23. Juli 2014

Schock am Abend – EFI Mac Update Problem

23. Juli 2014 0:04

Heute Abend kam ein EFI-Firmware-Update für unsere beiden MacBook Air (”Mitte 2011″).
Das App Store Programm warnte mich brav, dass ein Neustart nötig sein, was mir aber recht war, weil ich wegen des ownCloud-Debuggens eh einen Neustart brauchen konnte. Also Updaten! angeklickt, der Mac fuhr herunter und installierte das Firmware Update… und dann wurde der Bildschirm schwarz.
Ganz schwarz. Kein Lüftergeräusch, kein garnix. Aus, tot.
1 Minute, 2, 3, … 5 Minuten, 8 Minuten… kann das normal sein? nein!
Ich drückte die Einschalttaste kurz, nix, dann etwas länger, nix, dann die Notaus-Tastenfunktion (Einschalttaste laaaaaaaang drücken, dh mehr als 10 Sekunden) – nix.
Tot!
Was soll man sonst mit einem Air machen? Akku raus – geht nicht. Resettaster – gibt’s nicht. Au weh.
Ein ziemlich teurer Block Alu lag da vor mir, und keine Ahnung was damit anzufangen sein könnte.

Ich warnte meine Frau: Spiel dieses Update nicht ein! Sie holte ihr MacBook Air, öffnete es – nix. Probierte eine Taste – nix. Dann die Einschalttaste – nix.
Mist hoch drei! Hatte dieser Mac das EFI-Update wohl ganz allein gemacht.
Doch plötzlich kam der Einschaltton, und dann fuhr der Mac ganz normal hoch, alle Fenster wurden geöffnet und der Alptraum war vorbei. Für sie, meine Schöne.
Und ich?
Nochmal die Einschalttaste gaaaaaaaanz lang gedrückt. Zwei Sekunden gewartet, und nochmal kurz gedrückt. Bing!
Und auch mein MacBook Air bootete wieder richtig, wie es sich gehört. Puh!!!
So ein Schock am Abend, das muss ja nicht sein…

[Update 23.7.2014] Inzwischen gibt es einen Bericht zu diesen EFI-Update-Problemen, auf heise.de.

22. Juli 2014

ownCloud (4)

22. Juli 2014 23:52

ownCloud ging nach langem Herumprobieren immer noch nicht. Nur bei den Mac Clients, allerdings.
Dagegen in iOS und Linux funktionieren die Clients, und es funktioniert auf dem Mac das Web-Interface und der rohe WebDAV-Zugriff. Was also kann das Problem sein?

Ich bin nochmal die ganzen Einstellungen in Apache auf dem Raspberry Pi Server durchgegangen, und habe mal aus Verzweiflung die Sicherheitseinstellungen für SSL gelockert in der Datei /etc/apache2/mods-available/ssl.conf:

# Allow insecure renegotiation with clients which do not yet support the
# secure renegotiation protocol. Default: Off
SSLInsecureRenegotiation on # uncommented by rm 2014-07-22

# Whether to forbid non-SNI clients to access name based virtual hosts.
# Default: Off
SSLStrictSNIVHostCheck On # uncommented by rm 2014-07-22

nachher Apache2 restart mit: ’sudo service apache2 restart’
und dann gingen die Mac Clients beide wieder!
(Wobei ich nicht weiß, ob beide Änderungen notwendig waren oder nur eine – oder ob irgendwas anderes mystisches die Ursache war und meine beiden Änderungen vollkommen umsonst waren!)

ownCloud auf Raspberry Pi (3)

22. Juli 2014 16:26

oh je, das wird eine never-ending story…

Gestern habe ich mein Java-Source-Directory in das ownCloud Verzeichnis gelegt, das hat ein paar Tausend kleine Dateien. Die Synchronisation (vom Linux-Client auf den Server) lief schleppend langsam, aber war über Nacht fertig. Auf den Macs allerdings blieb das Hinunterladen bei der 1099. Datei in einem bestimmten Ordner hängen, bzw. lud als Endlosschleife stundenlang immer wieder die letzten 10 oder 12 Dateien herunter, immer dieselben, obwohl in dem Ordner über 1300 Dateien liegen.
Ich habe den Mac Client mehrfach neu gestartet, die Einstellungen durchgeschaut, alles umsonst, sogar die Daten der App in der Library gelöscht. Alles umsonst. Auch den Server habe ich mal neu gestartet, obwohl der ja kaum das Problem sein kann, denn der Linux-Client und die iOS-Apps haben gar kein Problem. Nur die Macs.
Und dort konnte ich dann gar nicht mehr verbinden. Der Assistent der Mac-App sagte immer, er könne keine sichere SSL-Verbindung herstellen, ob ich eine unsichere wolle? Will ich aber nicht, hab es aber probiert und es geht genau so wenig. Außerdem kommt diese Meldung sowieso immer, auch wenn nur ein gewöhnliches Netzwerkproblem vorliegt und er den Server gar nicht erreichen kann. Das sagt also gar nix.
Außerdem, im Safari auf denselben Macs, geht die https-Verbindung zum Server einwandfrei, auch zu ownCloud. Und ich kann mir im Safari das SSL-Zertifikat anzeigen lassen. Das ist okay.
Woran kann es also sonst liegen?
Jetzt habe ich den RC1 von der kommenden Version 1.6.2 des Mac Clients geladen und ausprobiert: selbes Problem. Mist!

17. Juli 2014

ownCloud auf Raspberry Pi (2)

17. Juli 2014 22:37

Nun habe ich seit ein paar Monaten ownCloud auf unserem Hausserverchen Raspberry Pi laufen.
Leider haben die Client-Apps auf den Macs nicht funktioniert, während die Client-Apps auf den iOS-Devices (vornehmlich iPads) und die Linux-Clients einwandfrei funktioniert haben.
Heute habe ich nochmal die ganzen Details der Installation und Konfiguration durchgeschaut, letzten Endes aber habe ich keinen wirklichen Fehler gefunden. Die Paketverwaltung apt-get meinte ich solle mit autoremove mal überflüssige Pakete aufräumen, das habe ich gemacht. Und ich las einen Tipp, man sollt in der Directory-Anweisungsliste im Virtualserver-Block in den Apache2-Einstellungen das Kommando “Dav Off” einbauen. Das führte beim anschließenden Server-Restart aber zu einem Fehler, so habe ich das gleich wieder rückgängig gemacht. Anscheinend ist das Apache-Modul, das diese Anweisung versteht (WebDAV), eh nicht geladen…
Aber zum Schluss stellte ich fest: es geht jetzt komplett, auch auf den Macs, die nun brav automatisch synchronisieren, ganz wie bei DropBox, nur eben lokal und sicher vor den Geheimdiensten… vielleicht sicher… ganz genau weiß das ja wohl niemand, was die noch alles inzwischen geknackt und unter Kontrolle haben.
Trotzdem ist ein per SSL abgesicherter eigener Server im eigenen Netz wohl so ziemlich das sicherste, was derzeit überhaupt geht…
Und das funktioniert jetzt, sehr gut.
Auch wenn ich nicht genau weiß warum, es ist jedenfalls fein, dass es nun ganz richtig funktioniert: ownCloud auf Raspberry Pi (mit Apache2 und MySQL – inzwischen habe ich gelesen, dass es andere Möglichkeiten gibt, die weniger rechenintensiv sind, was beim Raspi ja nicht schlecht wäre – aber vorläufig fasse ich das nicht an, erst genieße ich mal den derzeitigen Stand.

13. Juni 2014

hp Drucker Probleme

13. Juni 2014 10:51

Früher galten hp Drucker als “overengineered”, als allzu solide aber auch allzu teuer gebaut…
Die Zeiten ändern sich.
Heutige hp Tintenstrahler haben meist auch nur noch Tintentanks, ohne eingebauten Druckkopf.
Das gilt als umweltschonender, aber letzten Endes ist es für den Anwender eine einzige Verschwendung:
Viel öfter muss man wegen leerer Patronen unbrauchbare Ausdrucke wiederholen, die Druckköpfe reinigen lassen, daher mehr Papier und viel mehr Tinte kaufen/verbrauchen, und wenn es schlimmer wird, öfter einen neuen Drucker kaufen. Wobei die Druckerhersteller ja bekanntlich vor allem vom Tintenverkauf leben…

Mein hp OfficeJet 6500 e701 gehört auch zu der Kategorie “Tintentanks ohne Druckkopf”. Bei uns wird der Drucker nicht täglich, aber zumindest wöchentlich benutzt, ab und zu auch ziemlich ausgiebig, zB wenn monatlich 66 Seiten Protokolle ausgedruckt werden sollen oder wenn ich ein Manuskript ausdrucken muss – letzteres können auch mehrere Hundert Seiten auf einmal sein.
Gestern ist der übliche Ausdruck von 66 Seiten mittendrin von einem Blatt auf das übernächste verblasst, als wenn die schwarze Patrone leer geworden wäre. Der Drucker zeigte diese aber noch als halbvoll an. Dafür blinkte das Warndreieck für die gelbe Patrone, die sei komplett leer. Das wäre aber doch kein Grund, den schwarzen Text zu verweigern?
Druckkopfreinigungsprogramm brachte nichts – mir nicht, hp schon, denn das verbraucht viel der teuren Tinte.
Gelbe Patrone gewechselt, auch gleich die anderen beiden ziemlich leeren Farben, brachte auch nix.
Schwarze Patrone trotz halbvoll-Anzeige getauscht: brachte auch nix.
Nochmal Druckkopfreinigungsprogramm, diesmal dann auch Stufe 2 – brachte auch nix!
Verzweiflung!
Da entdeckte ich einen Hebel und Rahmen außen um die Patronen herum, mit dem konnte ich den ganzen Druckkopfrahmen herausnehmen.
Da war ein dicker, klebriger Batzen vertrocknete schwarze Tinte unten dran. Kein Wunder, dass das Reinigungsprogramm damit nicht fertig geworden war.
Und nun, wie weiter reinigen? Irgendwann hatte ich mal was von der Verwendung von reinem Alkohol gehört im Zusammenhang mit Druckköpfen…
Hab ich aber nicht da.
Aber.
Ich hab doch Vodka in der Hausbar. Und das ist nix anderes als reines Wasser mit reinem Alkohol.
Also hab ich mit einem Strohhalm einen Tropfen auf das Sieb über dem Druckkopf gegeben, einziehen lassen, es färbte sich sofort schwärzlich.
Dann mit dem Finger draufgedrückt, und tatsächlich, kam unten bei der langen Düsenreihe eine schwarze Brühe herausgequollen.
Dann oben und unten saubergewischt, und alles von vorne.
Das habe ich so etwa zehnmal wiederholt, bis kaum noch etwas herauskam.
Nach dem Wiedereinbau meldete der Drucker: Kein Druckkopf eingesetzt oder Druckkopf beschädigt!
Oh je. Da habe ich einfach nochmal fest gerüttelt an dem Rahmen und dem Hebel, und da war der Drucker zufrieden.
Es begann eine Putzorgie wie nach einer Erstinbetriebnahme, etwa 10 Minuten lang, dann sagte der Drucker, er würde jetzt die Düsen ausrichten, und das dauere weitere 7 Minuten. Eilig darf man es da nicht haben.
Aber: es geht wieder. Alle Farben und vor allem Schwarz drucken wieder einwandfrei.
Also doch gut engineered, hp, und ein Lob auf den Vodka.
Allerdings hat mich das ganze viel Zeit und etwa 50€ Druckertinte gekostet…

28. Mai 2014

ownCloud auf Raspberry Pi

28. Mai 2014 17:56

seit ein paar Wochen habe ich nun ownCloud auf dem Raspberry Pi im Heimnetz laufen.
Laufen?
Eher kriechen. Es geht zwar, aber eher ziemlich lästig langsam.
Das muss nun nicht an der Rechenleistung des ARM-basierten Raspi liegen, denn bei der Installation hatte ich ziemliche Probleme, und obwohl jetzt eigentlich alles funktioniert, meldet der ownCloud Server ein Problem, wenn ich mich da einlogge. Möglicherweise ist das der Grund für das zähe Reagieren der PHP5-Software auf dem kleinen braven Rechner da oben im 2. Stock…
Das beste an ownCloud ist aber, dass es nicht nur mit Macs und Linux-Clients funktioniert, sondern auch mit unseren zahlreichen iOS Devices. Und alles bleibt im Haus.
Update:
Leider funktioniert doch nicht alles, die Mac-Clients nämlich weigern sich, mitzuspielen. Ach ja, doch nicht so einfach.

14. Mai 2014

Zugriffsrechte in Mac OS X

14. Mai 2014 12:13

Manchmal gibt es irgendwelche seltsamen Probleme in Mac OS X, die sich mit dem Befehl “Zugriffsrechte reparieren” des Festplattendienstprogramms beheben lassen. Viele schwören auch drauf, diesen Befehl immer vor größeren Systemupdates laufen zu lassen, oder vor Festplattentausch etc.
Dabei frage ich mich immer, ob der Installer von Apple bei dem Upgrade des Betriebssystems nicht selbst schlau genug ist, diese Routine laufen zu lassen? Das wäre doch sehr naheliegend. Aber gut.

Eben habe ich einen interessanten Artikel gelesen, der auch mit Zugriffsrechten zu tun hat: Ganz unten im letzten Teil dieses Artikels geht es um das Richtigstellen der Zugriffsrechte in den normalen Dateien und Ordnern der Anwender. Also das ganze Home-Verzeichnis, das mit dem Häuschen als Icon, wird auf die korrekten Werte rückgesetzt.
Wann braucht man das?
Zum Beispiel, wenn man auf eine nicht ganz richtige Art Daten zurückgesichert hat, oder wenn man beim Migrieren von einem älteren Mac auf einen neueren Mac irgendwas suboptimal gemacht hat… und dann an seine eigenen Dateien nicht dran kann, zumindest nicht schreibend/verändernd.
Und wie geht das?
Das steht in dem Artikel, im Prinzip verwendet man den Recovery-Modus des jeweiligen Mac-Modells bzw. der installierten OS X Version, und wählt dort den Befehl “Passwörter zurücksetzen”. Ja wirklich, obwohl man das ja gar nicht will. Aber dieser Befehl enthält außer der Möglichkeit, das Hauptpasswort zurückzusetzen auch die Möglichkeit, die Benutzerzugriffsrechte zu reparieren, was hier auszuwählen ist.
(Schade, dass das Festplattendienstprogramm das nicht kann, das wäre weniger gefährlich für Leute, die sich wenig auskennen – mit dem Recovery-Modus sollte man nicht herumspielen, da kann man praktisch alles ruinieren!)

1. Mai 2014

eigenen Ersatz für Cloud einrichten?

1. Mai 2014 23:25

Nach den hässlichen Meldungen der letzten Zeit über den so bequemen Cloud-Service Dropbox frage ich mich langsam, ob ich nicht für uns eine ownCloud oder so was ähnliches einrichten sollte. Nicht für große Sachen, nur für den Kleinkram, den man auf jedem Gerät haben will, unkompliziert und sicher.
Dazu bräuchte man (nur) einen durchgehend laufenden Server im LAN.
Aber den hab ich ja: dafür könnte ich doch den Raspberry Pi hernehmen, der läuft sowieso immer. Und hat meistens nichts zu tun. Außer wenn die Eisenbahn im Garten zu steuern ist. Und selbst wenn, das lastet den kleinen Rechner nicht aus.
Und ownCloud auf einem Debian-basierten System installieren, das kann ja wohl nicht schwer sein.
Für ownCloud gibt es Client-Apps für Mac OS X, Linux, iOS, alles was wir so in Gebrauch haben. Klingt doch perfekt.
Mal sehen.
Und wenn die SD-Card mal kaputt geht, ist das auch kein großes Problem, die auszutauschen.
Ein zentraler Speicher ohne irgendwelche mithörenden Fremd”dienste”, klingt wirklich verlockend.

das kleine Loch im großen Plan…

1. Mai 2014 23:17

Tja, da hab ich mich doch zu früh gefreut und etwas wichtiges übersehen bei meinen Tests von Tanglu:
Leider wacht Tanglu aus dem Schlafzustand (Notebook-Deckel zugeklappt) nicht mehr auf.
Zumindest habe ich das noch nicht hingekriegt.
Verdächtig auch, dass Ruhezustand/Schlafzustand oder so ähnlich in den Systemeinstellungen nicht mal vorkommt…
Sehr schade! Das schränkt die Brauchbarkeit auf dem Notebook doch sehr ein.

Immerhin kann ich ja auf ein Update hoffen…

30. April 2014

meine Standardsoftwareliste

30. April 2014 23:33

Wenn ich einen neuen Rechner mit einer Linux-Distro einrichte, versuche ich immer diese Software nachzuinstallieren, wenn sie nicht schon drauf ist:

1. Unter der Haube:
SSH, openSSH
Avahi (ZeroConf)

2. Webentwicklung:
gFTP (M)
Bluefish (M)

3. Programmierung:
python 2, python 3
clisp
sbcl
java

4. DTP, Graphik, Office
Gimp (M)
Inkscape (M)
Scribus (M)
LibreOffice (M)
Calibre (M)

5. Media
Audacity (M)
OpenShot
VLC (M)

(alle mit (M) gekennzeichneten Programme installiere ich auch auf meinen Macs, die anderen ohne (M) sind auf Mac OS X entweder schon drauf zB python, oder gibt es nicht zB OpenShot)

neue Linux-Distro: Tanglu

30. April 2014 22:47

Nachdem die Debian-Stable-Installation auf meinem Linux-Notebook Tuxedo der totale Reinfall war – selbst nach anhängen an ein Kabel-LAN (wäh, gibt’s das noch?) und nachladen der nonfree WiFi-Treiber konnte ich keine Verbindung ins (drahtlose) Netz zusammenkriegen – habe ich diese ewiggestrige Debian-Installation heute kurzerhand gelöscht und statt dessen etwas ziemlich neues draufgepackt:
Tanglu 1.0 – eine sehr frische, junge Distro, die nichtsdestotrotz auf Debian aufsetzt und stolz darauf ist.
Ich muss sagen, ich bin begeistert, alles funktioniert auf Anhieb, besser sogar als in Ubuntu. Während openSUSE mein Workhorse ist und bleibt, habe ich jetzt endlich eine zweite Distro, die eine wirkliche Alternative zu Suse, KDE, zypper/apper/rpm etc. darstellt, es ist in Tanglu sozusagen alles genau das Gegenteil von openSUSE: statt KDE Gnome, statt rpm dpkg/apt, statt Qt GTK usw usw.
Und: es funktioniert alles genau so gut. Auch die Hardwareunterstützung meines Tuxedo inkl. Funktionstasten und WLAN funktioniert besser als mit Ubuntu, von diesem – ehem – Debian mal ganz zu schweigen. Debian (zumindest stable) gehört eben nicht auf’s Notebook, sondern auf den Server – daran hat sich in den 15 Jahren, die ich mit Debian zu tun hatte, nichts geändert.
Aber faszinierend, was die Tanglu-Entwickler aus der Debian-Basis gemacht haben.
Bin gespannt, wie sich das dann im Alltag darstellen wird.

21. Februar 2014

MySQL Datenbank zerstört

21. Februar 2014 22:35

ein Schreck am Abend: eine unserer Datenbanken bei unserem Webhoster meldet sich als “Crashed” und unbrauchbar. Eigentlich hätte ich letzte Woche sichern wollen… hab’s aber nicht gemacht. Typisch.
Was nun?
Ich dachte mir, wenn die MySQL-Datenbank schon selbst über sich meldet, sie sei unbrauchbar weil gecrashed und müsse erst repariert werden, dann…
Dann, so dachte ich mir, könnte sie mir ja auch das Tool zur Verfügung stellen, um sie zu reparieren.
Und als ich mit MyPHPadmin reinging, siehe da, dieses Tool gibt es wirklich. Ich hielt die Luft an, und nach einem kurzen Augenblick war die Datenbank wiederhergestellt, allerdings ohne den allerneuesten Eintrag. Den konnte ich aber leicht wiederherstellen, da das Editorfenster mit dem Text etc. noch offen war…
(In solchen Fällen bin ich froh, wenn ich mehrere Computer mit etlichen verschiedenen Browsern habe, so ist die Wahrscheinlichkeit sich beim Reparieren um die neuesten Daten zu bringen eher sehr gering.)
Und jetzt aber sichern… sofort!

9. Februar 2014

Zwischenbericht Linux, Tuxedo, openSUSE

9. Februar 2014 1:07

Seit 19.11.2013, also fast drei Monaten, habe ich nun mein Tuxedo 1302 mit primär openSUSE 13.1 Linux im Einsatz.
Die letzten Wochen habe ich Dutzende Videos geschnitten (OpenShot) und noch mehr Videos konvertiert, Bilder bearbeitet, gelegentlich Officedokumente bearbeitet, teilweise direkt in der Cloud (Dropbox), dazu die übliche Internet-Surferei und Emails jede Menge.
Ich kann sagen, sowohl die Hardware mit dem Intel Core i7 und der SSD als auch das Betriebssystem openSUSE und die Anwendungssoftware – alles läuft schnell, stabil und sehr angenehm.

Heute gab es eine Überraschung: Ich hatte 9000 Bilder auf eine CFCard zu speichern. 1000 vom MacBook Pro, das hat 15 Minuten gedauert. Die CFCard steckte dabei in einem billigen USB2.0 CardReader (6€ beim Saturn…). Dann habe ich denselben CardReader mit derselben CFCard drin an den Tuxedo gesteckt. Die Linux-Maschine hat dann die restlichen 8000 Bildchen in 5 Minuten rüberkopiert.
Das verstehe ich nicht.
Zwar war der Reader an eine USB3.0 Schnittstelle angesteckt, aber das dürfte ja keinen Unterschied machen, weil das Gerät, der CardReader, laut Aufdruck nur USB2.0 kann…
Seltsam.

7. Februar 2014

iOS und Linux: doch kein Krieg

7. Februar 2014 21:26

Na wer sagt’s denn, wenn ich mein neues iPhone 5S an meinen Linux Computer anstecke (USB), dann meldet sich das iPhone ganz brav als digitale Kamera an. Ich könnte sogar mit den Linux-eigenen DigiCam-Apps direkt die Fotos und Filme herunterladen, aber ich mach das lieber mit dem Dateimanager (Dolphin), denn ich möchte genau sagen, wohin die Dateien sollen.
Nachher kann ich die Filme beispielsweise mit OpenShot weiterverarbeiten, funktioniert tadellos. Ein Pluspunkt für Apple, und ganz viele Pluspunkte für Linux.
Am Ende kommt zB so ein Film heraus.
Schön, oder?

1. Februar 2014

Video-Editor Lightworks

1. Februar 2014 0:39

Monatelang habe ich die häufigen Emails von RedShark ertragen, nach der Ankündigung damals von EditShare, sie würden ihre Video-Schnittsoftware gratis auf den Markt bringen… dann lange nichts.
Heute kam das heraus und ich habe das 64bit-RPM-Paket von Lightworks für Linux heruntergeladen.
Laut Beschreibung für Red Hat oder Fedora gedacht.
Aber – es geht fein unter openSUSE 13.1.
Sehr fein. Die Gratis-Version hat ein paar Einschränkungen, vor allem der Export ist auf max. 720p begrenzt, aber wenn mir das Programm wirklich gefällt, kann ich es mir kaufen: gut 200€ sind für ein wirklich gutes Schnittprogramm nicht zuviel. Mal sehen, wie ich damit zurecht komme.
Die letzten Projekte hab ich mit OpenShot gemacht, das geht, ist aber doch sehr einfach. Ein bisschen zu einfach.
Und mit dem neuen iMovie auf dem Mac bin ich auch nicht ganz zufrieden.
Also jetzt mal Lightworks!

Lightworks for Linux
Lightworks auf meinem Linux-Notebook Tuxedo.

29. Januar 2014

iPhone 5S

29. Januar 2014 0:52

Nach langem Hin und Her habe ich mich nun doch gegen das Sailfish-OS basierte Jolla-Phone entschieden, es ist mir zu groß und zu elementar… Hab ein wenig in den Foren gestöbert, all die kleinen aber auch fundamentalen Probleme, wie damals beim Nokia N900, alles von vorne… nein!
Dazu fehlt mir nun doch der Enthusiasmus.
Also hab ich mir das iPhone 5S gecheckt. Da funktioniert alles, dazu hat es den besseren Formfaktor, obwohl mir noch etwas kürzer lieber wäre, und es sieht gut aus… das auch noch.
Das wichtigste Argument aber ist natürlich, dass es nahtlos in meine restliche Apple-Welt reinpasst, während ich beim Jolla wieder alles hätte selbst mühsam einrichten müssen.

iPhone 5S

iPhone 5S und iPad mini
iPad mini und iPhone 5S – passen doch gut zusammen… sieht nicht nur so aus.

23. Januar 2014

openSUSE 13.1 installieren

23. Januar 2014 15:00

nach langem Hin- und Her habe ich mich jetzt doch entschieden, die openSUSE 13.1 zu installieren.
Auf meinem am 19.11.2013 bekommenen nagelneuen Linux-Notebook Tuxedo DX1302 war von linux-onlineshop.de wunschgemäß openSUSE vorinstalliert, natürlich die zu der Zeit aktuelle Version 12.3. Aber genau am 19.11.2013 kam auch die Version openSUSE 13.1 heraus.
Zuerst dachte ich, ich kann auch mit der älteren Version leben… und ich will erst mal alles in Ruhe kennenlernen. Dann las ich von den immer noch signifikanten Problemen, die beim Upgrade von einer auf die nächste Version auftreten können… obwohl, was man da liest, heißt nix: Auch bei Mac OS X liest man das immer wieder, dass ein Clean Install besser sei als ein Upgrade. Ich habe seit 10.2.7 auf meinem 17″ Apple immer nur Upgrade gemacht, und nie ein Problem damit gehabt. Aber gut.
Und ich las an mehreren Stellen, die neue openSUSE sei so genial, so fehlerfrei, so perfekt wie noch nie, weit besser als alle 12er-Versionen, und sie soll verlängerten Support bekommen, ähnlich den LTS-Versionen von Ubuntu. Eine Versuchung!

Gestern habe ich also das neue 13.1 einfach mal installiert, sicherheitshalber auf die bisherige Ubuntu-Partition. (Mit der Ubuntu-Installation war ich eh nicht glücklich, die mache ich dann mal neu…) Und es hat alles funktioniert, zumindest bis auf die Webcam, die ganze Hardware. Auch all das, was in Ubuntu nicht funktioniert hat, insbesondere die Helligkeitssteuerung des Bildschirms, was für die Akkulaufzeit schon sehr wichtig ist.
Also, Hardware alles bestens.
Aber Software-seitig?
Weniger berühmt.
Natürlich geht alles Einfache, das ist ja auch kein Wunder, wir haben 2014. Mein erster Linux-Computer war 1999… schon ne Zeit lang her.
Aber dann, die Feinheiten. Insbesondere mit dem Netzwerk. Nicht fein:
Der Computer war von außen weder per ssh zu erreichen, noch per Rechnername überhaupt zu pingen. (Kein Problem war ping per IP.) Woran fehlt’s?
1. Avahi, oder zeroconf, war zwar installiert und lief, aber der zugehörige Firewallport musste erst umständlich geöffnet werden. In der Liste der hinzufügbaren Dienste in Yast2 war aber kein Avahi zu sehen. Erst als ich in “Software hinzufügen” mal Avahi angeklickt hatte, obwohl es eh schon installiert war und lief, erschien auch in der Firewall Einstellung in Yast2 der Avahi/Bonjour/Zeroconf-Eintrag. Sehr seltsam, und nicht so, wie es sein soll. Aber, was soll’s. Hinzugefügt, ein Problem weniger, so weit so gut.
2. ssh: war installiert, aber sshd lief einfach nicht. Hmm. Lange habe ich alle Yast2-Module rauf und runtergeklickt. Nix. Keine Erwähnung von sshd. Nicht mal in dem total langen, unübersichtlichen Editor für Sysconfig (ich hasse es) war das zu finden.
Endlich stieg ich auf Websuche um. Auf opensuse.org fand ich einen langen Artikel über ssh-Konfiguration. Alles steht da, außer was wichtig ist, insbesondere fehlt, wie man den Server so konfiguriert, dass er automatisch startet, was ja wohl das mindeste sein sollte. Dafür fand ich einen Hinweis, man solle sich das Modul yast2-sshd nachinstallieren, um genau das einfach machen zu können.
Yippie!!! Allein, zu früh gefreut: das Modul gibt es gar nicht (mehr). Dafür gibt es eine Fülle an anderen noch-nicht-installierten Yast2-Modulen. Darunter auch ein alter Bekannter: xinetd. Genau mit dem hatte ich vor Jahrzehnten schon Dienste für bestimmte Runlevel aktiviert zum Autostart. Also diesen Dinosaurier installiert, und – Überraschung – es ist nicht das alte Tool, sondern überarbeitet, und verschweigt seinen alten Namen hartnäckig. Statt xinetd heißt es jetzt Services Manager oder Dienste-Verwaltung, aber es tut das richtige! Und darauf kommt es an.
Dort ein Häkchen bei sshd und fertig… Seufzer der Erleichterung.
Eine andere Sache, die man wohl immer machen sollte, nach der openSUSE Installation, ist die Paketquellen in Yast2 zu ändern: DVD rausschmeißen, denn die will man ja nicht ständig einlegen müssen, und dafür Packman einschalten und vielleicht noch das ein oder andere Buildservice-Repository, je nach Vorlieben.
Erst danach findet Yast2 so wichtige Software wie Scribus, OpenShot, gFTP und Bluefisch, ohne die ich mit dem Rechner nichts anfangen könnte. Andere Killer-Apps wie Gimp, Inkscape, LibreOffice, Firefox, Choqok, sind schon installiert bzw finden sich in den Standard-Paketquellen.

Und dann ist das neue System fertig, dank der Tatsache, dass ich das separate Home-Verzeichnis übernehmen konnte, und somit auch all die lästigen Einstellungen zu Hintergrundbild, Zahl der Desktops, Favoriten im Startmenü, ssh-private-public-keys, usw usw alles schon da und fertig sind… Super.

Interessant auch diese seltsame Ähnlichkeit zum Mac:
Obwohl alle Passwörter via KWallet (Mac: Schlüsselbund) mitgesichert (Mac) waren bzw mit dem übernommenen Homeverzeichnis mitkamen (Linux), musste ich doch die WLAN Passwörter trotzdem neu eingeben… Sollte es da einen technischen Grund dafür geben? Oder ist das abgekupfert?

9. Dezember 2013

3D Design auf dem iPad

9. Dezember 2013 16:42

Seit ein paar Wochen kreiere ich ab und zu ein kleines Gebäude für die Modelleisenbahn. Mit dem Hintergedanken, diese Miniaturen (M 1:220) dann irgendwann für die Spur Z Modelleisenbahn auszudrucken bzw ausdrucken zu lassen.
Auf der Autodesk-Seite 123Dapp.com kann man sich die App “123D Design” für u.a. Mac und iPad herunterladen, diese beiden Varianten sehen sich sehr ähnlich, sind aber ziemlich verschieden von der Bedienung und von der Methode, ein bestimmtes Objekt zu konstruieren. Einerseits fehlen der iPad App viele Werkzeuge, die die Mac-Version hat, andererseits bietet sie auch wieder elegante Vereinfachungen, die hier bestimmte Vorgänge ermöglichen, bei denen man bei der Mac-Version umständlich herumlavieren muss.
Hab mich daher erst mal auf die iPad Version konzentriert und schon einiges damit gemacht, wie man hier in meinem Projekt “scaleZ-buildings” sehen kann.

bretonisches Haus

20. November 2013

Tux und Tuxedo

20. November 2013 23:10

Zum Geburtstag hat sich also wirklich ein Tux eingestellt, und ein Tuxedo DX1302. Letzteres ist ein richtiges Linux-Notebook, mit ziemlich guter Ausstattung bei relativ kleinen Außenmaßen.
(Allerdings, mit den MacBook Airs nicht vergleichbar. Die sind bei gleichen Bildschirmmaßen noch mal ein sehr deutliches Stück kleiner, flacher und leichter.)
Innendrin werkelt ein Core i7 Quadcore mit Hyperthreading, also sieht man in der Systemüberwachung in Linux acht Kerne werkeln…
Dazu 8 GB RAM und eine 256 GB SSD (840 von Samsung). Alle paar Minuten springt aber mal der Lüfter an, teilweise vornehm rauschend, manchmal aggressiv, das aber immer nur ganz kurz.

Tuxedo und Tux
(hier mit dem bereits nachinstallierten Ubuntu 13.10)

Inwieweit die installierten Linux-Systeme den Graphikbeschleuniger von Nvidia benutzen, hat sich mir noch nicht so ganz erschlossen. Im Grunde ist mir das auch egal, außer ich finde mal eine nette 3D-Design Software für Linux.
Schön bei den Computern von Linux-Onlineshop ist, dass das vorinstallierte Linux vollständig funktioniert mit der gesamten Hardwareausstattung – so stand es im Testbericht (ich glaub in Linux-User). Nun, ich hab mir eine openSUSE Distribution gewünscht, mit einer Paritionierung, die genug Platz für eine zweite Distro übrig lässt. Das haben die vom Shop auch genau so gemacht. Sehr fein. Und gratis.
Also hab ich nach dem Auspacken gleich mal mit meinem vorgefertigten Account eingeloggt, und bald stand ich vor einem Problem: Das drahtlose Netz war nicht vorhanden. Es war überhaupt nirgends vorgesehen, weder im Netzwerkmanager-Minitool noch im allmächtigen Yast-Konfigurationstool, noch im KDE Einstellungs-Widget. Gar kein WLAN??? Das geht natürlich gar nicht.
Laut Datenblatt ist Bluetooth und WLAN auf demselben Modul, und Bluetooth war verhanden – also kann das Problem doch nicht so schlimm sein, dass sie vielleicht gar WLAN vergessen hätten einzubauen…
Eine Stunde habe ich alles durchgeklickt, vor und zurück, nichts zu finden. NICHTS!
Dann fiel mein Blick auf das Linux-Plakat, das dem Computer beigelegt war, und da fiel mir endlich mein altes Linux-Wissen wieder ein.
Im Terminal “dmesg” aufgerufen, durchgeblättert, aha: eine Fehlermeldung bei iwlwifi. Klang für mich so, als fehle da eine Firmware für den WLAN-Chip.
Wird sowas bei openSUSE nicht teilweise erst nach der Erstinstallation eingespielt?
Also Ethernet-Kabel angeschlossen, und erst mal Online-Update laufen lassen. Danach hätte ich dann aktiv nach der Firmware gesucht, aber: es war gar nicht mehr notwendig, die ist schon mit dem Update mitgekommen, und auf einmal war WLAN überall da: im Netzwerkmanager, in KDE Einstellungen, und auch in YAST. Na so was…

Noch ein kleines Problemchen war, dass nachdem ich mein vom Shop vorgegebenes Passwort geändert hatte, das Passwort für sudo immer noch das vorgegebene war. Wie das genau sein kann, ist mir nicht recht erklärlich, denn root hat ja bei solch einer Konfiguration gar kein Passwort, damit niemand als root einloggen kann.
Wer also hat nun das alte User-Passwort gehabt, nachdem sudo gefragt hat? Keine Ahnung.
Jedenfalls habe ich in /etc/sudoers relativ schnell eine verdächtige Zeile gefunden, diese probehalber auskommentiert – und voilà, jetzt fragt sudo nach dem richtigen Passwort.
So sah das aus:
## In the default (unconfigured) configuration, sudo asks for the root password.
## This allows use of an ordinary user account for administration of a freshly
## installed system. When configuring sudo, delete the two
## following lines:
Defaults targetpw
ALL ALL = (ALL) ALL

Die Zeile Defaults targetpw habe ich dann auskommentiert. Damit war auch dieses Problemchen beseitigt.
Sehr fein.
[EDIT]
Leider doch nicht. Zwar löste mein Trick das Problem mit sudo auf der Kommandozeile, aber nicht das mit graphischen Programmen, die Root-Rechte brauchen, wie zB Yast. Letzten Endes war das vorgegebene Passwort doch direkt für root gesetzt, das habe ich dann einfach geändert und seither ist es (ungefähr) so, wie ich es haben wollte – die Lösung wie in Ubuntu, wo root gar kein Passwort hat, gefällt mir aber besser.
[/EDIT]

Das war openSUSE auf dem Tuxedo DX1302, demnächst berichte ich über Ubuntu 13.10.

15. Oktober 2013

Linux

15. Oktober 2013 16:07

Früher hatte ich mal einen PC, einen mittelgroßen Tower, das war mein Linux-Rechner… 1999 gekauft.
Später das 2002er Gericom Notebook, mit mehreren Linux-Distros drauf, meist SuSE und Debian.
Darauf viele Jahre lang nur virtuelle Linux-Installationen auf den MacBooks. Immer openSUSE und Ubuntu, manchmal auch andere.
Am 1.2.2010 bekam ich das

  • Nokia Handy N900 mit Maemo,

ein richtiges Linux, und immer dabei, immer ein vollwertiges Linux in der Hosentasche, herrlich. Leider gab das Teil im Frühsommer ‘13 auf, wie hier berichtet.
Dafür hab ich seit Dezember 2012 den

  • Raspberry Pi

als Server für meine Eisenbahnsteuerung laufen.
(Und bald gibt es ein Geburtstagsgeschenk, hab ich läuten hören, ein kleines feines Linux Notebook…)

Aber außer den “richtigen” Computern gibt es noch die Embedded Systems, da haben wir:

  • die GoPro Hero3 Action-Cam – auch die läuft auf Linux
  • oder die Märklin Central Station 2: das Betriebssystem ist Linux
  • und jetzt die AR.Drone2.0, ein Quadcopter von Parrot, dessen winziger Bordcomputer ist – Linux

Eigentlich eine ganze Menge Linuxsysteme für einen einzigen (Apple-)Haushalt.
Hab ich was vergessen?
(Ja, auf dem ADSL-Router läuft auch Linux, glaube ich jedenfalls.)

QGroundControl

15. Oktober 2013 15:15

Seit ein paar Wochen habe ich die Parrot AR.Drone 2.0 von meinem Sohn “geerbt”, ein Quadcopter, der noch als Spielzeug durchgeht.
Man kann damit aber ziemlich lässige Sachen machen, besonders mit der ansteckbaren Erweiterung “Flight Recorder”, einem Teil mit GPS und 4GB Flashspeicher.
Allerdings kann selbst mit diesem Teil die Drone nicht wirklich autonom fliegen, das heißt, sie muss immer im WLAN-Bereich des steuernden Gerätes bleiben. (Bei mir ist das das iPad mini.)
Damit kommt man so 50 Meter weit oder je nach Wetter, Gelände und Laune der Elektronik auch mal 100 Meter, weiter sicher nicht.
Aber mit der App FreeFlight kann man doch einen Wegpunkt auf einer guten Karte setzen, die Höhe und die Geschwindigkeit einstellen, und das Fluggerät dann per Touch auf “Go” losschicken. Am Wegpunkt angekommen hovert die Drone solange, bis sie einen neuen Befehl bekommt, einen neuen Wegpunkt oder den Befehl zur Heimkehr “Home”, oder bis die Batterie leer ist…

Mehrere Wegpunkte für eine komplexere Flugkurve kann man nicht auf einmal eingeben, und ohne WLAN-Verbindung bleibt die Drone stehen, Auftrag hin oder Auftrag her, da geht nix. Angeblich war Parrot gezwungen, diese Beschränkung einzuhalten, um das ganze als Spielzeug auf den Markt bringen zu dürfen.

Alles nicht so schlimm, denn es gibt ja freie Software. Die allgemeine Steuersoftware QGroundControl kann auch mit der AR.Drone umgehen, und damit sind dann mehrere Hundert Wegpunkte möglich, ohne WLAN-Fessel. So weit, so schön.
Nur ist das Programm nicht so ganz einfach zu bedienen. Es gibt einen sehr guten Thread in diesem Forum.
Die ersten Schritte habe ich jetzt geschafft, und eine Anleitung (für totale Anfänger, wie ich einer bin) dazu auf den Server gestellt.

Screenshot von QGroundControl

9. August 2013

neuer Auftrag für das N900

9. August 2013 18:52

Auch wenn das N900 als Handy nicht mehr zu gebrauchen ist, weil das GSM-GPRS-UMTS-Funkmodul eingegangen ist, kann es noch vieles andere tun, weiterhin.
Schließlich ist es noch immer ein richtiger kleiner Linux-Computer, mit WLAN-Anschluss ins Internet, mit Bluetooth, GPS-Satelliten-Ortung, diversen Sensoren, Display, Tastatur, alles da.
(Im Grunde fast der gleiche Prozessor wie beim Raspberry Pi, dazu aber die volle Hardware-Ausstattung mit 48 GB Kartenspeicher, dafür nur 256 MB Hauptspeicher – der Raspi hat jetzt 512 MB. Und das N900 ist drei Jahre älter!)

Heute habe ich endlich mal eine Idee verwirklicht, die ich schon vor Wochen hatte: Wenn ich das N900 nicht mehr als mission-critical Haupthandy habe, dann kann ich es doch mal beim Schwimmen in der Donau als GPS-Tracker verwenden. Ich habe es einfach in eine wasserdichte Plastikdose gesteckt, und ab.
Allerdings war es nicht leicht, den GPS-Empfänger zu überzeugen, das Satellitensignal zu akzeptieren. Das brauchte WLAN und viel Geduld. Dann aber ab in die Donau:
GPS-Track vom Donauschwimmen, aufgenommen mit eCoach auf N900

N900 Nachruf

9. August 2013 18:39

Oh weh, nach dreieinhalb Jahren hat mein super geniales Linux Handy, das Nokia N900 mit Maemo, den Geist aufgegeben. Ganz von selbst ging seit zwei Monaten das Zellfunkmodul nicht mehr zuverlässig, fiel alle paar Tage aus, dann war ich nicht erreichbar. Schließlich vor etwa 5 Wochen ging es gar nicht mehr, auch nicht nach aus- und einschalten des Mobilgerätes.
Seit dem benutze ich aushilfsmäßig ein altes iPhone 3GS.
Mein sagenhaftes, aber todkrankes N900
Wenn die Sailfish-Leute nicht so furchtbar trödeln würden, hätte ich mir ja längst ein solches Handy gekauft, als legitimen Nachfolger des N9/N950 und somit auch des noch älteren N900. Mit einem richtigen Linux drauf, einer kompletten Distribution, nicht bloß einem Linux-Kernel so wie bei Android und FirefoxOS.
Ja, das Sailfish finde ich schon sehr verlockend, wieder ein offenes Linux in der Hosentasche, das wäre fein – aber es kommt und kommt nicht… das dauert einfach zu lange.
Und das iPhone ist auch sehr verlockend, muss ich sagen, vor allem wegen der vollständigen Integration in die restliche Apple-Welt der Familie (und ich habe ja auch MacBook Pro, MacBook Air, und iPad mini in täglichem Gebrauch). Mit Fotostreams, iMessage, Friends, iCloud inkl. iCal und Contacts ist die tägliche Informationsflut schon um Klassen leichter im Griff zu haben.
Was werde ich mir also zulegen, ein neues iPhone oder ein Sailfish? Mal sehen, schaun mer mal.

5. März 2013

Dreikäsehoch

5. März 2013 14:25

Am 1. Februar wollte ich einen Post zum dritten Geburtstag meines Linux-Handys Nokia N900 posten, hab es aber vergessen.
Drei Jahre lang ist das N900 mein mobiler Internetzugang, mein Netzwerkwerkzeug, meine Kamera, mein Musikspieler, mein Kartendienst und und und … gewesen, und immer noch mein Telefon.
Ja, das auch. So nebenbei.
Also nachträglich:
HAPPY BIRTHDAY N900!!!
Dass ich zu gratulieren vergessen hatte, liegt auch daran, dass das N900 für mich längst nicht mehr so wichtig ist, wie es bis vor Weihnachten war. Das iPad mini erledigt halt vieles schneller und einfacher, allein schon wegen des größeren Bildschirms.
Trotzdem genieße ich es nach wie vor, einen richtigen Linux-Computer mit der genialen Maemo Oberfläche in der Tasche stecken zu haben, jederzeit.

Anleitung um VNC Server auf Raspberry Pi zu installieren

5. März 2013 14:19

Eine gute Anleitung, um einen VNC Server auf dem Raspberry Pi Mikrocomputer zu installieren, habe ich hier gefunden:
http://raspberrycenter.de/handbuch/vnc-server-installieren

Das ist auch sonst ein interessantes Forum für den kleinen Raspberry Pi, der jetzt schon über ein Jahr alt ist und doch gerade erst so richtig in Fahrt kommt international.