Wissensmanagement Methoden/Werkzeuge

bullet1 Wissensentwicklung

bullet2 Planspiel

WAS
Unter Planspiel versteht man das Durchspielen von gegenwärtigen und zukünftigen Szenarien, um so mögliche Auswirkungen und Konsequenzen von Handlungsalternativen zu erkennen.
WARUM
Durch das spielerische Experimentieren in komplexen komplexen Situationen können die Teilnehmer am eigenen Leib erleben, welche Auswirkungen ihre eigenen und die Verhaltensweisen der Mitspieler haben. Zentrale Bedeutung erhält das Erkennen von Fehlern als Lernchance. Das Erleben, dass angewandte Verhaltensweisen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, bewirkt mitunter eine Offenheit gegenüber Handlungsalternativen.
WIE
Ein Planspiel verläuft üblicherweise in den folgenden vier Phasen:
1. Informationssammlung:
In dieser Phase werden alle vorhandenen Informationen über die Ausgangslage des Szenarios gesammelt und analysiert. Jeder Teilnehmer sollte die dargestellte Situation verstanden haben und die Rahmenbedingungen kennen.
2. Interessensgruppenanalyse:
Die Rollen, Aufgaben und Funktionen aller Interessensgruppen im Szenario werden analysiert. Jeder Teilnehmer wählt eine Interessensgruppe und entwickelt mögliche Vorgehensstrategien für diese Interessensgruppe.
3. Spielrunde:
Die Interessensgruppen kommen zusammen und spielen ihre vorbereiteten Strategien durch. Spontane situationsbedingte Strategieanpassungen sind dabei durchaus erwünscht.
4. Reflexionsrunde:
Hier werden die Erlebnisse in der Spielrunde reflektiert und die unmittelbaren Erfahrungen und Erkenntnisse ausgewertet. Den Abschluss bildet die Diskussion über die Übertragbarkeit auf die Realität.
Referenzen


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