Wissensmanagement Methoden/Werkzeuge

bullet1 Lernunterstützung
bullet2 Individuell

bullet3 Arbeitsrotation

WAS
Arbeitsrotation ist der Wechsel von personenbezogenen Aufgaben und Zuständigkeiten.
WARUM
Ziel dieser Methode ist die vertikale Wissenserweiterung im unmittelbaren Arbeitsbereich des Mitarbeiters. Durch den Wechsel des Arbeitsplatzes und damit seines Arbeitsbereiches lernt der Mitarbeiter kontinuierlich die vor- und nachgelagerte Teilprozesse seines Arbeitsbereiches besser verstehen. So entsteht nach und nach ein gesamtheitliches Bild über den gesamten Geschäftsprozess, was das gesamtheitliche Denken besonders fördert. Wird den Mitarbeitern genügend Handlungsspielraum (Verantwortung, Kompetenz) am jeweiligen Arbeitsplatz eingeräumt, wird insbesondere die Lernfähigkeit sowie die Lernbereitschaft (bei neuen Aufgaben) gefördert. Die Erfahrungen, die durch den regelmäßigen Arbeitsplatzwechsel gesammelt werden, können mit anderen Mitarbeitern geteilt und abgestimmt werden. Innerhalb einer Gruppe entsteht auf diese Weise eine breitere Streuung von Wissen.
WIE
In regelmäßigen Abständen erfolgt ein Wechsel des Arbeitsplatzes im Arbeitsumfeld des Mitarbeiter. Mit dem neuen Arbeitsplatz erhält der Mitarbeiter neue Aufgaben, Kompetenzen, Zuständigkeiten und Verantwortungsbereiche. Arbeitsrotation kann für einen bestimmten Zeitraum vereinbart werden, nach dessen Ablauf der Mitarbeiter wieder an seinen Stammarbeitsplatz zurückkehrt. Wird Arbeitsrotation im Rahmen eines Trainee-Programms angewandt, dann bleibt der Mitarbeiter nach dessen Beendigung an einem von ihm durchlaufenen Arbeitsplatz, der für ihn am besten passt.
Referenzen


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