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WAS
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Unter Planspiel versteht man das Durchspielen von gegenwärtigen und zukünftigen Szenarien, um so
mögliche Auswirkungen und Konsequenzen von Handlungsalternativen zu erkennen.
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WARUM
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Durch das spielerische Experimentieren in komplexen komplexen Situationen können die Teilnehmer
am eigenen Leib erleben, welche Auswirkungen ihre eigenen und die Verhaltensweisen der Mitspieler
haben. Zentrale Bedeutung erhält das Erkennen von Fehlern als Lernchance. Das Erleben, dass
angewandte Verhaltensweisen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, bewirkt mitunter eine
Offenheit gegenüber Handlungsalternativen.
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WIE
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Ein Planspiel verläuft üblicherweise in den folgenden vier Phasen:
1. Informationssammlung:
In dieser Phase werden alle vorhandenen Informationen über die Ausgangslage des Szenarios
gesammelt und analysiert. Jeder Teilnehmer sollte die dargestellte Situation verstanden haben und
die Rahmenbedingungen kennen.
2. Interessensgruppenanalyse:
Die Rollen, Aufgaben und Funktionen aller Interessensgruppen im Szenario werden analysiert. Jeder
Teilnehmer wählt eine Interessensgruppe und entwickelt mögliche Vorgehensstrategien für diese
Interessensgruppe.
3. Spielrunde:
Die Interessensgruppen kommen zusammen und spielen ihre vorbereiteten Strategien durch.
Spontane situationsbedingte Strategieanpassungen sind dabei durchaus erwünscht.
4. Reflexionsrunde:
Hier werden die Erlebnisse in der Spielrunde reflektiert und die unmittelbaren Erfahrungen und
Erkenntnisse ausgewertet. Den Abschluss bildet die Diskussion über die Übertragbarkeit auf die
Realität.
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Referenzen
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Mitt00
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Copyright 1998-2005 Angelika Mittelmann. Letzte Änderung am 09.01.2005.