Programme wie Scribus etc. funktionieren einwandfrei, auch mit allen Einstellungen, sogar der Liste der zuletzt bearbeiteten Dateien.
Letzten Endes hat die langwierige Übertragung doch viel Zeit gespart, denn mit den meisten Programmen kann ich nahtlos weiterarbeiten, sogar iSync/iCal/Adressbuch mit dem Nokiahandy, da brauchte ich praktisch gar nichts nachbessern. Ob ich mein Handy auch nach wie vor als Modem benutzen kann, muss ich erst noch ausprobieren. Die gepaarten Bluetooth-Geräte kennt der neue Mac zwar noch, braucht aber trotzdem ein neues Pairing. Das ist zwar ein bisschen lästig aber kann als Sicherheitsfeature verstanden werden…
Und jetzt zum neuen Computer selber: Das matte Display ist super. Die in ein paar Mac-Blogs geäußerte Kritik bzgl. fehlenden oder mangelhaften Farbprofilen beim Farbmanagement kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe das mit vielen Fotos mit dem alten PowerBook verglichen. Die Farbprofile LCD und LCD(5000) sind zwar ziemlich verschieden, aber je nach Raumbeleuchtung auch genau richtig, und bei beiden Computern sehr ähnlich. Die anderen Profile wie sRGB, AdobeRGB etc. geben grotesk blaustichige Farben, keine Ahnung wozu man die brauchen könnte. Das IEC sRGB Profil, das ich mir für die Gestaltung meines Buchumschlages geholt hatte, ist halbwegs passable, aber bei sehr hohem Kontrast (Gamma). Für Alltagszwecke ist das voreingestellte Profil LCD von Apple genau richtig, keine Ahnung was die Experten (?) da zu meckern haben.
Die Tastatur vom PowerBook war mir etwas lieber, aber auf der neuen schreibe ich fast gleich schnell, also ist das okay. Die Beleuchtung derselben ist etwa zehnmal so hell und also super brauchbar. Ansonsten hat sich ja nicht viel geändert, gegenüber dem 6 Jahre alten PowerBook G4, nur das der neue so viel SCHNELLER ist… unglaublich viel schneller. Leider ist unser Internetzugang dem keineswegs gewachsen und bremst die Maschine furchtbar aus…
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